Newsticker Odenwald-Tauber

Großbrand in Bad Mergentheim

Feuer in ehemaliger Kurklinik

Kurz vor 2 Uhr am Sonntagmorgen eilten die ersten Kräfte der Feuerwehr in die Bismarckstraße. Gemeldet war zunächst ein Waldbrand, doch die Flammen schlugen aus dem Dachstuhl einer ehemaligen Kurklinik, die seit vielen Jahren ...

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Sascha Bickel
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Bildung

Lerndefizite so klein wie möglich halten

Wie groß sind die Bildungslücken, die durch Corona und den Fernlernunterricht bei den Kindern und Jugendlichen an den Buchener Schulen entstehen? Die FN haben nachgefragt.

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Maren Greß
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Ende des Lockdowns in Gastronomie und Hotellerie

Cafés, Biergärten und Restaurants im Main-Tauber-Kreis machen auf

Die Restaurant- und Hoteltüren im Main-Tauber-Kreis gehen wieder auf – allerdings nicht bei allen schon an diesem Wochenende, weil es noch Vorbereitungen bedarf. Die Gäste müssen geimpft, genesen oder aktuell negativ getestet ...

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Sascha Bickel
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Inzidenz-Wert fünf Tage in Folge unter 50

Weitere Einrichtungen dürfen ab Samstag öffnen

30 Fälle einer Coronavirus-Infektion wurden am Mittwoch und Donnerstag im Main-Tauber-Kreis gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag nach Angaben des Landesgesundheitsamts bei 45,3.

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Walldürner Logistikbataillon im Afghanistaneinsatz

Auf die Soldaten wartet richtig viel Arbeit

Nach fast 20 Jahren endet der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Zum letzten Kontingent gehören auch Soldaten des Walldürner Logistikbataillons 461.

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Ralf Marker
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Corona

Weiterer Todesfall im Landkreis

Das Gesundheitsamt erhielt am Freitag Kenntnis über einen weiteren Todesfall im Landkreis mit Covid-19. So starb am Standort Mosbach der Neckar-Odenwald-Kliniken ein 74-jähriger Bewohner der Johannes-Diakonie Mosbach. Die ...

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Fußball

Kickers-Frauen treten auf der Stelle

FC Würzburger Kickers – FC Ingolstadt 0:0 Würzburg: Popp, Bohn, Ansmann (70. Hanke), Teubert, Scheidel, Desic, Robertson, Dickmeis, Gath (78. Klärle), Kreußer, Gerst (58. Neufeld). {element} Die Aufholjagd der Fußballerinnen ...

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stkr
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Würzburg

Jungen geschlagen und gewürgt

Leichte Verletzungen trug ein zwölfjähriger Junge davon, als er am Samstag  gegen 17.30 Uhr in Würzburg auf dem Heuchelhof von zwei bisher unbekannten Tätern geschlagen, gewürgt und getreten wurde.

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sk
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  1. Flammen schlagen aus Ex-Kurklinik in Bad Mergentheim

    <p></p> <p>Über 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Mergentheim und Weikersheim sowie des Deutschen Roten Kreuzes und der Polizei eilten am frühen Sonntagmorgen zu einem Großbrand ins Bad Mergentheimer Kurgebiet. Unterhalb der Rehaklinik ob der Tauber brannte der Dachstuhl einer ehemaligen Kurklinik, die an die Bismarckstraße angrenzt, seit vielen Jahren leer steht und mit Bauzäunen abgesperrt ist. Verletzte gab es nach ersten Informationen keine. Die Höhe des Sachschadens war in der Nacht noch unklar.</p> <p>{element}</p> <p>Die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin. Die Feuerwehrleute mussten sich nicht nur aufwendig Zutritt zu dem abgeriegelten Leerstand verschaffen, sie legten auch über mehrere Kilometer Schlauchleitungen, um genügend Löschwasser zu beschaffen.</p> <p>{furtherread}</p> <p>Die Brandursache wird Gegenstand polizeilicher Ermittlungen sein. Die ehemalige Kurklinik ist bekannt dafür, dass hier immer wieder Obdachlose Unterschlupf suchen oder Jugendliche sich hier ebenso unerlaubt aufhalten. Personen wurden vor Ort keine angetroffen, die Polizei bittet aber Zeugen, die Wichtiges gesehen haben, sich zu melden.</p> <p>Das Feuer, das bis Igersheim und beinahe in der gesamten Kurstadt zu sehen war, brach im Bereich des Dachstuhls aus wie unsere Zeitung aus Kreisen der Feuerwehrführung erfuhr und arbeitete sich danach durch das oberste Stockwerk und weiter voran.</p> <p>Der Löschangriff wurde zunächst von innen, aber auch mit der Mergentheimer Drehleiter von außen geführt. Später rückten noch Weikersheimer Kräfte zur Unterstützung an und brachten ihre Drehleiter mit, die ebenso in Position gebracht und eingesetzt wurde.</p> <p>Aus Bad Mergentheim fuhren die Abteilungen der Kernstadt, aus Löffelstelzen, Markelsheim und Althausen zur Einsatzstelle. Im Feuerwehrgerätehaus gingen die Abteilungen aus Wachbach und Rengershausen in Reservestellung.</p>

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    Sascha Bickel
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  2. Vorbereitung auf Gastronomie-Öffnung im Main-Tauber-Kreis

    <p></p> <p>Baden-Württemberg will schon von Samstag an unter bestimmten Bedingungen die Corona-Regeln in der Gastronomie, im Tourismus und in der Freizeit lockern. Das berichteten am Feiertag „Christi Himmelfahrt“ übereinstimmend sowohl die Deutsche Presse Agentur (dpa) wie auch der Südwestrundfunk und verschiedene Medienhäuser. Die Stadt Bad Mergentheim bereitet sich darauf vor und weitet ihr Schnelltest-Angebot auch auf Sonntage aus.</p> <p>{element}</p> <p>Laut dpa-Informationen vom Donnerstagvormittag sollen ab Samstag die Außen- und (!) die Innengastronomie zwischen 6 und 21 Uhr wieder mit Hygieneauflagen und Testkonzepten öffnen dürfen, sofern die Corona-Zahlen in den Kreisen fünf Tage in Folge unter einer Inzidenz von 100 liegen.</p> <h3>Main-Tauber-Kreis dabei</h3> <p>In Frage für baldige Öffnungen kämen damit die Landkreise Main-Tauber, Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Heidelberg, Freiburg, Konstanz, Ortenau, Rhein-Neckar, Baden-Baden, Freudenstadt, Lörrach sowie Böblingen.</p> <p>Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hatte schon läuten gehört, dass die Auflagen gelockert werden sollen. „Das ist eine super Nachricht, wir brauchen aber dringend die Spielregeln“, sagte Tobias Zwiener von der Dehoga der Deutschen Presse Agentur.</p> <p>Gäste müssten laut Dehoga-Informationen einen negativen Schnelltest oder den Nachweis einer mindestens zwei Wochen zurückliegenden vollständigen Impfung oder einer Genesung mitbringen. Weiter gelten die üblichen Regeln zur Hygiene und zur Kontaktnachverfolgung. Klarheit sollte die neue Corona-Verordnung bringen, die für Donnerstagabend erwartet wurde.</p> <p>Sollten die vorliegenden Informationen aus Regierungskreisen stimmen, wäre Baden-Württemberg laut dpa-Bericht mit der Öffnung der Innengastronomie bundesweiter Vorreiter. Damit beendet die grün-schwarze Regierung die sieben Monate lange Zwangspause für die Gaststätten.</p> <p>Der Plan der Regierung siehe weiter vor, hieß es, in den Kreisen mit niedrigen Inzidenzen Hotels und Pensionen wieder öffnen zu lassen – auch Ferienwohnungen dürften wieder vermietet werden. Kulturveranstaltungen wie Theater, Opern, Konzerte und Kino seien wohl im Freien in den Regionen unter 100 wieder möglich. Galerien, Museen und Gedenkstätten dürften dort auch wieder öffnen – genauso wie Bibliotheken und Archive.</p> <p>In Landkreisen mit einer Inzidenz unter 100 sollen nach dpa-Angaben auch Freibäder wieder Badegäste empfangen dürfen. Minigolf spielen, Hochseilgärten und Bootsverleihe sollen ebenfalls wieder ihre Pforten öffnen dürfen – allerdings jeweils nur für kleine Gruppen. Sportanlagen, auf denen im Freien kontaktarmer Freizeit- und Amateursport betrieben werden kann, dürfen auch wieder genutzt werden. Zoos und botanische Gärten können im Außen- und Innenbereich aufmachen. Auch Musik- und Kunstschulen dürfen wieder kleine Gruppen von Schülern empfangen.</p> <p>Besonders die Gastronomen und Hoteliers freuen sich laut Dehoga auf das Ende des Lockdowns. Vor dem Öffnen sind sie aber noch mit vielen Unwägbarkeiten konfrontiert: Wie viele Mitarbeiter wollen und können sie einstellen, wie viel Ware bestellen und welches vielleicht abgespeckte kulinarische Angebot offerieren? „Sie müssen sich vorsichtig herantasten“, meinte Dehoga-Vertreter Tobias Zwiener. Schnellschüsse verbieten sich auch, weil nach drei Tagen Überschreiten der 100-er Marke alle wieder dicht machen müssen!</p> <p>{element}</p> <p>Die Stadt Bad Mergentheim rüstet sich jedenfalls für mögliche Öffnungen in Hotellerie und Gastronomie. Das Schnelltest-Zentrum im Kulturforum wird jetzt auch sonntags geöffnet. Im Zuge der laufenden Anpassung und Optimierung der Testzeiten wurden diese wie folgt angepasst: Montag 9 bis 13 Uhr; Dienstag 9 bis 13 Uhr sowie 17 bis 20 Uhr; Mittwoch 9 bis 13 Uhr; Donnerstag 9 bis 13 Uhr sowie 17 bis 20 Uhr; Freitag 9 bis 13 Uhr; Samstag 10 bis 13 Uhr; Sonntag 10 bis 12 Uhr.</p> <h3>Rund 3000 Schnelltests</h3> <p>Das Schnelltest-Zentrum ist im Kulturforum am Hans-Heinrich-Ehrler-Platz zu finden. Es wird von der Stadt Bad Mergentheim und dem Deutschen Roten Kreuz Ortsverein Bad Mergentheim gemeinsam betrieben und von der Bad Mergentheimer Citygemeinschaft unterstützt.</p> <p>Für einen Schnelltest kann man zu den genannten Öffnungszeiten ins Kulturforum kommen. Mitzubringen ist ein Personalausweis, außerdem muss eine medizinische Maske (FFP2- oder KN95-Standard) getragen werden. Termine können online reserviert werden über www.bad-mergentheim.de. Die Vorab-Terminbuchung ist möglich unter Telefon 07931/ 57-3405.</p> <p>Weitere Schnelltest-Angebote in der Kurstadt und den Stadtteilen bieten unter anderem die Burg-Apotheke, die Janus-Apotheke, die Marien-Apotheke, die O´Vita Apotheke am Activ-Center und die Rats-Apotheke.</p> <p>Christian Völkel, Fachbereichsleiter „Ordnung &amp; Soziales“ der Stadtverwaltung sagte der Redaktion, dass man im städtischen Schnelltest-Zentrum bislang rund 3000 Testungen erfolgreich durchgeführt und neun corona-positiv Getestete verzeichnet habe. Zuletzt sei die Nachfrage werktags deutlich zurückgegangen, da wegen der vergleichsweise günstigen Inzidenzlage viele Aktivitäten inzwischen ohne Schnelltest möglich sind.</p> <p>Jetzt rechne man wieder mit mehr Testungen, weil es wohl für Restaurantbesuche vieler Bürger vorab erforderlich sein wird, negativ getestet zu sein.</p> <p>{furtherread}</p>

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    Sascha Bickel
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  3. Gasthaus-Türen im Main-Tauber-Kreis öffnen sich wieder

    <p></p> <p>Die Gastronomie darf zwischen 6 und 21 Uhr öffnen. In Innenräumen ist ein Gast je 2,5 angefangene Quadratmeter Gastraumfläche erlaubt. Im Außenbereich gilt keine Personenbegrenzung. Im Innen- und Außenbereich sind die Plätze so anzuordnen, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist. Liefer- und Abholdienste sind auch zwischen 21 und 6 Uhr erlaubt. So steht es in der neuesten Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg mit Stand von Donnerstagabend.</p> <p>Die Redaktion interviewte Frank Bundschu, den Kreisvorsitzenden des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) im Main-Tauber-Kreis, zu den neuesten Entwicklungen.</p> <p><em>Was sagen Sie zur neuesten Corona-Verordnung und den möglichen Öffnungen für die Gastronomie und Hotellerie?</em></p> <p><strong>Frank Bundschu:</strong> Zuerst einmal freuen wir uns, dass die Betriebe der Hotellerie und Gastronomie im Main-Tauber-Kreis wieder öffnen dürfen. Wir sind einer von wenigen Landkreisen in Baden-Württemberg, die bereits seit mehr als fünf Tagen einen stabilen Inzidenzwert von unter 100 haben. Somit profitieren wir schnell von den möglichen Öffnungsschritten. Unsere Nachbarlandkreise unterliegen noch der Bundesnotbremse und müssen weiter geschlossen bleiben.</p> <p>Die Corona-Verordnung wurde am Donnerstag um 22 Uhr veröffentlicht, jetzt müssen wir die Paragrafen im Detail lesen und die Spielregeln für die Betriebe herausfiltern.</p> <p>Der erste Schritt ist getan: Ab Samstag, 15. Mai, besteht die Öffnungsmöglichkeit für die Außen- und Innengastronomie sowie für die private Übernachtung in den Beherbergungsbetrieben. Allerdings findet dies alles unter Beachtung strenger Corona-Regeln statt.</p> <p>{element}</p> <p><em>Wie sind die Regeln für einen Besuch im Biergarten, in einem Café oder im Restaurant?</em></p> <p><strong>Bundschu:</strong> Gastronomen müssen eine Zutrittskontrolle durchführen und prüfen, ob die Gäste getestet, geimpft oder genesen sind. Wir bitten, dass die Gäste getestet in unsere Betriebe kommen. Selbstverständlich müssen die bekannten Hygienebedingungen eingehalten werden, wie Händedesinfektion, Mundschutz und Abstände. Außerdem wird die maximale Gästezahl bezogen auf die gesamte Gastraumfläche begrenzt. Darüber hinaus muss eine Kontaktrückverfolgung der Gäste gewährleistet sein. Dies wird bis auf Weiteres mit dem bekannten Zettel und der Angabe der persönlichen Daten erfolgen.</p> <p><em>Was ist mit der Luca- beziehungsweise Corona-App?</em></p> <p><strong>Bundschu:</strong> Aktuell ist die Luca- beziehungsweise Corona-App im Main-Tauber-Kreis nur in den Pilotbetrieben voll einsetzbar. Technische Probleme an der Schnittstelle sorgen dafür, dass diese noch nicht „scharfgestellt“ ist. Das Scannen der QR-Codes kann aber sehr sinnvoll, als persönliches Kontakttagebuch, genutzt werden. Daher bitten wir um Verständnis, dass die Betriebe nur lückenlos dokumentieren können, wenn alle Kontaktadressen wie gewohnt auf Papier notiert werden.</p> <p><em>Überwiegt die Freude über das Ende des Lockdowns oder brechen jetzt Stress und Hektik bei den Gastronomen und Hoteliers aus?</em></p> <p><strong>Bundschu:</strong> Natürlich freuen sich alle. Innerhalb Deutschlands zählt unser Landkreis zu den wenigen Glücklichen, die am Samstag theoretisch öffnen dürfen. Auch die touristische Übernachtung ist für das Pfingstwochenende genau im richtigen Moment wieder möglich.</p> <p>Die Gefühlswelt ist daher hin und hergerissen. Stress und Hektik brechen hoffentlich nicht aus, allerdings von 0 auf 100 – das geht auch nicht von heute auf morgen.</p> <p><em>Wie sind die Betriebe im Landkreis vorbereitet? Was ist Ihnen dazu bekannt?</em></p> <p><strong>Bundschu:</strong> Auch wenn wir im Laufe der Woche immer mehr Informationen bekommen haben, ist die Öffnung nun sehr kurzfristig und die Spielregeln wollen gut vorbereitet sein.</p> <p>Wir bitten die Gäste auch um Verständnis, wenn nicht alle Betriebe sofort wieder öffnen. Lebensmittel, Getränke und Mitarbeiter müssen organisiert und die Öffnungsregeln umgesetzt werden.</p> <p><em>Gibt es noch ausreichend Personal in Ihrer Branche?</em></p> <p><strong>Bundschu:</strong> Die Mitarbeiter sind nun seit über zwölf Monaten, mehr oder weniger, in Kurzarbeit. Auch muss erst wieder ein Alltag einkehren. Aushilfen und Teilzeitkräfte müssen sicherlich neu organisiert werden. Einige haben sich sicherlich auch durch einen Nebenjob finanziell absichern müssen. Das Kurzarbeitergeld war und ist eine sehr hilfreiche Unterstützung und wird der Branche auch weiterhin helfen.</p> <p>{furtherread}</p> <p><em>Wie werden die Corona-Vorschriften für Gäste und Gastgeber Ihrerseits gesehen? Ist das alles leistbar?</em></p> <p><strong>Bundschu:</strong> Im ersten Moment glaubt man, dass mit der Öffnungsmöglichkeit alles wieder gut ist.</p> <p>Beim genaueren Hinsehen müssen wir erkennen, dass deutliche Einschränkungen weiter bestehen. Auch wenn wir im Moment mit einer Inzidenz von unter 50 sehr gut dastehen, so kann sich das Blatt sehr schnell wenden. Bei einer negativen Tendenz in den kommenden 14 Tagen kann auch unserem Landkreis wieder eine Schließung drohen.</p> <p><em>Werden Dehoga-Mitglieder die örtlichen Testzentren im Main-Tauber-Kreis mit eigenem Personal verstärken, um diese am Laufen halten zu können, so wie dies in Bad Mergentheim beispielsweise Vertreter der Citygemeinschaft in jüngster Zeit schon getan haben?</em></p> <p><strong>Bundschu:</strong> Aktuell werden viele Schulungen angeboten – auch für Gastronomiebetriebe. Allerdings konzentrieren sich die Betriebe auf die Wiedereröffnung. Im Main-Tauber-Kreis ist die Abdeckung mit Testmöglichkeiten sehr unterschiedlich. Der Dehoga sieht allerdings die Kommunen in der Pflicht, den Bürgern ein Angebot zu machen.</p>

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    Sascha Bickel
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  4. Weitere Einrichtungen dürfen ab Samstag öffnen

    <p>Acht Fälle einer Coronavirus-Infektion wurden am Freitag im Main-Tauber-Kreis bestätigt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 45,3.</p> <p>Main-Tauber-Kreis. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Boxberg, Igersheim, Lauda-Königshofen und Wertheim und befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in mindestens vier Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen sowie um eine Person, die aus einem Risikogebiet im Ausland zurückgekehrt ist. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4877.</p> <p>Darüber hinaus sind 16 weitere und damit insgesamt 4646 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 144 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 1, Assamstadt: 8, Bad Mergentheim: 25, Boxberg: 5 (+1), Creglingen: 9, Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 5, Grünsfeld: 3, Igersheim: 1 (+1), Königheim: 1, Külsheim: 5, Lauda-Königshofen: 22 (+4), Niederstetten: 6, Tauberbischofsheim: 7, Weikersheim: 2, Werbach: 0, Wertheim: 41 (+2) und Wittighausen: 2.</p> <p>Bei 17 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle wurde eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Nunmehr wurde bei insgesamt 941 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.</p> <p>Das Land Baden-Württemberg hat in der Nacht zum Freitag eine neue Fassung seiner Corona-Verordnung notverkündet. Darin sind neue Öffnungsschritte vorgesehen, von denen der Main-Tauber-Kreis bereits ab Samstag, 15. Mai, profitiert. Unter anderem dürfen Hotels und Gastronomiebetriebe unter bestimmten Auflagen wieder öffnen. „Hierüber freue ich mich sehr, da diese Branche nach einem halben Jahr Schließung dringend eine verlässliche Perspektive benötigt“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder.</p> <p>Bei der Sieben-Tage-Inzidenz galten bisher für die Regelungen der Bundesnotbremse die Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI), bei Inzidenzen unter 100 jedoch die Werte, die das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg (LGA) bekanntgibt. Die beiden Werte stimmen beispielsweise aufgrund von Verzögerungen bei der Übermittlung nicht immer überein. Zudem besteht jeweils ein zeitlicher Versatz von einem Tag. Der RKI-Wert des aktuellen Tags entspricht also dem LGA-Wert des vorangegangenen Tags.</p> <p>Hier hat das Land Baden-Württemberg nun eine einheitliche Regelung getroffen, so dass ab jetzt immer der RKI-Wert maßgeblich ist, auch bei Inzidenzen unter 100.</p> <p>Das RKI gibt als Sieben-Tage-Inzidenz für den Main-Tauber-Kreis am Freitag den Wert von 45,3 an und sieht den Landkreis am dritten Tag in Folge unter dem Wert von 50.</p> <p>Noch während der Geltungsdauer der vorherigen Corona-Verordnung der Landesregierung hat das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises jedoch festgestellt, dass der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis laut LGA fünf Tage in Folge unter 50 lag. Damit gelten nun für den Main-Tauber-Kreis auch im Rahmen der neuen Corona-Verordnung die zusätzlichen Lockerungsschritte.</p> <h3>Das ist wieder erlaubt</h3> <p>Somit dürfen sich wieder zehn Personen aus maximal drei Haushalten treffen. Kinder der jeweiligen Haushalte bis zum 14. Geburtstag zählen dabei nicht mit. Der gesamte Einzelhandel darf ohne „Click and Meet“ und ohne Kontaktdatenverarbeitung öffnen. Auf den ersten 800 Quadratmetern Verkaufsfläche ist ein Kunde pro zehn Quadratmeter erlaubt. Bei Verkaufsflächen über 800 Quadratmetern ist ein Kunde pro 20 Quadratmeter erlaubt. Bei 1200 Quadratmeter wären es 100 Kunden: 80 Kunden für die ersten 800 Quadratmeter und 20 Kunden für die weiteren 400 Quadratmeter. Bibliotheken und Büchereien, Archive, Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten dürfen ohne weitere Auflagen öffnen.</p> <p>Die neue Corona-Verordnung sieht zudem für Stadt- und Landkreise, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt, ein dreistufiges Verfahren vor. Danach dürfen Einrichtungen wieder öffnen und sind bestimmte Veranstaltungen wieder zulässig. Für Stadt- und Landkreise, in denen die Bundesnotbremse aufgehoben wurde, gilt zunächst die Stufe eins. Dies trifft auf den Main-Tauber-Kreis zu, ergänzt durch die weiteren Lockerungsschritte bei einer Inzidenz unter 50.</p> <p>Bei den Öffnungen müssen jeweils Hygieneanforderungen eingehalten und es muss ein Hygienekonzept erstellt werden. Die Anzahl der zeitgleich anwesenden Besucher, Teilnehmer oder Kunden muss auf eine Person je 20 angefangene Quadratmeter Veranstaltungs- oder Verkaufsfläche begrenzt werden. Es gilt die Maskenpflicht.</p> <p>Die Gastronomie darf zwischen 6 und 21 Uhr öffnen. In Innenräumen ist ein Gast je 2,5 angefangene Quadratmeter Gastraumfläche erlaubt. Im Außenbereich gilt keine Personenbegrenzung. Im Innen- und Außenbereich muss zwischen den Tischen ein Abstand von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein. Liefer- und Abholdienste sind auch zwischen 21 und 6 Uhr erlaubt. Alle Beherbergungsbetriebe dürfen wieder touristische Gäste empfangen. Für den Restaurantbesuch oder Hotelaufenthalt muss ein Nachweis über einen negativen Schnelltest, eine vollständige Impfung oder eine überstandene Corona-Infektion vorgelegt werden. Hotelgäste ohne Genesenen- oder Impfnachweis müssen während des Aufenthalts alle drei Tage einen negativen Schnelltest vorlegen.</p> <p>Das Landratsamt stand hinsichtlich der Vorbereitung der Öffnungen in einem engen Austausch mit dem Dehoga-Kreisvorstand. Der Verband weist darauf hin, dass in den allermeisten Hotels und Gaststätten derzeit keine Testung vor Ort möglich ist, sondern ein Testnachweis mitgebracht werden muss.</p> <p>Kulturveranstaltungen wie Theater-, Opern-, Konzert- sowie Filmvorführungen können im Freien mit bis zu 100 Besuchern stattfinden. Gleiches gilt für Spitzen- oder Profisportveranstaltungen. Dabei muss das Abstandsgebot beachtet werden. Veranstaltungen zur Religionsausübung sind ohne vorherige Anmeldung und Anzeige gestattet.</p> <p>Kurse in Volkhochschulen und anderen Bildungseinrichtungen können in geschlossenen Räumen mit maximal zehn Personen, im Freien mit maximal 20 Personen stattfinden. Tanz- und Sportkurse sind in geschlossenen Räumen nicht erlaubt. Nachhilfeunterricht ist in Gruppen mit bis zu zehn Schülern möglich. Dabei ist ebenfalls das Abstandsgebot zu beachten.</p> <p>An Hochschulen und Akademien nach dem Akademiegesetz können Präsenz-Lehrveranstaltungen im Freien mit bis zu 100 Personen stattfinden. Mit vorheriger Anmeldung ist der Zugang zu Lernplätzen möglich. Mensen und Cafeterien an Hochschulen und Akademien nach dem Akademiegesetz dürfen wieder öffnen. Es gilt eine Personenbegrenzung, so dass zwischen allen Besuchern der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend eingehalten werden kann. Das Gleiche gilt für Betriebskantinen. Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen dürfen Gruppen von bis zu zehn Schülern unterrichten. Auch hier ist das Abstandsgebot zu beachten. Gesangs- Tanz-, und Blasinstrumentenunterricht sind weiterhin nicht erlaubt.</p> <p>Touristischer Reisebusverkehr ist erlaubt, wenn sich Start und Ziel in Stadt- oder Landkreisen befinden, in denen nicht die Regeln der Bundesnotbremse gelten. Die Busse dürfen höchstens zur Hälfte besetzt sein. Maßstab ist die regulär zulässige Fahrgastzahl. Dies gilt entsprechend auch für die Ausflugsschifffahrt.</p> <p>Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten im Freien ist in Gruppen von bis zu 20 Personen erlaubt. Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Bootsverleihe und sonstige Freizeiteinrichtungen können im Freien von Gruppen bis 20 Personen genutzt werden. Die Außenbereiche von Schwimm-, Thermal- und Spaßbädern und sonstigen Bädern sowie Badeseen mit kontrolliertem Zugang dürfen öffnen. Der Betrieb von Tiersalons, Tierfriseuren und vergleichbaren Einrichtungen der Tierpflege ist wieder möglich.</p> <p>Die zweite Öffnungsstufe tritt in Kraft, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in den 14 Tagen nach Inkrafttreten der ersten Stufe weiter sinkt. Wenn die Inzidenz in den darauf folgenden 14 Tagen erneut sinkt, schließt sich die Stufe drei an. Zeichnet sich über 14 aufeinanderfolgende Tage durchschnittlich eine steigende Sieben-Tage-Inzidenz ab, gelten wieder die Regelungen des vorherigen Öffnungsschritts. <i>lra/Bild: dpa</i></p>

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  5. Inzidenz im Neckar-Odenwald-Kreis liegt bei 140,6

    <p>Dem Gesundheitsamt des Landratsamtes wurden am Mittwoch und Donnerstag 96 neue Fälle einer Coronainfektion gemeldet. 54 am Mittwoch, 42 am Feiertag Christi Himmelfahrt. Bei schon bestätigten Infektionen wurden am Mittwoch 41 weitere Mutationen festgestellt, am Donnerstag 18.</p> <p>Nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 139,2. Dieser Wert ist maßgeblich für die Beschränkungen der sogenannten Bundesnotbremse. Die vom Landesgesundheitsamt veröffentlichte, in der Regel aktuellere Inzidenz lag bei 140,6. Am Mittwoch lag sie noch bei 135,1 Die Zahl der bestätigten Infektionen im Landkreis liegt bei 6106, 434 aktive Fälle gibt es im Kreis.</p> <h3>Diffuses Geschehen</h3> <p>Die aktuelle Inzidenz des Kreises lässt sich, neben den Fällen in betroffenen Gemeinschaftseinrichtungen, auf ein diffuses Infektionsgeschehen im Privatbereich zurückführen, das aber natürlich auch wieder auf den beruflichen Bereich ausstrahlt, so das Landratsamt des Neckar-Odenwald-Kreises.</p> <p>So sind mitunter bis zu sieben Mitglieder einer Familie beziehungsweise zusammenhängender Familien auf einmal von Infektionen betroffen, was natürlich zu einer entsprechenden Erhöhung der Fallzahlen führt.</p> <h3>Appell des Landratsamtes</h3> <p>Wo der Ursprung der Infektion dann tatsächlich lag, lässt sich oft nicht genau klären. Grundsätzlich gilt weiterhin der Appell des Gesundheitsamts, auch schon beim Verdacht auf Infektionen im Umfeld sich frühzeitig testen zu lassen, sich wenn möglich zu isolieren oder zumindest bei Kontakten zu anderen Menschen sehr vorsichtig zu sein und konsequent Maske zu tragen.</p> <p>Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch und Donnerstag 30 Fälle einer Coronavirus-Infektion wurden am Mittwoch und Donnerstag im Main-Tauber-Kreis gemeldet. Von den 30 gemeldeten Corona-Neuinfektionen entfallen jeweils 15 Fälle auf Mittwoch und auf den Feiertag Christi Himmelfahrt. Der RKI-Wert liegt bei 43,1, der des Landesgesundheitsamts bei 45,3.</p> <p>Für Fragen der Bürger rund um das Thema Corona stehen im Mosbacher Landratsamt geschulte Mitarbeiter werktags von 8 bis 16 Uhr und samstags von 11 bis 15 Uhr unter den Telefonnummern 06261/843333 sowie 06281/52123333 zur Verfügung. <i>mar</i></p>

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    mar/Bild:dpa
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Weikersheimer Club w 71 - Jazz mit Vandermark-Tokar-Kugel

Aufregend, voller Kraft und Energie

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noba
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Ein bärenstarkes, international besetztes Jazztrio ist am Samstag, 27. Oktober ab 20.30 Uhr zu Gast im Club w71: Ken Vandermark am Saxophon, Mark Tokar am Bass und Klaus Kugel am Schlagzeug werden zeigen, dass freier Jazz immer noch zu den aufregendsten Musikstilen unserer Zeit gehört.

Ken Vandermark ist einer der besten und bekanntesten Saxophonisten des aktuellen Jazz Amerikas. In

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