Textil- und Handarbeitsmesse - Rund 3000 Besucher kamen zur "Nadelkunst" auf Schloss Weikersheim "Anregungen ohne Ende" erhalten

Von 
Peter Keßler
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Das vielseitige Angebot an Stoffen, Patchwork und Zubehör zum kunstvollen Handarbeiten fand bei den Besuchern großes Interesse.

© Keßler

Einen großen Zulauf verzeichnete die Textil- und Handarbeitsmesse "Nadelkunst"" in Schloss Weikersheim. Flinke Frauenhände fanden eine große Auswahl.

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Weikersheim. Höchst zufrieden zeigten sich die gut 3000 Besucher der Textil- und Handarbeitsmesse "Nadelkunst", die zum zweiten Mal in Schloss und Stadt Weikersheim stattfand (wir berichteten).

"Anregungen ohne Ende" habe man an den rund 60 Ständen bekommen, versicherte eine der Besucherinnen der vielseitigen Schau. Auch "exquisite Stücke" an Garnen und dazu Zubehör zum Stricken, Sticken und Häkeln habe sie bei der "Nadelkunst" erwerben können, ergänzte eine andere.

Neuauflage im Jahr 2019

Schlossverwalterin Monika Menth wusste von zahlreichen Gesprächen zu berichten, wo ihr Gäste gesagt hätten, auch eine weite Anfahrt nach Weikersheim habe sich gelohnt. Hier finde man alles, wozu man Nadel und Faden brauche. Hohes Lob zollte Monika Menth ihrem engagierten Schlossteam und besonders Carola Rollmann, die vor zwei Jahren die Idee zu der ersten Weikersheimer Textil- und Handarbeitsmesse nach internationalem Vorbild gehabt und auch diesmal die Hauptlast bei der Organisation und Vorbereitung getragen habe.

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Die "Nadelkunst" als Großveranstaltung von Schloss und Schlossgarten Weikersheim habe sich jetzt endgültig etabliert - die nächste solche Messe werde hier von 27. bis 29. September 2019 stattfinden.

Patchwork- und Quiltarbeiten

Patchwork- und Quiltarbeiten, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen, waren einer der Schwerpunkt der "Nadelkunst". Zahlreiche Aussteller präsentierten die dazu nötigen Stoffe und Accessoires in großer Auswahl. Aber auch Wolle und Garne für die traditionelleren Handwerkskünste wie Stricken und Weben waren zu bekommen.

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Vier Stockwerke im Prinzessinnenbau des Schlosses, Säulenhalle und Kapelle sowie beide Flügel der Orangerie und der Innenhof waren gefüllt mit den Ständen, an denen sich die Besucher an allen drei Tagen der Ausstellung drängten. Handgearbeitete Taschen oder Knöpfe aus Kokosnüssen - alles war im Angebot. Und während die interessierten Frauen das reiche Angebot bestaunten, konnte man immer wieder Männer im barocken Schlossgarten in der warmen Sonne sitzen sehen, wo sie die Ruhe genossen. Für das kulinarische Angebot sorgten auch örtliche Vereine an den Ausstellungsorten, die über das Stadtgebiet verteilt waren - von der Stadtbücherei mit Schülerarbeiten über das katholische Gemeindehaus mit Kindergarten und Nassauer Landfrauen bis hin zum DLRG-Team in der Schulstraße. Eine historische Postkutsche brachte die Besucher quer durch den Ort.

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