Bürstadt

Rotes Kreuz Erfolgreiche Aktion in der Erich Kästner-Schule / Andrang sowie Computerprobleme sorgen für Wartezeit

Mehr als 30 Erstspender

Archivartikel

Bürstadt.Der große Andrang bei der Blutspende hat fast den Rahmen in der Erich Kästner-Schule (EKS) gesprengt. „Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Spendern und entschuldige mich für die lange Wartezeit“, sagte Siegfried Schack, der stellvertretende Vorsitzende. Bei ihm am Empfangstisch mussten sich alle anmelden.

Zeitweise hat noch das System gestreikt: Die Computer wollten die Erstspender zunächst nicht aufnehmen. Die Daten der Mehrfachspender konnten jedoch abgerufen werden. Insgesamt kamen 181 Spendenwillige, 24 durften aus medizinischen Gründen nicht, sieben sind abgesprungen. Mit 31 Erstspendern ist eine Rekordzahl erreicht worden. „Sonst sind es zehn bis zwölf an einem Termin“, freute sich Schack.

Zum Nachtisch gibt’s Eis

Das Team des Blutspendediensts Hessen wurde vom Ortsverein unterstützt. Sie betreuten zahlreiche Hofheimer. „Dort werden keine Blutspendetermine mehr angeboten, sie werden nach Bürstadt eingeladen“, berichtete der zweite Vorsitzende. Nach dem Ausfüllen des Fragebogens ging es zur ärztlichen Untersuchung, bei der Blutdruck und Puls gemessen werden. Dann wird noch der Fragebogen besprochen, und wenn die Ärzte das Okay geben, wird noch der Hämoglobinwert (roter Blutfarbstoff) bestimmt, um eine Blutarmut des Spenders auszuschließen. Temperatur wird ebenfalls gemessen.

Dann geht es auf die Liege, wo ein halber Liter Blut abgenommen wird. Erfahrene Schwestern übernehmen dies und sorgen auch dafür, dass die Spender sich danach zehn Minuten lang ausruhen. In der Mensa der EKS konnten sich die Spender stärken. Ein weiteres Team des DRK-Ortsvereins versorgte die Spender. „Es gibt Fleischkäsebrötchen und Brötchen mit Hausmacher Wurst und Käse“, berichtete Kirk Bufford.

Vor ihm lagen unzählige Tafeln Schokolade mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, die die Spender als Geschenk mitnehmen durften. Und es gab noch eine Besonderheit bei der Sommeraktion. „Wir haben ausnahmsweise Eis am Stiel für die Spender. Wir testen das heute mal“, meinte Bufford. Beim nächsten Spendetermin am 27. November gibt es wieder die beliebte Gulaschsuppe. Fleißigen Spendern gratulierte und dankte der DRK-Ortsverein auch: Manche Aktive haben bereits 25, 50, 75 und sogar 125 Mal Blut gespendet.

„Wir hatten heute einen massiven Andrang. Ich weiß gar nicht, wieso so viele Erstspender da waren, wir haben keine gesonderte Werbung gemacht, nur wie üblich die Termine ausgehängt“, meinte Schack. Er war wie der Rest des Teams sehr froh über den guten Zuspruch, weil Blutkonserven nach wie vor gefragt sind.

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