Deka-Hauptversammlung - Experte Michael Irsfeld referiert vor über 100 Gästen über Anlagemöglichkeiten in zinslosen Zeiten Aktienmärkte boomen trotz schwieriger Weltlage

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pm
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Laudenbach. Wer in Zeiten der Zinswüste noch Rendite machen wolle, für den könnten Fonds eine sinnvolle Anlagemöglichkeit sein. Davon ist Michael Irsfeld, Abteilungsdirektor der „DekaBank“, überzeugt. Er referierte auf Initiative der Sparkasse Tauberfranken bei der Hauptversammlung für das Deka-Vermögenskonzept in der Zehntscheune in Laudenbach über aktuelle Entwicklungen auf den Finanzmärkten.

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In seiner Begrüßung stellte der stellvertretende Vorsitzende der Sparkasse Tauberfranken, Wolfgang Reiner, zunächst interessante Erkenntnisse aus dem aktuellen Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen und Giroverbandes vor: Zum ersten Mal seit 18 Jahren betrachteten die Mehrheit der Deutschen Aktien als geeignetste Kapitalanlage.

Die guten Zahlen griff Deka-Experte Irsfeld auf und erläuterte, dass jeder im Main-Tauber-Kreis statistisch gesehen ein Vermögen von 59 000 Euro besitze. Doch 52 Prozent des Geldes im Main-Tauber-Kreis sei so angelegt, dass es keine Chance auf Zinsen habe. Und genau da solle man „ran“. Denn durch die Inflation verliere das Geld von Jahr zu Jahr an Kaufkraft. In zehn Jahren bis zu 20 Prozent, so Irsfeld. In seinem Rückblick auf 2019 zeigte Irsfeld die schwierige geopolitische Lage auf. Doch trotz der schwierigen Weltlage hätten sich die Aktienmärkte fantastisch entwickelt. Der Weltaktienindex MSCI World habe sich 2019 fast permanent nach oben entwickelt und der DAX habe am Tag der Veranstaltung sogar ein neues Allzeithoch erreicht.

Anschließend stellte Irsfeld die verschiedenen Vermögenskonzepte der Deka vor. Er betonte jedoch, dass Fonds mit solchen Renditechancen auch Risiken mit sich brächten. Es gäbe jedoch Schutzmechanismen, die die Anleger zuschalten könnten.

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In seinem Ausblick auf 2020 zeigte Irsfeld zunächst die wichtigsten Themen des Jahres 2020 auf. Er glaube, dass die Weltwirtschaft auch 2020 weiter wachse. „Zwar nicht so stark wie früher um fünf bis sieben Prozent, doch eine Wachstumsrate von ein bis drei Prozent ist möglich.“

Nach dem Vortrag erklomm Kabarettist Andy Sauerwein die Bühne. Er stamme zwar aus Sulzbach am Main bei Aschaffenburg habe aber auch viele Jahre in Würzburg gelebt. Sein Dialekt sei daher eine Mischung aus hessisch und fränkisch - „also frässisch“, scherzte er. Mittlerweile wohne er aber am Starnberger See. Eine häufige Reaktion sei meist: „Uhhh, da wohnen doch nur die Millionäre.“ Seine Antwort wiederum: „Stimmt.“ Pause. „Und ich.“ Interessantes und Witziges hatte Sauerwein auch von seiner letzten Kreuzfahrt zu berichten. „Da habe ich meine Oma mitgenommen. Die ist nah an der Zielgruppe.“

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Als Kabarettist müsse er sich auf einer Kreuzfahrt nicht mal viele Gags überlegen. Ein Besuch der Kapitänsstunde reiche meist. „Ich sag’s euch, da kommen Fragen…“ Eine Reisende habe beispielsweise gefragt, ob die Crew auch auf dem Schiff schlafe. Eine andere Urlauberin habe im Bord-Shop gefragt, ob denn heute noch neue Ohrringe reinkämen. „Ja, klar mit dem U-Boot, hätte ich geantwortet.“ pm