598. Kärwe - Weikersheimer Vergangenheit zum Leben erwacht Prächtige Kostüme, bunte Live-Bilder

Von 
Detlef Weber
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Landsknechte und Aufständische erinnern mit ihren Feldzeichen an die blutigen Bauernunruhen des 15. Jahrhunderts.

© Detlef Weber

Weikersheim. Im Mittelpunkt der 598. Weikersheimer Kärwe stand wie eh und je der historische Festzug.

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Bei dem der fünften Weikersheimer Jahreszeit angemessenem Wetter ließen wieder deutlich mehr als eintausend Kostümträger in 36 bunten Bildern zu Fuß, zu Pferd oder auf geschmückten Wagen, begleitet von sechs Kapellen, Fanfaren- und Spielmannszügen, die wechselvolle Geschichte der Stadt erneut zum Leben erwachen.

Immer noch "unmotorisiert"

Bewundernswert ist, dass der ganze Festzug dank des Engagements des Schäfterheimer Pferdehofs Ehrmann, vieler Reitvereine und einzelner Reiter nach wie vor ohne motorisierte Gespanne auskommt. So sorgten neben den vielen Füßen rund 340 Hufe für die Bewegung im Zug.

Natürlich standen auch in diesem Jahr die Erinnerungen an die erste urkundliche Erwähnung Weikersheims, die Stadterhebung sowie der Bau der Stadtkirche St. Georg und der Laudenbacher Bergkirche im Zentrum des bunten Festzuggeschehens.

Unvergängliche Werke

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Adlige mit dem Hofstaat und ihrem Gefolge glänzten in herrlichen Gewändern, unvergängliche Werke von Künstlern und Handwerkern in und an den historischen Bauten der Stadt waren zu sehen.

Auch die kokette Zeit des Rokoko und die die Epoche des Barock wurden in aufwendigen Kostümen prunkvoll zur Schau gestellt.

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Mitten drin waren natürlich auch wieder der an die Zeit der Bauernkriege erinnernde Taubertäler Haufen sowie die Kids der Zwergen-Galerie des Schlosses.

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Szenen aus Brauchtum und Volkskultur der ganzen Tauber-Region rundeten das malerische Bild des großen historischen Festzuges durch die geschmückte Weikersheimer Altstadt ab.