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Basketball - Crailsheim muss nach langer Europacupreise in Bamberg ran

Körperliche Herausforderung

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Gut drei Wochen ist es her, als die Merlins Crailsheim zuhause im X-Mas Game den neunfachen deutschen Meister Brose Bamberg mit 93:79 schlugen und damit eine Serie von vier Siegen einleiteten. Jetzt warten die Oberfranken zum Ligarückspiel am Sonntagabend (18 Uhr) in der „Brose Arena“ auf die Basketballer aus Hohenlohe. Es ist das Aufeinandertreffen zweier der besten Scorer der BBL. Crailsheims Spielmacher TJ Shorts II kommt im Durchschnitt auf 19.8 Punkte pro Partie, Christian Sengfelder, der sich in Bamberg zunehmend als Unterschiedsspieler herauskristallisiert, auf 17.4 Zähler. Damit stehen der quirlige Point Guard und der Power Forward ligaweit auf den Rängen zwei und drei.

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Seit dem letzten Meisterschaftsgewinn vor fünf Jahren hinken die Bamberger ihren hohen Erwartungen zunehmend hinterher. Zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten ist „Freak City“ in dieser Spielzeit nicht international vertreten. Im September verpasste man - damals noch unter Headcoach Johan Roijakkers, der unter der Woche vom italienischen Erstligisten Openjobmetis Varese verpflichtet wurde – mit einer Halbfinalniederlage gegen Juventus Utena aus Litauen den Einzug in die Basketball Champions League. Zwei Monate später nahm Oren Amiel Platz auf dem heißen Stuhl in Bamberg. Die bisherige Bilanz des neuen Coaches: zwei Siege aus sieben Partien. Frischen Wind soll die Nachverpflichtung Tomas Kyzlink bringen. Der Tscheche lief bis 2021 noch für den FIBA Europe Cup Gegner der Crailsheimer Basketballer Reggio Emilia aus Italien auf. Seine Performance in den ersten drei Spielen für Brose Bamberg kann sich sehen lassen: Durchschnittlich kommt der Shooting Guard in 26 Minuten pro Partie auf 6,7 Zähler und vier Rebounds. Außerdem ging mit Kyzlink an Bord nur eine von drei Begegnungen verloren. „Freak City“ geht mit einer deutlich längeren Pause ins Heimspiel gegen die Hohenloher. Weil die Auswärtspartie gegen s.Oliver Würzburg auf Ende Januar verlegt wurde, liegt die letzte Begegnung des Tabellenelften bereits über eine Woche zurück.

Auf Christian Sengfelder müssen die Crailsheimer aufpassen.

Das 71:73 beim ukrainischen Hauptstadtclub Kyiv Basket bedeutete für die Merlins die erste Auswärtsniederlage im Fiba Europe Cup. Lange hat es nach einem Sieg für die Crailsheimer Profis ausgesehen, doch gegen Ende der Partie schien die Luft bei den meisten Zauberern zunehmend dünner zu werden.

„Bamberg hat zuletzt starke Spiele abgeliefert. An den Kräfteverhältnissen hat sich nichts geändert, wir müssen einen Weg finden, eine Chance zu haben. Aber noch wichtiger ist, dass wir uns sowohl körperlich als auch mental erholen und vor allem gesund werden und bleiben“. Neben dem Weihnachtsspiel im Dezember konnten die HAKRO Merlins auch die drei vorausgegangenen Spiele gegen Brose Bamberg gewinnen und wollen diese Serie am Sonntag um einen fünften Erfolg ausbauen.

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