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Basketball - Mit dem 100:91 für Heidelberg gegen Crailsheim enden gleich zwei Serien / Bei den Academics erzielen gleich zwei Spieler je 22 Punkte / Am Mittwoch wieder Europapokal für Crailsheim

Merlins sind nicht bereit, gemeinsam zu verteidigen

Von 
jkr
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Heidelberg – Crailsheim 100:91 (17:15, 41:25, 17:28, 25:25)

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Crailsheim: Shorts II (20), Lewis (11), Savage (8), Stuckey (12), Harris (14), Bleck (2), Radosavljevic (17), Aririguzoh (5).

Heidelbergs Brekkot Chapman war bester Werfer der Partie.

Unterschiedlicher hätten die Voraussetzungen im neuen „SNP dome“ Heidelberg nicht sein können: Die Merlins Crailsheim hatten die jüngsten vier Bundesliga-Begegnungen für sich entscheiden – allesamt gegen gestandene Playoff-Anwärter und zweimal sogar gegen den jeweils amtierenden Tabellenführer aus München beziehungsweise Bonn. Die MLP Academics selbst dagegen gewannen nach dem Traumstart in die erste Saison im deutschen Oberhaus seit 1985 keine ihrer vergangenen neun Begegnungen. Die Hausherren kamen deutlich besser in das erste Erstligaduell der Geschichte, wirkten frischer und konzentrierter. Zur Halbzeit waren die Academics schon mit 18 Punkten vorne. Im dritten Durchgang machten die Zauberer ordentlich Punkte gut und zeigten eine starke Aufholjagd. Doch zum Ende der Partie schafften es Heidelberger, sich erneut leicht abzusetzen und gewannen die Partie mit 100:91. Topscorer der Partie wurden die Heidelberger Brekkot Chapman und Robert Lowery mit jeweils 22 Punkten, bester Schütze aus Crailsheim war TJ Shorts II mit 20 Zählern.

Crailsheims Trainer Sebastian Gleim sagte nach der Partie: „Wir sind natürlich unzufrieden mit der Art und Weise, vor allem im zweiten Viertel. Wir haben nicht zusammen verteidigt, was man gegen Heideberg muss, um eine Chance zu haben, das Spiel zu gewinnen. Es ist egal, ob wir vier Spiele gewonnen haben und auch gegen wen, weil in der BBL ist jedes Spiel für die Merlins Crailsheim ein 50:50-Spiel. Anscheinend haben wir diese Mentalität heute nicht zusammengebracht. Unser Auftrag ist immer, dass wir jedes Spiel analysieren. Sowohl das heute, dann aber auch das nächste Spiel. Wir haben ein wichtiges Spiel in Kiew und eine besondere Chance, auswärts gegen ein starkes Team im FIBA Europe Cup für eine Überraschung zu sorgen. Aber erstmal gilt es, dieses Spiel zu analysieren und uns wieder aufzubauen, die richtigen Wege zu finden, um eine Chance im nächsten Spiel zu haben.“

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Probleme von Downtown

Bereits nach dem Spiel am Sonntag gegen die Telekom Baskets aus Bonn zeichnete sich eine Zwangspause für Shooting Guard Elias Lasisi ab. Unter der Woche dann die Gewissheit: Der Scharfschütze fällt für voraussichtlich vier Wochen aus (wir berichteten). Zu Beginn der Partie schienen die Gäste noch Probleme von Downtown zu haben, doch dann versenkte Harris den ersten Dreier für die Hohenloher. Der erste Durchgang mit 17:15 endete.

Die Heimmannschaft hatte einen herausragenden Tag erwischt und war bis hierhin vor allem von der Dreierlinie stark (5/9), dass sogar die Anhänger auf den Tribünen des „SNP domes“ ungläubig staunten. Es gings mit einem 58:40-Halbzeitstand in die Kabinen.

Die Zauberer kamen besser aus der Kabine. Maurice Stuckey und Jared Savage trafen gleich zu Beginn des dritten Viertels von Downtown und verkürzten den Rückstand auf zwölf Zähler. Erneut war es Stuckey, der erfolgreich von der Dreierlinie war. Die Gäste kamen nach gut 23 Minuten bis auf sechs Punkte ran. Doch ging es mit dem Stand von 75:68 ins finale Viertel.

Die Merlins mussten jetzt alles riskieren und in der Defensive wach sein.Aber Heidelbergs Lowery und Geist stellten erneut einen deutlichen Vorsprung her. Nach einer letzten Auszeit verkürzten die Zauberer den Anstand zwar nochmal auf neun Punkte, doch näher kamen die Merlins an diesem Freitag nicht heran. Die MLP Academics gingen zu Beginn des ersten Viertels in Führung und gaben diese im gesamten Spielverlauf nicht mehr ab. Crailsheim unterlag am Ende mit 91:100.

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Bereits am Mittwoch treten die Crailsheimer zum FIBA-Europe-Cup-Spiel der zweiten Runde in Kiew an. jkr

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