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Musik „Rheinakustik“ in Nordheim geht weiter / Für Marcello Martucci spielt nun Tobias Hofmann an der Seite von Hannah Kühr

Neuer Begleiter am Piano

Archivartikel

Nordheim.„Rheinakustik“, das im Mai 2019 von „authentic music“ um Sängerin Hannah Kühr eingeführte neue musikalische Format in der Gaststätte „Zur Rheinfähre“ in Nordheim, geht neue Wege. Bei ihren Auftritten wurde Hannah Kühr bisher musikalisch von Marcello Martucci an der Gitarre begleitet. Da sich dieser aus beruflichen Gründen zurückziehen möchte, steht Kühr als neuer Partner nun Pianist Tobias Hofmann zur Seite.

Diese Neuigkeit verkündeten die drei Musiker gemeinsam bei der ersten Veranstaltung in diesem Jahr. „Ja, es geht weiter“, freute sich Hannah Kühr. Sechs Termine stehen in diesem Jahr an. Alle zwei Monate, jeweils am dritten Donnerstag des Monats, wird zu „Rheinakustik“ geladen. Damit finde der musikalische Abend direkt am Rhein statt, im Sommer natürlich auch draußen. Eröffnet wird der Abend jeweils von den Gastgebern, ab 2020 somit von Hannah Kühr und ihrem neuen Partner am Piano, Tobias Hofmann.

„Ich begleite sie aber nur, singen kann ich nicht“, verriet der aus Viernheim stammende Musiker lachend. Im Mittelteil des Abends können sich auf der „Offenen Bühne der Rheinakustik“ dann musikalische Gäste präsentieren, die sich zuvor aber bei Kühr anmelden sollten.

Gastauftritte möglich

Meist sind zwei Gastauftritte mit dabei, manchmal Solisten, die sich selbst an einem Instrument begleiten, manchmal auch unterschiedlich große Formationen. Gemeinsam ist allen die Leidenschaft für Musik und Gesang, die sie weitergeben möchten. Anfänger, die sich vor Publikum ausprobieren wollen, sind ebenso willkommen wie Vereine oder Gruppen, die schon Auftrittserfahrung haben. Am Ende läuten Kühr und Hofmann den Abend dann wieder musikalisch aus. Für die Gäste der „Offenen Bühne“ geht ein Spendenhut herum. „Wir bekommen aus diesem Hut nichts“, betonte Kühr. Das Geld sei allein für die Gäste bestimmt.

Hannah Kühr ist froh, dass das Format „Rheinakustik“ weitergehen kann. „Als Marcello mir seinen Entschluss mitteilte, hat mich das sehr traurig gemacht, wir haben hier etwas Tolles gemeinsam aufgebaut“, so Kühr. Sie habe geweint, da sie auch nicht wusste, wie es weitergehen soll, ob „Rheinakustik“ nun zu Ende geht. Doch Marcello Martucci hatte vorgesorgt und sich unter seinen Musikerfreunden umgeschaut. Wer passt zu Hannah, wer könnte mit in das Format. „,Alles gut’, sagte er zu mir. Ich habe jemanden für dich“, erinnerte sich die Sängerin. So kamen Hannah Kühr und Tobias Hofmann zusammen. Er ist ein Bandkollege von Martucci und kennt „Rheinakustik“.

„Ich war letztes Jahr mit meiner Gruppe hier, aber da wusste ich noch nicht, dass ich 2020 selbst zum Team gehören würde“, erzählte Hofmann. Die Zusammenarbeit laufe gut. Kühr wählte die Lieder für den ersten „Rheinakustik“-Abend aus. Hofmann habe alle Stücke schon nach wenigen Tagen am Piano gespielt. Hierbei erinnerte sie sich daran, wie viele Lieder sie selbst seit Mai 2019 für diese Veranstaltungsreihe einstudiert hatte: Über 70 seien es gewesen.

Kühr singt vorwiegend bei Hochzeiten, daher hatte sie vor allem Liebeslieder und Balladen im Repertoire. „Marcello schlug damals die Hände über dem Kopf zusammen und meinte, so geht das nicht, da müssen andere Lieder her“, sagte Kühr lachend. Inzwischen habe sie sich ein breites Repertoire erarbeitet. Das reiche von „Tears In Heaven“ über „Imagine“ bis hin zu „Zombie“ oder Deutschpop. Alles dabei, um das Publikum bei „Rheinakustik“ zu begeistern. Marcello Martucci, Tobias Hofmann und Hannah Kühr traten an diesem Abend gemeinsam auf. Weiterer musikalischer Gast war Jessica Renc-Peretieli.

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