Newsticker Odenwald-Tauber

Verkehrsstation Gerlachsheim

Stadt Lauda-Königshofen soll für Barrierefreiheit aufkommen

Die Deutsche Bahn will die Verkehrsstation Gerlachsheim modernisieren, verlangt aber eine Kostenbeteiligung der Kommune bei der Herstellung der Barrierefreiheit. Dies sorgt im Gemeinderat für viel Kritik und großes Unverständnis.

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Klaus T. Mende
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Betriebsversammlung

Herzog-Kollegium wütend und enttäuscht

Wütende und enttäuschte Herzog-Mitarbeiter: Im Rahmen einer Betriebsversammlung am Dienstag erläuterten Betriebsrat und IG Metall das Ergebnis der Verhandlungen um den Standort Walter Herzog in Lauda. Es gibt keine Alternative, ...

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pm/ktm
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Vollversammlung der Handwerkskammer Heilbronn-Franken

Verbleib in der Kreisstadt ist fraglich

Aufgrund von personellen Veränderungen diskutierte die Vollversammlung der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, ob eine oder beide Außenstellen in Schwäbisch Hall und Tauberbischofsheim geschlossen werden. ...

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Werner Palmert
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War es Brandstiftung? Droht der Abriss?

Brandermittler in Bad Mergentheim an die Arbeit gegangen

Experten der Polizei versuchen die Ursache für den Großbrand in der leerstehenden, ehemaligen Kurklinik zu finden. Die Redaktion sprach mit dem Eigentümer und recherchierte die wechselvolle Haus-Historie.

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Sascha Bickel
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Covid-19

Main-Tauber-Kreis: Inzidenzwert bleibt laut RKI bei 51,4

Sieben neue Fälle einer Coronavirus-Infektion wurden am Dienstag im Main-Tauber-Kreis bestätigt. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts unverändert bei 51,4. Main-Tauber-Kreis. Die Gesamtzahl der ...

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lra/Bild: dpa
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Erfapark Hardheim

Erfapark: Beginn des Teil-Abrisses Anfang 2022

Seit der letzten Vorstellung der Planungen für den Umbau des Hardheimer Erfaparks hat sich einiges getan. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats wurde über den aktuellen Stand informiert.

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Maren Greß
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Lokales

Wertheim will „Stadt der Weltmarktführer” werden

Wertheim, 17.05.2021: Die Voraussetzungen scheinen gegeben, denn die Kreisstadt befindet sich in der entsprechenden Auflistung bundesweit in den Top Ten: ganze 9 Firmen, die in ihren Branchen weltweit führend sind, sind in ...

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Laufzeit
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Falsche Polizeibeamte

Frau um Erspartes gebracht

Falsche Polizeibeamte haben in Lauffen am Neckar (Landkreis Heilbronn) eine Seniorin um 35 000 Euro ihres Ersparten gebracht. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte die 79-Jährige Frau ab 11 Uhr mehrere Anrufe eines ...

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ots
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Meistgelesene Artikel

  1. Flammen schlagen aus Ex-Kurklinik in Bad Mergentheim

    <p></p> <p>Über 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Mergentheim und Weikersheim sowie des Deutschen Roten Kreuzes und der Polizei rückten am frühen Sonntagmorgen zu einem Großbrand ins Kurgebiet aus. Unterhalb der Rehaklinik ob der Tauber brannte der Dachstuhl der ehemaligen, leerstehenden Vesalius-Venen-Fachklinik, die an die Bismarckstraße angrenzt und mit Bauzäunen abgesperrt ist. Verletzte gab es keine. Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf rund 100 000 Euro.</p> <p>Die Löscharbeiten zogen sich über einige Stunden hin. Die Feuerwehrleute mussten sich nicht nur aufwendig Zutritt zu dem abgeriegelten Leerstand verschaffen, sie legten auch über mehrere Kilometer Schlauchleitungen, um genügend Löschwasser zu beschaffen, wie der stellvertretende Stadtkommandant und Einsatzleiter Karl-Heinz Barth unserer Zeitung berichtete.</p> <p>{element}</p> <p>Die Brandursache muss noch ermittelt werden. Die ehemalige Kurklinik ist bekannt dafür, dass hier immer wieder Obdachlose Unterschlupf suchen oder Jugendliche sich hier ebenso unerlaubt aufhalten. Personen wurden vor Ort keine angetroffen, die Polizei bittet aber eventuelle Zeugen, sich zu melden.</p> <p>Das Feuer, das bis Igersheim und beinahe in der gesamten Kurstadt zu sehen war, brach im Bereich des Dachstuhls aus, bestätigte Kreisbrandmeister Andreas Geyer, und arbeitete sich danach durch das oberste Stockwerk und weiter voran. Andere Gebäudeteile konnten geschützt werden.</p> <p>Der Löschangriff wurde zunächst von innen, aber auch mit der Bad Mergentheimer Drehleiter von außen geführt. Später rückten noch Weikersheimer Kräfte zur Unterstützung an und brachten ihre Drehleiter mit, die ebenso in Position gebracht und eingesetzt wurde.</p> <p>{element}</p> <h3>Viele Einsatzkräfte</h3> <p>Insgesamt 16 Feuerwehrfahrzeuge wurden an der Einsatzstelle zusammengezogen. Aus Bad Mergentheim fuhren die Abteilungen der Kernstadt, aus Löffelstelzen, Markelsheim und Althausen an. Im Feuerwehrgerätehaus gingen die Abteilungen aus Wachbach und Rengershausen in Reservestellung.</p> <p>Einsatzleiter Karl-Heinz Barth sagte später, dass man um 1.54 Uhr zunächst zu einem größeren Waldbrand oberhalb der „Solymar“-Therme alarmiert worden sei, auf der Anfahrt aber bemerkt wurde, dass es sich um einen offenen Dachstuhlbrand handelt. Nachdem man sich Zugang zu dem Leerstand verschafft hatte, wurden die ersten Löscharbeiten eingeleitet und die Suche nach Personen, eventuell Obdachlosen, gestartet. Letzteres ohne Ergebnis.</p> <p>{element}</p> <p>Mit dem Ablauf des Gesamteinsatzes, der bis in die Morgenstunden andauerte, zeigten sich sowohl Einsatzleiter Barth als auch Kreisbrandmeister Geyer zufrieden.</p> <p>Für die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes, die den DRK-Rettungsdienst vor Ort ablöste, erklärte Leiter Johannes Herdtweck, dass seine Kollegen und er zur Absicherung der Feuerwehrleute da waren, aber nicht eingreifen mussten.</p> <p>Einen Überblick über die Ausmaße des Brandes verschaffte sich noch in der Nacht auch der Leiter des städtischen Fachbereichs „Ordnung und Soziales“, Christian Völkel.</p> <p>{element}</p> <p>{furtherread}</p>

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    Sascha Bickel
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  2. Kita-Gruppe im Main-Tauber-Kreis unter Quarantäne gestellt

    <p>Insgesamt 17 Fälle einer Coronavirus-Infektion wurden am Wochenende im Main-Tauber-Kreis bestätigt, davon drei am Samstag, 15. Mai, und 14 am Sonntag, 16. Mai. Dies teilt das Landratsamt mit.</p> <p>Von den neuen Infektionsfällen waren auch eine Kindergartengruppe und eine Kindertagespflege betroffen. Im Ergebnis wurden zahlreiche engeren Kontaktpersonen zu den Infizierten ermittelt und demzufolge zahlreiche Abstriche für die nächsten Tage angeordnet.</p> <p>„Dies zeigt, dass wir auch im Main-Tauber-Kreis trotz der sehr positiven Entwicklung der jüngsten Zeit noch nicht über den Berg sind. Das Virus hält sich nicht an verordnungsrechtliche Vorgaben. Jeder und jedem muss bewusst werden, dass wir uns in einer pandemischen Lage mit einem tückischen Virus befinden, was auch zu starken Schwankungen bei der Inzidenz und damit möglicherweise neuen Einschränkungen statt weiterer Lockerungen führen kann“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder.</p> <p>Die von den Neuinfektionen betroffenen Personen leben im Gebiet von sieben Städten und Gemeinden des Landkreises und befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in mindestens 16 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für die Kontaktper-sonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4894.</p> <h3>18 weitere Personen genesen</h3> <p>Darüber hinaus sind 18 weitere und damit insgesamt 4664 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 143 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 1, Assamstadt: 7, Bad Mergentheim: 25 (+1), Boxberg: 3, Creglingen: 6, Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 4, Grünsfeld: 3, Igersheim: 1, Königheim: 2 (+1), Külsheim: 6 (+1), Lauda-Königshofen: 21 (+3), Niederstetten: 10 (+5), Tauberbischofsheim: 7, Weikersheim: 3 (+1), Werbach: 0, Wertheim: 41 (+5) und Wittighausen: 2.</p> <p>Bei sechs weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Nunmehr wurde bei insgesamt 947 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.</p> <h3>Quarantäne verfügt</h3> <p>In Niederstetten wurde eine Gruppe des Dr. Jürgen Rau-Kindergartens wegen eines Infektionsfalls bei einem Kind unter Quarantäne gestellt. Ebenso in Quarantäne verfügt wurde die Kindertagespflege Tabalooga in Weikersheim wegen eines Infektionsfalles bei einem Kind.</p> <p>Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Sonntag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 41,5. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (9. bis 15. Mai) je 100 000 Einwohner.</p> <h3>Neue Einreiseverordnung</h3> <p>Das Bundeskabinett hat eine neue Einreiseverordnung beschlossen, die am Donnerstag, 13. Mai, in Kraft getreten ist. Damit wurde die Quarantänepflicht nach Einreise bundeseinheitlich geregelt.</p> <p>Die in Baden-Württemberg bereits geltenden Ausnahmen von der Quarantänepflicht nach der Einreise aus einem Risikogebiet für geimpfte und genesene Personen gelten nun bundesweit. Die entsprechende Corona-Verordnung „Einreise-Quarantäne des Landes Baden-Württemberg“ wurde daher außer Kraft gesetzt.</p> <p>Neu ist, dass geimpfte und genesene Personen solchen Personen mit einem negativen Testnachweis gleichgestellt werden. Dies gilt allerdings nicht bei Einreisenden, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Diese benötigen bei der Einreise zwingend einen Negativtest. Zudem gelten für sie strengere Regelungen bei den Ausnahmen von der Quarantänepflicht.</p> <p>Die Quarantänedauer beträgt weiterhin grundsätzlich zehn Tage. Allerdings kann die Quarantäne bei Einreise aus einem normalen Risikogebiet vor dem Ablauf von zehn Tagen von genesenen, geimpften oder getesteten Personen beendet werden, wenn diese den entsprechenden Nachweis über das Einreiseportal www.einreiseanmeldung.de übermittelt haben. Nach Aufenthalten in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Für die Einreise aus einem Virusvariantengebiet gilt grundsätzlich eine Quarantänedauer von 14 Tagen. In Baden-Württemberg gilt seit 13. Mai die so genannte 24-Stunden-Regelung wieder ohne Einschränkungen, so dass eine quarantänefreie Einreise immer möglich ist. Bei der Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet für weniger als 24 Stunden muss allerdings bei der Einreise ein Negativtest mitgeführt werden. Darüber hinaus ergeben sich in Baden-Württemberg keine wesentlichen Änderungen bei der Frage, wer sich nach der Einreise aus einem Risikogebiet in Quarantäne begeben muss.</p> <h3>Test bei der Einreise</h3> <p>Neu ist lediglich, dass der Bund die Coronavirus-Einreiseverordnung zusammengefasst hat und darin neben der Anmelde- und Testpflicht auch die Quarantänepflicht regelt sowie die Regelungen zu Beförderungsverboten aus Virusvariantengebieten integriert wurden. Die Anmelde-, Test- und Quarantänepflichten gelten für Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Der Test darf bei Einreisen aus Hochinzidenzgebieten höchstens 48 Stunden und bei Einreisen aus Virusvariantengebieten höchstens 24 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Ein PoC-Antigen-Schnelltest reicht aus. Bei Testung mittels PCR-Test darf diese künftig bis zu 72 Stunden zurückliegen. Einreisende aus „normalen“ Risikogebieten müssen spätestens 48 Stunden nach ihrer Einreise über einen Testnachweis verfügen. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht befreit. Geimpfte und Genesene sind bei Einreisen aus „normalen“ Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten von der Testpflicht befreit. <i>lra/Bild: dpa</i></p> <p>{furtherread}</p>

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    lra/Bild: dpa
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  3. Inzidenzwert im Main-Tauber-Kreis bei 51,4

    Die Lage bessert sich stetig. Aber "trotz der sehr positiven Entwicklung der jüngsten Zeit sind wir noch nicht über den Berg",  so der Erste Landesbeamte Christoph Schauder über die akuellen Corona-Zahlen im Kreis.

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    Von
    Diana Seufert
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  4. 82 Hausarztpraxen im Main-Tauber-Kreis bieten Corona-Impfungen an

    <p>Der positive Trend mit Blick auf das Infektionsgeschehen im Main-Tauber-Kreis setzt sich weiter vor. Am Montag wurde nur ein weiterer neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt.</p> <p>Die betroffene Person lebt im Gebiet der Stadt Weikersheim, befindet sich in häuslicher Isolation und ist Kontaktperson zu bereits bekannten Fällen. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt damit 4895.</p> <p>Unterdessen sind 23 weitere und damit insgesamt 4687 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 121 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 1, Assamstadt: 6, Bad Mergentheim: 17, Boxberg: 3, Creglingen: 6, Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 2, Grünsfeld: 1, Igersheim: 1, Königheim: 2, Külsheim: 5, Lauda-Königshofen: 19, Niederstetten: 9, Tauberbischofsheim: 4, Weikersheim: 4 (+1), Werbach: 0, Wertheim: 38 und Wittighausen: 2.</p> <p>Bei zehn weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Nunmehr wurde bei insgesamt 957 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.</p> <p>In Niederstetten wurde nach einem positiven Schnelltest im Dr. Jürgen Rau-Kindergarten – nunmehr beim Personal – die gesamte Einrichtung unter Quarantäne gestellt. Bislang galt diese nur für eine Gruppe. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Montag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 51,4.</p> <p>{furtherread}</p> <p>Im Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim haben in der Woche vom 10. bis 16. Mai insgesamt 1286 Erst-Impfungen und 1094 Zweit-Impfungen stattgefunden. Zudem wurden erstmals 630 Impfdosen des Herstellers Johnson &amp; Johnson verimpft. Bei diesem Vakzin genügt eine Dosis, um die volle Schutzwirkung zu erreichen. Somit wurden in der vergangenen Woche im KIZ insgesamt 3010 Impfdosen beziehungsweise von Montag bis Sonntag im Schnitt 430 Impfdosen täglich verabreicht.</p> <p>„Es ist sehr bedauerlich, dass das Land aktuell nicht mehr Impfstoff für seine Impfzentren zur Verfügung stellen kann. Wenn dies der Fall wäre, könnten sofort wieder mindestens 750 Impfungen täglich im KIZ stattfinden“, sagt der Leiter Dietmar Freidhof. Es bleibe zu hoffen, dass es in Kürze zu stark ansteigenden Impfstoffmengen und damit auch zu einer besseren Versorgung aller Impfzentren kommt.</p> <h3>30 000 Erst-Impfungen im KIZ</h3> <p>Bisher erhielten seit dem Impfstart im Main-Tauber-Kreis insgesamt genau 30 000 Personen ihre erste und 8054 Personen ihre zweite Impfung durch das KIZ, ergänzt um die 630 Impfdosen von Johnson &amp; Johnson. Insgesamt wurden bisher also 38 684 Impfdosen durch das KIZ verabreicht. Die vollständige Immunisierung besteht frühestens 14 Tage nach der zweiten Impfung.</p> <p>Seit dem 6. April impfen in Baden-Württemberg auch die Hausarztpraxen flächendeckend mit. Im Main-Tauber-Kreis nehmen laut Kassenärztlicher Vereinigung aktuell 82 Praxen an den Corona-Schutzimpfungen teil, eine mehr als eine Woche zuvor. Sie haben bis einschließlich Sonntag, 10. Mai, bereits 13 697 Impfdosen verabreicht, davon 2942 in der vergangenen Woche. Darüber hinaus lassen sich weiterhin viele impfberechtigte Einwohner des Main-Tauber-Kreises beispielsweise im Zentralen Impfzentrum in Rot am See impfen.</p> <p>Die niedergelassenen Ärzte dürfen seit diesem Montag mit allen Impfstoffen ohne staatlich vorgegebene Priorisierung impfen. In den Arztpraxen erfolgt die Priorisierung somit vollständig durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte. Aus Sicht des Landes kennen sie ihre Patienten am besten und können entscheiden, wer die Impfung zuerst braucht. Das ermögliche ihnen gleichzeitig mehr Flexibilität bei der Organisation.</p> <h3>Keine Priorisierung in Arztpraxen</h3> <p>In den Impfzentren bleibt die Priorisierung allerdings erhalten. Hier ist sie laut Sozialministerium weiterhin notwendig, um sicherzustellen, dass dort Menschen mit hohem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf oder mit hohem Ansteckungsrisiko zuerst geimpft werden. Gleichwohl ist es aus Sicht der Kreisverwaltung schwer vermittelbar, wenn einzelne Impflinge im KIZ nach wie vor abgewiesen werden müssen, weil sie die erforderliche Berechtigung nicht nachweisen können. „Wir hoffen, dass es hier mit steigenden Impfstoffmengen sehr bald wieder zu einer Gleichbehandlung kommt und die Priorisierung auch in den Impfzentren aufgehoben werden kann“, erklärt KIZ-Leiter Freidhof. Das Land sieht den Wegfall der Priorisierung in den Impfzentren ab voraussichtlich Anfang Juni vor.</p> <p>Noch bis 21. Mai laufen an den Gymnasien die schriftlichen Abiturprüfungen, demnächst folgen auch die Abschlussprüfungen an anderen Schulen. Dem Landratsamt liegen aktuell Hinweise vor, dass manche Schüler nach wichtigen Teilprüfungen Partys im größeren Kreis planen. „Vor jeglichen illegalen Feiern können wir ausdrücklich nur warnen“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder. Private Treffen seien weiterhin nur zwischen den Angehörigen von maximal zwei Haushalten mit maximal fünf Personen gestattet. Jedoch würden auch Treffen an abgelegenen Orten schnell entdeckt und konsequent aufgelöst. Dabei müsse in solchen Fällen mit empfindlichen Bußgeldern für alle Teilnehmer gerechnet werden, auch für Personen unter 18 Jahren.</p> <h3>Warnung vor illegalen Partys</h3> <p>Wie Erster Landesbeamter Schauder weiter sagt, hat er sehr großes Verständnis für den Wunsch, insbesondere vieler junger Menschen, nun wieder gemeinsam zu feiern, insbesondere nach schwierigen Prüfungen und der intensiven Vorbereitung darauf.</p> <p>Allerdings müsse auch bedacht werden, dass bei einer Feier ohne Abstand und Masken eine hohe Ansteckungsgefahr besteht. „Das kann schnell dazu führen, dass teilnehmende Schüler sich als mit dem Coronavirus Infizierte oder ihre engeren Kontaktpersonen in einer amtlich angeordneten Quarantäne befinden und dann die letzten Prüfungen nicht mehr mitschreiben können.“ <i>lra/gf/Bild: dpa</i></p>

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    lra/gf/Bild: dpa
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  5. Erfapark: Beginn des Teil-Abrisses Anfang 2022

    <p>Gut gefüllt waren die Zuschauerplätze während der Gemeinderatssitzung am Montag in der Erftalhalle. Und das kam nicht überraschend: Direkt zu Beginn der Tagesordnung informierten Architekt Markus Rathke und Frauke Liess, Leiterin des Projekts bei der Schoofs-Gruppe, die Zuhörer und Räte knapp eine Stunde lang über die aktuellen Umbau-Planungen des Erfaparks und des Eirich-Areals, wo sich der Lebensmittel-Discounter Aldi ansiedeln wird.</p> <p>Bereits im September waren Vertreter der Schoofs-Gruppe und der Architekt zu Gast in einer Gemeinderatssitzung gewesen, um dort die ersten Ideen und Konzepte vorzustellen, wie die Hardheimer Ortsmitte bald aussehen könnte.</p> <p>{element}</p> <p>Seither hat sich einiges getan, nicht zuletzt durch die bereits durchgeführten Abrissarbeiten auf dem Eirich-Areal.</p> <p>Das Konzept an sich habe man unverändert gelassen, so Architekt Markus Rathke. Weiterhin von hoher Bedeutung sei die Wegverbindung vom Schlossplatz runter in Richtung Erfapark. Um das „Volumen zu gliedern“, so Rathke, habe man sich für eine abgestufte Struktur mit „Streifen“ entschieden. In den ersten Planungen waren noch fünf solcher „Streifen“ vorgesehen, die den Lebensmittelvollsortimenter bilden sollen. Daraus wurden nun vier – die Verkaufsfläche des Rewe-Marktes wird also kleiner als bisher gedacht.</p> <h3>Abstand zum Nachbarn vergrößert</h3> <p>Mit einher geht eine Verkleinerung des Parkplatzes. Auf zwei Ebenen sollen rund 160 Autos statt wie bisher geplant 200 Fahrzeuge Platz finden. „Der Abstand zu den Nachbarn ist dadurch größer geworden. Wir liegen hier deutlich über dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand“, erklärte der Architekt. Im Inneren des Erfaparks sei man gerade dabei, die Wohnungen zu renovieren und zu sanieren, so Frauke Liess in ihren Ausführungen.</p> <p>{element}</p> <p>Der Brunnen, der noch auf dem Bürgermeister-Schmider-Platz steht, könne versetzt werden und dort würden Kurzzeit-Parkplätze entstehen – so sehen es laut Architekt die derzeitigen Planungen vor.</p> <p>„Wir finden Bäume und grüne Flächen gut und wichtig“, sagte Markus Rathke und betonte, dass man die Dächer des Supermarktes begrünen möchte. Ebenso soll alles sehr offen und hell gestaltet werden. In diesem Zuge fragte Gemeinderat Manuel Difloé, ob auch von Schweinberg kommend Fensterelemente geplant seien. In den aktuellen Plänen seien nur Glasfronten von der anderen Seite zu sehen. „Wir denken darüber nach. Wir kämpfen um jeden Quadratzentimeter Glas und Offenheit“, so der Architekt. Difloé merkte zudem an, dass er es schade fände, wenn auf dem derzeitigen Bürgermeister-Schmider-Platz geparkt werden würde.</p> <p>{furtherread}</p> <p>Jürgen Schretzmann gab nach der Präsentation die Rückmeldung, dass ihm das Flachdach „zu modern“ gegenüber der Dachlandschaft des „alten“ Erfaparks sei. „Das soll nicht abwertend klingen, aber für mich sieht das aus wie ein Industriegebäude“, so der Gemeinderat.</p> <h3>Verkehrsgutachten laufen</h3> <p>Ob es verkehrskonzeptionell Probleme geben würde, weil sich der Autoverkehr verdichtet, wollte Herrmann Schwinn wissen. „Die Verkehrsgutachten laufen“, merkte Frauke Liess an und betonte, dass man die Problematik vor allem mit Lkw kenne und Änderungen vornehmen werde, falls es Probleme gebe.</p> <p>{element}</p> <p>Im Bezug auf den Zeitplan konnte Frauke Liess Positives vermelden: „Der Fachplaner macht gerade die Änderungen für den Bebauungsplan fertig. Wir wollen sehr zügig den Bauantrag abgeben.“ Und sie sprach von einem Zeitraum „Sommer oder Herbst diesen Jahres“.</p> <p>Anfang 2022 wolle man mit dem Abriss des Bestandsgebäudes, also dort wo sich der Lebensmittelvollsortimenter Rewe ansiedelt, beginnen.</p> <p>Anschließend votierte der Gemeinderat einstimmig für den Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans für das Eirich-Areal – allerdings nur für das Sondergebiet des Lebensmittelmarktes. Für die Art der Bebauung im Wohnbereich seien laut Bauamtsleiter Daniel Emmenecker „noch keine konkreten Bestimmungen zum Maß der baulichen Nutzung oder zu überbaubaren Grundstücksflächen formuliert worden, weshalb man über diesen Teil des Bebauungsplans in einer späteren Gemeinderatssitzung Beschluss fassen werde.</p>

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    Maren Greß
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Laudenbach - Neuer Pavillon am Steinriegelweg in den Kürbisecken offiziell eingeweiht / Idyllischer Platz inmitten der Natur / Besonderes Lob für Alois Gromes

Großes Engagement unter Beweis gestellt

Von 
pml
Lesedauer: 
Glückliche, zufriedene und stolze Gesichter bei der Einweihung des neuen Pavillons in den Kürbisecken in Laudenbach. Mit im Bild mit Alois Gromes, Bürgermeister Kornberger, Ortsvorsteher Rüttler und freiwillige Helfer. © Paul Mayser

Der neue Pavillon am Laudenbacher Steinriegelweg in den Kürbisecken ist offiziell eingeweiht worden. Hier kann man im Einklang mit der Natur sein.

Laudenbach. Errichtet hat den Pavillon die Natur- und Landschaftspflegegruppe Laudenbach. Sie hat damit einen idyllischen Ort zum Verweilen für Wanderer und Spaziergänger geschaffen. Jetzt erfolgte die Übergabe an die Gemeinde

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