Basketball

Merlins-Trainer spricht von einem „großartigen Sieg“

Crailsheim gewinnt beim Tabellenletzten Braunschweig mit 101:91 und beendet damit die eigene Serie von vier Niederlagen in Folge

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Basketball Löwen Braunschweig – Hakro Merlins Crailsheim 91:101 (17:23, 27:26, 23:28, 24:24)

Braunschweig: Hobbs (29 Punkte/davon 8 Dreier), Amaize (21/4), B. Tischler (12/1), Bango (11), N. Tischler (8/1), Fru (7/1), Aydinoglu (3), Gerhardt, Göttsche.

Crailsheim: Stuckey (26/6), Maxhuni (20/4), Midtgaard (12), Mikalauskas (12/2), Stephens (9/1), Livingston II (8/1), Lewis (5), Radosavljevic (5), Vrcic (2), Bleck (2), Kindzeka.

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Zuschauer: 3176.

Nach einer kompletten Trainingswoche rund um den Jahreswechsel waren die Hakro Merlins Crailsheim mit „voller Kapelle“ zum Bundesliga-auswärtsspiel nach Braunschweig gereist. Die Gäste starteten gut in die Begegnung. Vor allem die Defense zeigte sich deutlich verbessert. Vorne brachten viele schöne Spielzüge den Erfolg. Mit einer 23:17-Führung gingen die Crailsheimer in die erste Viertelpause.

Aus dieser heraus traf Braunschweigs Hobbs „vom Parkplatz“ aus, auf der anderen Seite tat es ihm der Litauer Mikalauskas gleich. Überhaupt war die Partie ein regelrechtes „Dreier-Festival“. Insgesamt 29 Mal wurde der Ball von Außen versenkt. Braunschweig schaffte dies 15 Mal, Crailsheim 14 Mal.

Beim Spielstand von 44:49 gingen die Merlins mit fünf Punkten Vorsprung in die fünfzehnminütige Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte begann wie die erste endete – mit viel Shooting. Erst Fru für die Gastgeber, dann Stuckey für Crailsheim und dann wieder Amaize auf Seiten der Löwen. Von jenseits der 6,75-Meter-Linie präsentierten sich beide Kontrahenten brandheiß. Stolze 17 Zähler wurden in den ersten 150 Sekunden des zweiten Durchgangs erzielt. Beide Mannschaften standen zu dem Zeitpunkt bei rund 50 Prozent von Downtown. Bei den Gästen trumpfte immer wieder der ehemalige Würzburger Maurice Stuckey auf, der mit 26 Punkten seinen Karriere-Bestwert einstellte.

Mit 67:77 ging es schließlich in die letzten zehn Minuten. Und dort war es einmal mehr Stuckey, der der Partie seinen Stempel aufdrückte. Mit 15:3 gingen die ersten vier Minuten des Schlussviertels klar an die „Zauberer“. Damit waren die Hohenloher nun mit 22 Zählern in Front.

Doch die jungen Braunschweiger gaben sich weiter nicht auf, vor allem Hobbs zeigte immer wieder spektakuläre Aktionen und hielt sein Team im Spiel. So verringerten die Löwen zweieinhalb Minuten vor dem Ende den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich. Dann jedoch war es Arnas Mikalauskas, der nach einem schön herausgespielten Angriff den freien Dreier in der Ecke verwandelte. In der Crunchtime war es jetzt vermehrt der Litauer, der für die Merlins übernahm, so dass Crailsheim die Führung doch noch recht sicher ins Ziel brachten. Das Tabellenschlusslicht Braunschweig hielt zwar stark dagegen, aber die Merlins präsentierten sich über 40 Minuten in guter Form.

Trainer Nikola Markovic: „Aus mehreren Gründen war dies ein großartiger Sieg für uns. Wie ich schon vor dem Spiel sagte, hatte Braunschweig viele ausgeglichene Spiele. Sie haben ohne ein paar wichtige Spieler gespielt, aber für uns war es ein sehr wichtiges Spiel, um zurück in die Erfolgsspur zu kommen. Wir hatten offensiv wie auch defensiv einige gute Aktionen, und vor allem einen starken Shooting-Abend. Einige Spieler haben wichtige Punkte hinzugesteuert, andere spielten gute Defense. Aber am Ende können wir mit dem Spiel zufrieden sein.“