Newsticker Odenwald-Tauber

Sieben-Tage-Inzidenz bei 51,4

82 Hausarztpraxen im Main-Tauber-Kreis bieten Corona-Impfungen an

Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion wurde am Montag im Main-Tauber-Kreis bestätigt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 51,4.

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lra/gf/Bild: dpa
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Corona-Pandemie

Schule im Neckar-Odenwald-Kreis – aber erst einmal nur drei Tage

Schüler im Neckar-Odenwald-Kreis dürfen wieder in ihre Klassenzimmer, der Einzelhandel freut sich wieder auf seine Kunden Es gibt Licht am Ende des „Corona-Tunnels“.

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Michael Fürst
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Ausbau der B 27 und Neugestaltung des Parkplatzes „Rüdt’sches Eck“

Geschichtsträchtiger Ort an moderner Fahrbahn

Wie wichtig solch eine Schutzhütte wie auf dem Park- und Rastplatz „Rüdt’sches Eck“ an der B 27 ist, verdeutlichte fast schon sinnbildlich die dunkle, ja annähernd schwarze Wolkenfront, die sich aus Richtung Mudau auftürmte und ...

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Michael Fürst
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"Akropolis" und "Ritter" wechseln Besitzer

Hotel und Restaurant in Walldürn wechseln Besitzer

Ende einer Ära in Walldürn: Kosta und seine Frau Kerasa haben das Restaurant „Akropolis“ und das Hotel „Ritter“ verkauft. Eine Entscheidung, die beiden nicht ganz leicht gefallen ist.

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Festgottesdienst in Schlierstadt

Kirchenvorplatz St. Gangolf eingeweiht

Der neue Vorplatz der katholischen Kirche St. Gangolf wurde als Abschluss einer umfassenden Außensanierung seiner offiziellen Bestimmung übergeben.

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Gründungsversammlung in Sindolsheim

Neue Bürgerenergie-Genossenschaft Bauland ist geboren

Die Bürgerenergie-Genossenschaft Bauland eG ist gegründet. Mehr als 30 interessierte Bürger fanden sich dazu in der Mehrzweckhalle in Sindolsheim ein.

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Wertheim will "Stadt der Weltmarktführer" werden

Wertheim, 17.05.2021: Die Voraussetzungen scheinen gegeben, denn die Kreisstadt befindet sich in der entsprechenden Auflistung bundesweit in den Top Ten: ganze 9 Firmen, die in ihren Branchen weltweit führend sind, sind in ...

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Fußball

FWK forciert Förderung der Jugend

Der langjährige Leiter des Nachwuchsleistungszentrums Jochen Seuling übernimmt ab dem 1. Juli 2021 eine neue Aufgabe bei der „Flyeralarm Sportmanagement GmbH“ und übergibt den Staffelstab an Ralf Santelli. Der Fußballlehrer, der ...

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aler
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Gründer können sich ab sofort für Hohelohe Plus Gründerfonds bewerben

Die Webseite für den Hohenlohe Plus Gründerfonds Hohenlohe 4 Talents ist online. Unter www.hohenlohe4talents.de können sich aber sofort Gründer für den Fonds bewerben. Die Seite beschreibt den Fonds und gibt wichtige ...

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  1. Flammen schlagen aus Ex-Kurklinik in Bad Mergentheim

    <p></p> <p>Über 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Mergentheim und Weikersheim sowie des Deutschen Roten Kreuzes und der Polizei rückten am frühen Sonntagmorgen zu einem Großbrand ins Kurgebiet aus. Unterhalb der Rehaklinik ob der Tauber brannte der Dachstuhl der ehemaligen, leerstehenden Vesalius-Venen-Fachklinik, die an die Bismarckstraße angrenzt und mit Bauzäunen abgesperrt ist. Verletzte gab es keine. Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf rund 100 000 Euro.</p> <p>Die Löscharbeiten zogen sich über einige Stunden hin. Die Feuerwehrleute mussten sich nicht nur aufwendig Zutritt zu dem abgeriegelten Leerstand verschaffen, sie legten auch über mehrere Kilometer Schlauchleitungen, um genügend Löschwasser zu beschaffen, wie der stellvertretende Stadtkommandant und Einsatzleiter Karl-Heinz Barth unserer Zeitung berichtete.</p> <p>{element}</p> <p>Die Brandursache muss noch ermittelt werden. Die ehemalige Kurklinik ist bekannt dafür, dass hier immer wieder Obdachlose Unterschlupf suchen oder Jugendliche sich hier ebenso unerlaubt aufhalten. Personen wurden vor Ort keine angetroffen, die Polizei bittet aber eventuelle Zeugen, sich zu melden.</p> <p>Das Feuer, das bis Igersheim und beinahe in der gesamten Kurstadt zu sehen war, brach im Bereich des Dachstuhls aus, bestätigte Kreisbrandmeister Andreas Geyer, und arbeitete sich danach durch das oberste Stockwerk und weiter voran. Andere Gebäudeteile konnten geschützt werden.</p> <p>Der Löschangriff wurde zunächst von innen, aber auch mit der Bad Mergentheimer Drehleiter von außen geführt. Später rückten noch Weikersheimer Kräfte zur Unterstützung an und brachten ihre Drehleiter mit, die ebenso in Position gebracht und eingesetzt wurde.</p> <p>{element}</p> <h3>Viele Einsatzkräfte</h3> <p>Insgesamt 16 Feuerwehrfahrzeuge wurden an der Einsatzstelle zusammengezogen. Aus Bad Mergentheim fuhren die Abteilungen der Kernstadt, aus Löffelstelzen, Markelsheim und Althausen an. Im Feuerwehrgerätehaus gingen die Abteilungen aus Wachbach und Rengershausen in Reservestellung.</p> <p>Einsatzleiter Karl-Heinz Barth sagte später, dass man um 1.54 Uhr zunächst zu einem größeren Waldbrand oberhalb der „Solymar“-Therme alarmiert worden sei, auf der Anfahrt aber bemerkt wurde, dass es sich um einen offenen Dachstuhlbrand handelt. Nachdem man sich Zugang zu dem Leerstand verschafft hatte, wurden die ersten Löscharbeiten eingeleitet und die Suche nach Personen, eventuell Obdachlosen, gestartet. Letzteres ohne Ergebnis.</p> <p>{element}</p> <p>Mit dem Ablauf des Gesamteinsatzes, der bis in die Morgenstunden andauerte, zeigten sich sowohl Einsatzleiter Barth als auch Kreisbrandmeister Geyer zufrieden.</p> <p>Für die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes, die den DRK-Rettungsdienst vor Ort ablöste, erklärte Leiter Johannes Herdtweck, dass seine Kollegen und er zur Absicherung der Feuerwehrleute da waren, aber nicht eingreifen mussten.</p> <p>Einen Überblick über die Ausmaße des Brandes verschaffte sich noch in der Nacht auch der Leiter des städtischen Fachbereichs „Ordnung und Soziales“, Christian Völkel.</p> <p>{element}</p> <p>{furtherread}</p>

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    Sascha Bickel
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  2. Großbrand in leerstehender Bad Mergentheimer Kurklinik

    Ein Gro&szlig;brand rief am fr&uuml;hen Sonntagmorgen die Feuerwehren in Bad Mergentheim und Umgebung auf den Plan.

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    Sascha Bickel
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  3. Inzidenzwert im Main-Tauber-Kreis bei 51,4

    Die Lage bessert sich stetig. Aber "trotz der sehr positiven Entwicklung der jüngsten Zeit sind wir noch nicht über den Berg",  so der Erste Landesbeamte Christoph Schauder über die akuellen Corona-Zahlen im Kreis.

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    Diana Seufert
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  4. Kita-Gruppe im Main-Tauber-Kreis unter Quarantäne gestellt

    <p>Insgesamt 17 Fälle einer Coronavirus-Infektion wurden am Wochenende im Main-Tauber-Kreis bestätigt, davon drei am Samstag, 15. Mai, und 14 am Sonntag, 16. Mai. Dies teilt das Landratsamt mit.</p> <p>Von den neuen Infektionsfällen waren auch eine Kindergartengruppe und eine Kindertagespflege betroffen. Im Ergebnis wurden zahlreiche engeren Kontaktpersonen zu den Infizierten ermittelt und demzufolge zahlreiche Abstriche für die nächsten Tage angeordnet.</p> <p>„Dies zeigt, dass wir auch im Main-Tauber-Kreis trotz der sehr positiven Entwicklung der jüngsten Zeit noch nicht über den Berg sind. Das Virus hält sich nicht an verordnungsrechtliche Vorgaben. Jeder und jedem muss bewusst werden, dass wir uns in einer pandemischen Lage mit einem tückischen Virus befinden, was auch zu starken Schwankungen bei der Inzidenz und damit möglicherweise neuen Einschränkungen statt weiterer Lockerungen führen kann“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder.</p> <p>Die von den Neuinfektionen betroffenen Personen leben im Gebiet von sieben Städten und Gemeinden des Landkreises und befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in mindestens 16 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für die Kontaktper-sonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4894.</p> <h3>18 weitere Personen genesen</h3> <p>Darüber hinaus sind 18 weitere und damit insgesamt 4664 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 143 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 1, Assamstadt: 7, Bad Mergentheim: 25 (+1), Boxberg: 3, Creglingen: 6, Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 4, Grünsfeld: 3, Igersheim: 1, Königheim: 2 (+1), Külsheim: 6 (+1), Lauda-Königshofen: 21 (+3), Niederstetten: 10 (+5), Tauberbischofsheim: 7, Weikersheim: 3 (+1), Werbach: 0, Wertheim: 41 (+5) und Wittighausen: 2.</p> <p>Bei sechs weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Nunmehr wurde bei insgesamt 947 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.</p> <h3>Quarantäne verfügt</h3> <p>In Niederstetten wurde eine Gruppe des Dr. Jürgen Rau-Kindergartens wegen eines Infektionsfalls bei einem Kind unter Quarantäne gestellt. Ebenso in Quarantäne verfügt wurde die Kindertagespflege Tabalooga in Weikersheim wegen eines Infektionsfalles bei einem Kind.</p> <p>Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Sonntag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 41,5. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (9. bis 15. Mai) je 100 000 Einwohner.</p> <h3>Neue Einreiseverordnung</h3> <p>Das Bundeskabinett hat eine neue Einreiseverordnung beschlossen, die am Donnerstag, 13. Mai, in Kraft getreten ist. Damit wurde die Quarantänepflicht nach Einreise bundeseinheitlich geregelt.</p> <p>Die in Baden-Württemberg bereits geltenden Ausnahmen von der Quarantänepflicht nach der Einreise aus einem Risikogebiet für geimpfte und genesene Personen gelten nun bundesweit. Die entsprechende Corona-Verordnung „Einreise-Quarantäne des Landes Baden-Württemberg“ wurde daher außer Kraft gesetzt.</p> <p>Neu ist, dass geimpfte und genesene Personen solchen Personen mit einem negativen Testnachweis gleichgestellt werden. Dies gilt allerdings nicht bei Einreisenden, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Diese benötigen bei der Einreise zwingend einen Negativtest. Zudem gelten für sie strengere Regelungen bei den Ausnahmen von der Quarantänepflicht.</p> <p>Die Quarantänedauer beträgt weiterhin grundsätzlich zehn Tage. Allerdings kann die Quarantäne bei Einreise aus einem normalen Risikogebiet vor dem Ablauf von zehn Tagen von genesenen, geimpften oder getesteten Personen beendet werden, wenn diese den entsprechenden Nachweis über das Einreiseportal www.einreiseanmeldung.de übermittelt haben. Nach Aufenthalten in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Für die Einreise aus einem Virusvariantengebiet gilt grundsätzlich eine Quarantänedauer von 14 Tagen. In Baden-Württemberg gilt seit 13. Mai die so genannte 24-Stunden-Regelung wieder ohne Einschränkungen, so dass eine quarantänefreie Einreise immer möglich ist. Bei der Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet für weniger als 24 Stunden muss allerdings bei der Einreise ein Negativtest mitgeführt werden. Darüber hinaus ergeben sich in Baden-Württemberg keine wesentlichen Änderungen bei der Frage, wer sich nach der Einreise aus einem Risikogebiet in Quarantäne begeben muss.</p> <h3>Test bei der Einreise</h3> <p>Neu ist lediglich, dass der Bund die Coronavirus-Einreiseverordnung zusammengefasst hat und darin neben der Anmelde- und Testpflicht auch die Quarantänepflicht regelt sowie die Regelungen zu Beförderungsverboten aus Virusvariantengebieten integriert wurden. Die Anmelde-, Test- und Quarantänepflichten gelten für Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Der Test darf bei Einreisen aus Hochinzidenzgebieten höchstens 48 Stunden und bei Einreisen aus Virusvariantengebieten höchstens 24 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Ein PoC-Antigen-Schnelltest reicht aus. Bei Testung mittels PCR-Test darf diese künftig bis zu 72 Stunden zurückliegen. Einreisende aus „normalen“ Risikogebieten müssen spätestens 48 Stunden nach ihrer Einreise über einen Testnachweis verfügen. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht befreit. Geimpfte und Genesene sind bei Einreisen aus „normalen“ Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten von der Testpflicht befreit. <i>lra/Bild: dpa</i></p> <p>{furtherread}</p>

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  5. Unfälle auf der B 290 nahe Hollenbach und bei Craintal

    <p>Gleich zwei schwere Unfälle ereigneten sich am Freitagnachmittag kurz hintereinander. Zuerst krachte es auf der B 290 zwischen Herbsthausen und Riedbach, an der Abzweigung nach Hollenbach (Bild). Eine schwer verletzte, ältere Frau kam ins Caritas-Krankenhaus. Ein Mann wurde leicht verletzt ebenfalls in die Klinik gebracht. Aufgrund einer Vorfahrtsverletzung stießen an dieser Stelle gegen 16.30 Uhr ein Mercedes und ein Fiat zusammen. Die Freiwillige Feuerwehr Niederstetten rückte ebenso mit mehreren Helfern an, wie der DRK-Rettungsdienst und die Polizei. Gegen 17.15 Uhr wurden dann die Freiwillige Feuerwehr Creglingen, das DRK und der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 65“ auf die Höhe bei Craintal (Richtung Freudenbach) geschickt. Hier war ein junger Motorradfahrer, nach ersten Informationen allein beteiligt, verunglückt. Er kam mit Verdacht auf schwere Verletzungen auch ins Krankenhaus. Weitere Informationen lagen bis zum Redaktionsschluss nicht vor. Wir berichten in der Montagsausgabe weiter. / <i>sabix</i></p> <p>{furtherread}</p> <p>{element}</p>

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    sabix
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Stadt Weikersheim - Verwaltungschef gibt erneute Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl im November öffentlich bekannt / „Äußerst motiviertes Rathausteam“

Weikersheimer Bürgermeister Kornberger will erneut kandidieren

Er will es noch einmal wissen: Bürgermeister Klaus Kornberger hat am Ende einer Ratssitzung in der Weikersheimer Tauberphilharmonie erklärt, dass er im November 2021 erneut für das Spitzenamt kandidieren werde.

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Michael Weber-Schwarz
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Bürgermeister Klaus Kornberger verkündete vor dem Gemeinderat seine erneute Kandidatur. © Michael Weber-Schwarz

Weikersheim. Klaus Kornberger bittet „erneut um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt“: Für seine Erklärung gab es vom Großteil der anwesenden Weikersheimer Stadträte und vom Publikum anhaltenden Applaus.

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„Motiviert hat mich neben dem hohen Zuspruch von Bürgerinnen und Bürgern in den letzten Wochen, aber auch der eigene Wunsch die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen“, sagte Klaus Kornberger bei seiner Rede am Ende der Ratssitzung unter dem Punkt „Verschiedenes“. Nach Informationen der FN-Redaktion hatte Kornberger seine Kandidatur bereits vorab seinen Rathausmitarbeitern bekannt gegeben. Auch dort sei die Ankündigung mit Applaus quittiert worden.

Der Bürgermeister in der öffentlichen Ratssitzung: Für viele Vorhaben zur weiteren Entwicklung und Ausstattung der Stadt sei bereits der Grundstein gelegt, „ob planerisch wie auch finanziell“. Das „überaus gute Image der Stadt und die intensiven, vertrauensvollen Beziehungen zur regionalen Wirtschaft ermutigt mich ebenfalls zu meinem Entschluss.“

Für die kommenden Jahre würden bei „sicher knapper werdenden Ressourcen Erfahrung und Kontinuität wichtige Erfolgsfaktoren“ darstellen und „von unschätzbarem Vorteil“ sein. Es sei ihm wichtig, so der Bürgermeister, „den Bürgerinnen und Bürgern frühzeitig ein klares Signal zu geben“, deshalb habe er seine Kandidatur bereits jetzt erklärt.

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„In einer von der Pandemie bestimmten Zeit, die uns alle vor große Herausforderungen stellt“, sei es wichtig, „mit ungebrochenem Engagement, großer Erfahrung, hoher Kompetenz und der nötigen Führungsqualität die Stadt Weikersheim weiter zu begleiten.“ Noch immer sei er „voller Energie, Gestaltungswillen und Ideen“, um nochmals diese Herausforderung anzunehmen.

Er kann, weil er kann

Offiziell hat sich Klaus Kornberger lange über eine mögliche Kandidatur bedeckt gehalten. Mehrere Male hat ihn auch die FN-Redaktion in den vergangenen Monaten auf das Thema angesprochen. Zwischen den Zeilen konnte man wohl sein Interesse heraushören, noch einmal anzutreten. Aber Kornberger hat seine Zeit gebraucht, um in alle Richtungen das Terrain zu sondieren.

Weikersheim gehört zu den boomenden Städten in der Region. Der Schwung ist auch ein Verdienst des fleißigen Bürgermeisters, der durchaus den Kultstatus als „Schaffer“ genießt, wie ihn früher etwa Niederstettens Verwaltungschef Kurt Finkenberger inne hatte. Und wie dieser kann Kornberger in Debatten mitunter unangenehm werden. Dahinter, so steht zu vermuten, steckt eine gewisse Verletzlichkeit. Und die kann, wenn man Kornberger attackiert, in rauem Ton münden und als Unversöhnlichkeit interpretiert werden.

Weikersheim ist eben auch „politisch“, sagt Kornberger gern. Was er sagen will: Reden und Reaktionen im Rat seien manchmal für ihn zu wenig sach-, sondern richtungsorientiert. Und: Beim holprigen Wahlgang 2013 gab’s unangenehme juristische Nachspiele, die für Kornberger positiv ausgingen – die er aber nicht vergessen hat. Solche Klagen können dünnhäutig machen.

Die Erfolgsbilanz der vergangenen, dynamisch von Kornberger moderierten und gestalteten Jahre: Sie hat ihn wieder sattelfest gemacht. Klaus Kornberger: Er kann – weil er kann.

Stadt mit „besonderer Rolle“

Weikersheim sei eine „wunderbare Stadt, die eine besondere Rolle in der Region einnimmt“, hielt Kornberger fest. Zentrale Themen der Zukunft seien der Klimaschutz, die Digitalisierung, der demographische Wandel, die Transformation der heimischen Wirtschaft bis hin zu den Spätfolgen der Corona-Pandemie. Diese „müssen gemeistert werden.“

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In den letzten Jahren trage vieles, was sich „zum Positiven in Weikersheim verändert hat, eine unverwechselbare Handschrift.“ Jetzt gelte es, die Stadt nachhaltig „im Wettbewerb weiter zu positionieren und mit guter, wichtiger Infrastruktur zusätzlich auszustatten.“ Wichtig sei zudem eine „bestmögliche finanzielle Ausstattung zur Stärkung der Altstadt und der Ortsteile durch das Land Baden-Württemberg auch künftig zu erhalten.“

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Die vielen Herausforderungen, die Umsetzung, bzw. die Bewältigung der genannten Themen „lassen sich nur gemeinsam mit Gemeinderat, den Ortsvorstehern und im Dialog mit der Bürgerschaft bewältigen.“ Darüber hinaus gelte es, die Kommune weiterhin in wichtigen Ausschüssen und Gremien überzeugend und kompetent zu repräsentieren.

Kornberger wörtlich: „Was hat mich noch bewogen, mich weiterhin für die Stadt einzusetzen? Es ist das äußerst motivierte Rathaus- und Bauhofteam sowie der Gestaltungswille in allen Einrichtungen, von den Kitas, der Bücherei, den Schulen bis hin zum Team der Tauberphilharmonie. Wir pflegen eine Kultur der offenen Türen. In einer Verwaltung ist jede und jeder wichtig, von den Auszubildenden bis zum Bürgermeister.“ Am Ende paraphrasierte der Bürgermeister den bekannten Wahl-Slogan von Ministerpräsident Winfried Kretschmann: „Man kennt mich!“ Für die kommenden Jahre seien bei „sicher knapper werden-den Ressourcen Erfahrung und Kontinuität wichtige Erfolgsfaktoren“ und „von unschätzbarem Vorteil“.

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Öffentliche Erklärung vor dem Weikersheimer Gemeinderat

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Redaktion Im Einsatz für die Lokalausgabe Bad Mergentheim