Laudenbacher Bergkirche - An den Fastensonntagen kein gemeinsames Gehen / Zusammenkünfte direkt am Gnadenbild Den Leidensweg Jesu in Gebeten nachvollziehen

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bk
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Der Laudenbacher Kreuzweg wird heuer nur in der Kirche gebetet. © Kirchengemeinde

Laudenbach. Die Fastenzeit steht unter dem Gedenken an das Leiden und Sterben Jesu. Im Mittelalter entstand vielerorts der Wunsch, den „originalen Leidensweg Jesu“ betend nachzugehen. Den Wenigsten ist und war es jedoch vergönnt, den Kreuzweg, die Via Dolorosa in Jerusalem, zu besuchen.

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So entstand die Form des Kreuzwegs vor Ort. Hier wurden u.a. Bildstöcke, Figurengruppen mit den Stationen aufgestellt. Ende des 19. Jahrhunderts wurden entlang der Bergstaffel von Laudenbach zur Bergkirche hinauf, vierzehn Reliefs aus Dijon mit Darstellungen des Kreuzweg aufgestellt. Nicht nur in der Fastenzeit pilgern Beter den Kreuzweg hinauf, um zum Abschluss vor dem Gnadenbild der Mater Dolorosa zu beten und bitten. In diesem Jahr ist das gemeinsame Beten und Gehen hinauf in die Bergkirche nicht möglich. Um alle Hygienevorschriften einhalten zu können, wird an den Fastensonntagen um 15 Uhr direkt in der Bergkirche gebetet. Dazu ist eine Anmeldung im Pfarrbüro Laudenbach erforderlich (Telefon 07934 / 7282 bzw. E-Mail pfarramt.laudenbach@drs.de). Termine: 21./28. Februar und 7./14. März – jeweils 15 Uhr in der Bergkirche. bk