Bürstadt

Bürgermeisterwahl Bärbel Schader verweist auf die während ihrer Amtszeit umgesetzten Projekte

„Für mein Bürstadt setze ich mich ein“

Archivartikel

Bürstadt.„Mein Herz schlägt für Bürstadt und dessen Menschen“, betonte Bürgermeisterin Bärbel Schader bei ihrem Impulsvortrag beim CDU-Frauenfrühstück im Historischen Rathaus. Dort skizzierte sie, wie wichtig es sei, Bürstadt „ins Spiel zu bringen“, etwa durch zukunftsweisende und mutige Entscheidungen, durch gut aufgestellte Netzwerke und durch Leidenschaft. Auf diese Weise hätten bereits viele Ideen und Konzepte umgesetzt und Fördergeld gesichert werden können. Bürstadt entwickle sich immer mehr zu einer attraktiven, sozialen und gesunden Stadt.

Wie sich Bürstadt in der aktuellen Amtszeit von Bürgermeisterin Bärbel Schader verändert habe, zeigten Julia Kilian-Engert, stellvertretende Parteivorsitzende, sowie Vorstandsmitglied und Stadträtin Christine Eberle den 60 weiblichen Gästen bei einem gedanklichen Spaziergang auf: Dieser führte vorbei an der neuen Begegnungsstätte der Generationen, der alla hopp!- Anlage am Rathaus, hin zur Innenstadt mit Markthalle, Gastronomie und freiem WLAN-Zugang und zum umgebauten Bahnhofsareal.

„Alles für Bürstadt und seine Bürger“, betonten die beiden und dankten Bürgermeisterin Bärbel Schader für deren Mühe, Verhandlungsgeschick und Engagement. Die „Bürgerstadt mit Herz“ werde gelebt und vorangetrieben. „Bürstadt steht für Zusammenhalt, Mut und Zuversicht – für eine liebenswerte Heimat“, so die Bürgermeisterin. Hinzu komme ein besonderes bürgerliches Engagement und Vereinsleben.

Schader betonte, dass sie in Bürstadt tief verwurzelt sei und sich mit der Stadt, den Menschen, den Kirchengemeinden und den Vereinen verbunden fühle. Sie erkenne, was hier über Generationen aufgebaut worden sei. Dies alles gehöre zur Identität der Stadt und der Menschen.

Auf diesem Fundament habe sie in den vergangenen Jahren schon vieles umsetzen können. Und sie möchte Bürstadt weiter mitgestalten. Geschafft worden sei der Ausbau der Kinderbetreuung, das barrierefreie Wohnen für Senioren, die alla hopp!-Anlage als Erlebnisoase und der Ausbau der Altenhilfe.

Verkehrskonzept im Focus

Sie hob die Gestaltung eines attraktiven öffentlichen Busverkehrs hervor sowie die S-Bahn-Verbindung und die Erneuerung des Bahnhofumfeldes. „An unseren Raiffeisenhallen kann ein ansprechendes ,Wohnen am Bahnhof’ entstehen“, fügte Schader hinzu. Ideen gebe es, Anträge für EU-Programme seien gestellt worden. Im Focus stehe weiterhin das Verkehrskonzept, damit der Lkw-Verkehr aus der Stadt herausgenommen werde, sowie der Ausbau des Radwegenetzes. Auch hier würden Fördermöglichkeiten abgewogen. „Ich bin hartnäckig, ein erstes Nein lasse ich nie gelten, für Bürstadt setze ich mich ein“, meinte Schader und ergänzte: „Es gibt Fördergeld, und für dieses bringe ich Bürstadt ins Spiel.“

Erfolgreich sei sie dabei in der Vergangenheit vor allem deshalb gewesen, da sie für diese Programme nachhaltige Entwicklungskonzepte vorgelegt habe. Sie erinnerte an das Programm „Lokale Ökonomie“, mit dessen Förderung die Innenstadt weiterentwickelt werden konnte.

Als Nächstes steht für sie ein Gesundheitszentrum mit Ärztehaus auf dem Plan. Mit dem Förderprogramm „Soziale und gesunde Stadt“ möchte sie die Lebensqualität, die Lebens- und Entfaltungsräume der Bürger steigern. Dafür stehe etwa der Bildungs- und Sportcampus. „Was für viele eine verrückte Idee war, wird 2019 geplant und 2020 umgesetzt. Schulen, Vereine und Institutionen haben gemeinsam ein Zukunftsprojekt entwickelt“, freute sich Schader.

„Baustellen“ der Zukunft seien für sie die Görlitzer Straße, das alte Gesundheitsamt, das ehemalige Hotel Berg, die Bebauung des Beethovenplatzes, die Beseitigung des Schandflecks Oli-Gelände und die Erschließung weiterer Baugebiete für Familien. „Wir haben gemeinsam schon viele Meilensteine für Bürstadt erreicht. Mich treiben noch weitere, ehrgeizige Projekte um, die ich mit Herz, Leidenschaft und kühlem Kopf für Bürstadts Zukunft angehen möchte“, bewarb sich Bürgermeisterin Bärbel Schader für eine weitere Amtszeit.

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