AdUnit Billboard
Sport in Würzburg - 120 Profis unterstützen einen Aufruf von Bürgermeisterin Judith Jörg mit einer gemeinsamen Impf-Kampagne

Rückkehr zur Normalität

Von 
pw
Lesedauer: 
Knapp 120 Sportlerinnen, Sportler, Trainer und Funktionäre aus Würzburg verfolgen ein Ziel: Sie wollen die Menschen von der Notwendigkeit einer Corona-Schutzimpfung überzeugen. © Johannes Kiefer

Das Gruppenbild steht symbolisch für den gemeinsamen Aufruf der gesamten Würzburger Sport-Szene: Der bestmögliche Schutz für alle und damit die Rückkehr zur Normalität auch in den Sporthallen und -stadien ist nur möglich, wenn sich so viele Menschen wie möglich gegen das Corona-Virus impfen lassen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg, die Zweitliga-Basketballerinnen der QOOL Sharks Würzburg, die Zweitliga-Handballer der DJK Rimpar und die Männer und Frauen des FC Würzburger Kickers sind daher einem Aufruf von Würzburgs Sport-Bürgermeisterin Judith Jörg gefolgt und beteiligen sich an der gemeinsamen Kampagne „Impfen wie die Würzburger Profis“.

Zwar sind nach Angaben des Gesundheitsamtes in Stadt und Landkreis Würzburg inzwischen knapp zwei Drittel der Bevölkerung vollständig gegen den Covid19-Erreger geimpft, die Impfbereitschaft hat inzwischen aber auch in Mainfranken spürbar nachgelassen. Deswegen haben sich alle sportlichen Aushängeschilder der Region – darunter auch Olympia-Schwimmerin Leonie Beck und Weltmeisterin Lea Boy vom SV 05 Würzburg sowie Junioren-Weltmeister Finn Stäblein vom Würzburger Ruderverein Bayern – zusammengetan, um für die Impfung zu werben.

Die Sportlerinnen und Sportler sind schon vor dem Auftakt der städtischen Impfkampagne längst mit gutem Beispiel vorangegangen: Nicht nur bei s.Oliver Würzburg sind inzwischen alle Spieler, Trainer und Mitarbeiter geimpft. „Wir unterstützen die Kampagne, weil wir absolut davon überzeugt sind, dass eine hohe Impfquote in der Bevölkerung der einzig richtige Weg ist, um die Pandemie endgültig in den Griff zu kriegen“, betont Geschäftsführer Steffen Liebler: „Das gemeinsame Ziel muss es sein, soweit und so schnell wie möglich eine Rückkehr zur Normalität zu erreichen.“ Rückkehr zur Normalität bedeutet im Fall der Profi-Sportclubs auch, dass die Heimspiele wieder vor so vielen Zuschauern wie möglich ausgetragen werden können. Nach aktuellem Stand der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist unter Anwendung der 3G-Regel (Zutritt für vollständig geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen) sowohl beim Handball als auch beim Basketball eine Vollauslastung der s.Oliver-Arena möglich, wenn alle Zuschauer auch während des Spiels am Sitz- oder Stehplatz dauerhaft eine medizinische Maske tragen. „Uns ist die letzte Saison mit 34 Trauerspielen ohne jegliche Zuschauer noch sehr präsent. Deswegen hoffen wir, wir wieder ein Stück Normalität in die s.Oliver-Arena hineinzubekommen, egal ob mit 3G oder mit 2G“, sagt auch Headcoach Denis Wucherer.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

„Wir alle wünschen uns emotionale Nähe und Gemeinschaft – im Stadion, im Verein, in der Familie. Impfen ist unser sicherster und schnellster Weg zurück zur Normalität. Deshalb unterstützen wir als FC Würzburger Kickers selbstverständlich gerne den Aufruf der Stadt Würzburg“, unterstrich Christian Jäger, Vorstandsvorsitzender der Würzburger Kickers.

Auch Roland Sauer, geschäftsführender Gesellschafter DJK Rimparer Wölfe brachte das Anliegen aus Sicht der Zweitliga-Handballer es auf den Punkt: „Für die kommende Saison 21/22 möchten wir so viele Zuschauerinnen und Zuschauer als möglich in die s.Oliver-Arena bringen, um unsere Mannschaft nach der schwierigen Saison wieder lautstark zu unterstützen und die Euphorie für den Handballsport wieder zu entfachen. Daher unser Appell an alle, unterstützt die Kampagne der Stadt Würzburg und lasst Euch impfen.“

Unterstützt wird die städtische Kampagne daher auch vom ausgewiesenen Corona-Experten Professor Dr. Lars Dölken von der Universität Würzburg: „Ich war schwer begeistert, als ich erfahren habe, dass die Würzburger Sportclubs teilweise schon eine Impfquote von hundert Prozent erreicht haben“, betont der Virologe.

Vereine wollen 2G-Regel

s.Oliver Würzburg und die Rimparer „Wölfe“ haben unterdessen bei den zuständigen Behörden weitere Erleichterungen unter Anwendung der 2G-Regel (nur vollständig geimpfte oder genesene Personen) beantragt: Unter dieser Voraussetzung sollen die Maskenpflicht am Platz und das Alkoholverbot in der s.Oliver-Arena entfallen. Bürgermeisterin Jörg unterstützt den Antrag, über den aber nicht auf Ebene der Stadt, sondern in München von der bayerischen Staatsregierung entschieden wird. „Alle, die sich haben impfen lassen, haben ihren Teil zur Normalisierung beigetragen. Ihnen müssen wir ihre normalen Rechte wieder zurückgeben“, sagt Judith iJörg. pw

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1