Stippvisite - MdL Wolfgang Reinhart zu Gast in Weikersheim / Neue Chancen des stark wachsenden E-Bike- und Wohnmobil-Tourismus nutzen Gespräch über Kultur und Schlösser in der Region

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pm
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Weikersheim. MdL Dr. Wolfgang Reinhart ließ sich in Weikersheim von Phillipp zu Hohenlohe-Langenburg über die Situation der privaten, kommunalen und staatlichen Besucherdenkmale in Baden-Württemberg informieren. Besonders ihre erhebliche tourismuswirtschaftliche Bedeutung, ihre Rolle für die Attraktivität des ländlichen Raum und die zunehmende Belastung der Besitzer für den denkmalgerechten Erhalt standen im Zentrum des gemeinsamen Gesprächsaustauschs, dem auch der Geschäftsführer der SSG, Michael Hörmann, beiwohnte.

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Phillipp zu Hohenlohe-Langenburg ist Mitglied sowohl im Vorstand des Vereins Schlösser und Gärten in Deutschland als auch des Vereins Schlösser, Burgen, Gärten, Baden-Württemberg. Er betreibt mit Schloss Langenburg eines der großen kulturtouristischen Angebote in Hohenlohe.

Reinhart und Phillipp zu Hohenlohe-Langenburg sind der Meinung, dass die hohe touristischer Attraktivität der Besucherdenkmale sowohl im Main-Tauber-Kreis wie insgesamt in Baden-Württemberg noch besser genutzt werden müsse. Die potentiellen Wirkungen für die Wirtschaftskraft der Region und die durch touristischen Erträge verbesserte Investitionsmöglichkeiten für den denkmalgerechten Erhalt der Monumente sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

Besonders die neuen Chancen des stark wachsenden E-Bike-und Wohnmobil-Tourismus sowie die zunehmende Besuchsattraktivität von Gartenanlagen böten neue Möglichkeiten, die sowohl für den Main-Tauber-Kreis als auch für Baden-Württemberg relevantes Potential besäßen.

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Ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg liege in der verbesserten und dauerhaften Vernetzung der Akteure, die die vielen wirkungsvollen Einzelinitiativen zusammenführe, die Beratung verbessere und neue Allianzen ermögliche.

Ein Vorbild dafür gebe es im Land. „1979 wurde die ,Landesstelle für Museumsbetreuung’ eingerichtet, die seither wirkungsvoll die Museen in unterschiedlicher Trägerschaft vernetzt, berät und betreut“, so Reinhart. Vergleichbares sollte nun rasch auch für die touristisch und den ländlichen Raum so wichtigen Gärten, Burgen, Schlösser und Klöster eingeführt werden. pm