AdUnit Billboard
Basketball - Crailsheim verliert das zweite Saisonspiel trotz starker Aufholjagd / Gleim bedauert vergebene Chancen

Oldenburg mit stärkeren Nerven

Lesedauer: 

Oldenburg – Crailsheim 82:79

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Crailsheim: Shorts II (15), Lewis (23), Stuckey (19), Harris (10), Bleck (4), Kindzeka, D. Kovacevic (2), Radosavljevic (2), Aririguzoh (4).

Vergeblich gestreckt haben sich die Merlins Crailsheim (blaue Trikots) beim Auswärtsspiel in Oldenburg. Mit drei Punkten Differenz haben sie verloren. © Becker

Der zweite BBL-Spieltag führte die Merlins Crailsheim in den hohen Norden nach Oldenburg. Die EWE Baskets wollten nach der Auftaktniederlage in Chemnitz vor heimischer Kulisse ihren ersten Saisonsieg einfahren, während die Zauberer nach dem Auftakterfolg gegen Würzburg mit Selbstvertrauen zu den Donnervögeln reisten. Dies spürte man von Beginn an in der EWE Arena, mit einem Acht-Punkte-Vorsprung gingen die Hohenloher in das zweite Viertel.

Doch dann brachten die Gastgeber ihre Stärken auf das Parkett und konnten sich zwischenzeitlich ihrerseits eine Elf-Punkte-Führung herausspielen. Gegen Ende des Spiels drehten die Merlins wieder auf, die letzten Aktionen des Spiels gehörten jedoch Oldenburg, sodass sich die Baskets in einer nervenaufreibenden Schlussphase mit 82:79 durchsetzen konnten.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Crailsheims Headcoach Sebastian Gleim sagte: „Gratulation an Mladen und sein Team zu dem Sieg hier in Oldenburg. Ich denke wir hatten große Chancen das Spiel zu gewinnen, deswegen fahren wir jetzt nicht glücklich nach Hause. Wir haben die ein, zwei Finishes mehr, die wir brauchen, um dieses Spiel zu gewinnen, nicht gemacht. Oldenburg hat sie gemacht. Zudem war unsere Ballbewegung am Ende des Spiels nicht so wie wir uns das vorstellen. Deswegen fahren wir mit einem gemischten Gefühl nach Hause. Wir sind dennoch sehr stolz auf unseren Fight mit unserer kleinen Rotation und darauf, dass wir dennoch eine Chance hatten, dieses Spiel zu gewinnen.“

Erhobenen Hauptes

Nach einer starken Merlins-Aufholjagd im dritten Viertel behielt der Basketball Champions League-Teilnehmer und Vorjahresfünfte EWE Baskets in den Schlussminuten die Oberhand und entscheid den Nervenkitzel noch für sich. Für die Zauberer überzeugten in Abwesenheit von Savage und Lasisi vor allem Jaren Lewis mit 23 Zählern und Maurice Stuckey (19 Punkte). Auf Seiten der Gastgeber stachen Odiase (18 Punkte, 10 Rebounds) und Heidegger (16 Zähler, 7 Assists) heraus.

„Ich glaube die Jungs können mit mehr als erhobenem Hauptes heimfahren. In den letzten drei bis vier Minuten sind uns zu viele von den einfachen Punkten wieder rausgekullert, wo wir eigentlich gute Chancen hatten, mit Tip-ins direkt in Korbnähe zu scoren. Das sind die Punkte, die bei einer Drei-Punkte-Niederlage fehlen. Ansonsten hat sich die Mannschaft sehr gut präsentiert, hat mit viel Aktivität und Tempo gespielt. Das sind alles Sachen, auf die wir sehr gut aufbauen können“, resümiert der sportliche Leiter Ingo Enskat und blickt damit auf das nächste Spiel am kommenden Samstag.

Denn am 2. Oktober geht es für die Zauberer bereits weiter, wenn die Merlins Crailsheim ihr MagentaSport BBL-Pokal-Achtelfinale bestreiten. Zu Gast beim dritten Spiel innerhalb von einer Woche ist dann Ludwigsburg.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1