Bürstadt

Unterstützung 5500 Euro für mehrere Institutionen

Edgar Gräf gibt Geldgeschenke weiter

Archivartikel

Bürstadt.„Mit 20 Jahren habe ich mit nix angefangen“, so berichtete Edgar Gräf, Seniorchef des alteingesessenen Bürstädter Betriebes gleichen Namens, bei einem Gespräch im Sitzungszimmer des Rathauses. Mit Familienmitgliedern, Freunden, Kunden und Lieferanten hatte er am 3. April seinen 80. Geburtstag und das 60-jährige Bestehen seiner Firma im Bürgerhaussaal gefeiert.

Damals hatte Bürgermeisterin Bärbel Schader die Laudatio auf den Jubilar gehalten. Er trotzte Schicksalsschlägen, kümmerte sich um seine Familie, war und ist als Trompeter unverzichtbarer Musiker der KKM und hat dazu immer ein offenes Ohr für die Vereine der Stadt. Jung und dynamisch sei er angetreten, um die Menschen „mit schönen Gardinen zu versorgen“, wie Bärbel Schader berichtete.

Getreu dem Motto: „Das kriegen wir schon hin“, habe Gräf seinen Beruf mit Herzblut, Verstand und viel Fachwissen ausgeübt. Sohn Uwe, der heute die Geschäftsleitung in Händen hat, wurde früh mit einbezogen. Als „feste Größe in Bürstadt und über die Grenzen hinaus verankert“, wie Bärbel Schader es nannte, sei es seiner Initiative und seinem Geldbeutel zu verdanken, dass sein privates Heimatmuseum zu einer „Schatzkammer für Bürstadt“ wurde. Schader zeigte sich „gerührt, dankbar und glücklich“, dass Edgar Gräf die gesammelten Jubiläums-Geldspenden in Höhe von insgesamt 5500 Euro an Institutionen aller Generationen übergab.

So freute sich Hospiz-Geschäftsleiter Michael Braun ebenso wie Alten- und Pflegeheimleiter Günter Schwering. Michael Braun will die Spenden zur Erleichterung von Menschen in ihren letzten Lebenstagen verwenden. Günter Schwering weiß, dass für den neuen Anbau am Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth noch einiges auf dem Wunschzettel steht.

Wünsche gehen in Erfüllung

Ursula Cornelius, die für die Kita Pater Kolbe in Bobstadt die Spende entgegennahm, hat sich mit dem Leitungsteam der Kita für Turngeräte entschieden. Auch Pfarrer Peter Kern, der für vier Kitas unter katholischer Leitung anwesend war, wusste, dass immer kleinere und größere Anschaffungen, die nicht im Etat festgelegt wurden, auf den Wunschlisten stehen.

Rathausmitarbeiterin Birgit Keiber, die von Verwaltungsseite sechs Kitas betreut, hat ihre Leiterinnen vorab noch nicht informiert. Dass von dem gespendeten Geld Sonderwünsche erfüllt werden sollen, stand allerdings auch für sie fest. Alle von Edgar Gräf bedachten Spendenempfänger bedankten sich herzlich.

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