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Leichtathletik - Erste Kreismeisterschaften „Tauber-Odenwald“ nach der Corona-Pause fanden in Buchen statt

Neben Ergebnis auch Erlebnis

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Mit Freude aber auch mit enormem Ehrgeiz waren die Sportlerinnen und Sportler bei den Meisterschaften des Leichtathletikkreises Tauber-Odenwald am Start. © Linsler

Die Sportler des Leichtathletik-Kreises Tauber-Odenwald und auch von auswärtigen Vereinen bis nach Weinheim trafen sich in Buchen um ihre Kreismeister zu ermitteln. Tatsächlich sahen sich die Sportler aus vielen der Clubs des vor Corona neugegründeten Leichtathletik-Kreises Tauber-Odenwald wieder zum ersten Mal persönlich auf der Bahn und brannten darauf, endlich wieder innerhalb eines vollständigen Meisterschaftswettbewerbs in den verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten zu dürfen.

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Die Abteilung Leichtathletik des TSV Buchen, die als Ausrichter federführend die Organisation in Händen hatte, hatten das Stadion und die Disziplinen wettkampfgemäß hergerichtet, die 50 Helferinnen und Helfer, bestehend aus Eltern, aus dem leichtathletischen Trainingsbetrieb des TSV sowie aus dem Sportprofil und Sport-Leistungskurs des BGB waren vorbereitet und eingestimmt, um die Athleten in ihren Wettkämpfen zu betreuen.

Parallel zu diesen Kreismeisterschaften durften auch die jüngsten Leichtathletinnen und Leichtathleten der Altersklasse U8 und U10 im Stadion ihren Wettkampf absolvieren. Super Stimmung und vielfältige Disziplinen waren also garantiert, zumal das Wetter nach der Sintflut-Veranstaltung im Jahre 2018 bestens mitspielte, die Sonne über dem Stadion strahlte und für beste Bedingungen sorgte.

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Weiterhin hatte sich die Wettkampfleitung entschlossen, kurzfristig noch Rahmenwettbewerbe für Starter aus den aktiven Klassen anzubieten, so konnten zu den Kreismeisterschaften der Klassen U16 und jünger also noch einige 100-Meter-Läufe, eine Weitsprungkonkurrenz und ein Hochsprungwettbewerb für eine Handvoll Starter dieser Klassen angeboten werden. Einerseits musste angesichts der Startfelder bei diesen Meisterschaften zwar festgestellt werden, dass nicht wenige der Leichtathleten der älteren Jahrgänge über die letzten zwei Jahre aufgegeben hatten, andererseits konnten die Veranstalter auch notieren, dass diejenigen, die über die Corona-Zeit dabei geblieben waren und weitertrainiert hatten, mit wirklich hervorragenden Leistungen aufwarteten und sich mit ihren Ergebnissen zum Teil ganz vorne in der Badischen Bestenliste platzieren konnten.

In Badischer Bestenliste

Hier kann Charlotte Mechsner (TSV Buchen, W13) genannt werden, die Kreismeisterin ihrer Altersklasse über 75 Meter (m) (10,98 Sekunden (a)) wurde, weitengleich, mit besserem zweiten Versuch, auch den Weitsprung für sich entschied (4,32 Mezter) und mit ihren sehr feinen 1,44 Meter im Hochsprung die aktuelle Führung in der aktuellen Badischen Bestenliste ihres Jahrgangs errang. Ebenfalls in die Kategorie der Medaillensammler stieg ihre Vereinskameradin Linda Flores auf, deren konsequentes Wintertraining im Sprint und an den Hürden ihr klasse Zeiten und damit die Siege über die 100 Meter (14,29 Sekunden) und die 80 Meter Hürden (14,55 Sekunden) sowie im Weitsprung (4,51 Meter) einbrachten. Vianne Steier (TSV Buchen) ließ sich im bis zum Letzten umkämpften 800-Meter-Rennen mit fast 200 Metern Endspurt ebenfalls die Goldmedaille nicht nehmen.

Nach einem wackeligen ersten Startversuch im Finale der W13 gelang Jule Kispert vom TSV Buchen über die 75 m noch der Sieg (11,32s) über Emilia Joh vom LAZ Mosbach (11,55 s), diese entschied dann die 800 m (2:29,67 min) und die 60 m Hürden in ganz hervorragenden 11,67 s für sich. In diesem Lauf lieferte ebenfalls Sira-Linn Hörner (ETSV Lauda) mit 11,84 s ein klasse Rennen für Platz 2. Mit nur 21 cm Rückstand musste Sira-Linn ebenfalls das Speerwerfen (400 g) hergeben, dass dieses Mal Sophia Götz vom FC Igersheim mit 18,52 m für sich entscheiden konnte. Die besten Weiten im Speerwurf erzielten an diesem Wettkampftag allerdings Hailey-Jean Hörner vom ETSV Lauda (U18, 500 g) mit 26,94 m und Martina Ghidelli vom FC Igersheim mit 24,94 m (400 g).

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Bei den M12 waren die Leistungen von Gero Kernen (ETSV Lauda) das Maß aller Dinge: Neben seinem Finalsieg über 75m (11,40s) zeigte er sein Lauftalent ebenfalls auf der 60m-Hürdenstrecke (11,81 s) und dann sogar noch über die 800 m Mittelstrecke in hervorragenden 2:47,86 min.

Höchste Sprunghöhe

Bei den Jungs M11 verpasste Christian Schaible vom TSV Buchen nur knapp den Sprung in die elektronischen 7er-Zeiten (8,06 s) vor seinem Trainingspartner Julien Schieser (8,21 s). Bei den W10, den jüngsten Starterinnen, die in der Leichtathletik Wettkämpfe absolvieren dürfen, die klassisch gemessen und gestoppt werden, zeigte Leonora Mechsner ihr Lauftalent: Über 50m (8,63s) und auch noch über 800m (3:23,05) war sie jeweils vorne dabei auf Platz 2. Mit dem Hochsprung als seiner stärksten Disziplin wartete Tim Ehret (M15) auf. Nachdem die Hochsprunglatte zuerst schon bei 1,48 m zwei mal gefallen war, schaffte er dann doch noch 1,54 m, die höchste an diesem Tag erzielte Sprunghöhe.

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