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Basketball - Merlins Crailsheim beendet mit dem 92:82 in Chemnitz ein sehr erfolgreiches Jahr – trotz eines 0:16-Laufs

Klarer Auswärtssieg mit einem Rekord für Elias Lasisi

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Was für eine Woche in Hohenlohe: Nach den Heimsiegen gegen Bamberg und den FC Bayern gewannen die Merlins Crailsheim auch bei den Niners Chemnitz, und zwar mit 92:82. Allen voran der überragend aufgelegt Shooting Guard Elias Lasisi war nicht zu bremsen. Seine Drei-Punkte-Würfe brachten die Merlins immer wieder in Front und ebneten den Weg zum Sieg. Am Ende stellte der Belgier mit 29 Zählern einen neuen Karriere Höchstwert auf.

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Crailsheims Trainer Sebastian Gleim sagte: „Wir sind natürlich sehr glücklich. Erstens, hier in Chemnitz zu gewinnen. Denn sie haben ein tolles Team was schon tolle Leistungen abgerufen hat. Deswegen sind wir sehr glücklich über den Sieg hier. Ich bin auch glücklich über 35 Minuten im Spiel. Ich bin nicht darüber glücklich, dass wir für fünf Minuten den Spielrhythmus und unsere Balance abgegeben haben und einen 16:0-Lauf kassieren. Aber wir haben geantwortet. Wir haben Erfahrungen gesammelt wie wir hinten liegen das Spiel drehen, es knapp ist, und wir einen Weg finden das Spiel zu gewinnen. Das haben wir heute getan. Ich denke ein Schlüssel war eben diese Erfahrung, dass wir diese schweren Spiele trotzdem gewinnen können und freuen uns, dass wir so das Jahr hier in Chemnitz beenden können.“

Besser bei den Rebounds

Die Merlins gingen mit einer 27:20-Führung in den zweiten Spielabschnitt. 50:41-Halbzeitstand lautete für die Gäste in den Korb. Den größten Unterschied nach den ersten zwanzig Minuten fand man in der Rebound Statistik, diese gewannen die Merlins mit 19:12. Die Crailsheimer bauten ihre Führung bis zum Beginn des vierten Viertels auf 15 Punkte aus: 69:54.

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Wieder war es Lasisi, der den Korbreigen von der Dreierlinie eröffnete. Ziegenhagen konterte für die Niners – 64:77 vor den finalen acht Spielminuten. Doch nun waren es weiter die Sachsen, die eine Aufholjagd starteten. Lockett verkürzte auf 69:79 – Merlins Headcoach Sebastian Gleim nutzte erneut die Auszeit. Vor allem die Chemnitzer Defense stand in der Phase des Spiels. Lediglich fünf Punkte konnten die Zauberer in den ersten sieben Minuten des vierten Viertels erzielen – bei den Gastgebern waren es deren 19. Und so ging es ausgeglichen in die letzten drei Spielminuten - das Momentum war jetzt jedoch ganz klar auf Seiten der Sachsen. Der Crailsheimer Mann des Abends, Elias Lasisi, unterbrach diesen Mörder-Lauf der Gastgeber und holte die Führung wieder auf Seite der Hohenloher. In einer nervenaufreibenden Schlussphase nach einer furiosen Aufholjagd der Gastgeber hatten die Merlins jedoch das letzte Wort. Denn einer hatte an diesem Abend nicht genug: Elias Lasisi traf den vorentscheidenden Dreier zum 80:87! Dank der Nervenstärke der Crailsheimer gingen sie am Schluss mit dem 92:82-Sieg vom Parkett, Shooting Guard Lasisi stellte mit 29 Punkten (sieben verwandelte Dreier) ein neues Career-High auf.

Somit beschlossen die Merlins Crailsheim das erfolgreiche Jahr 2021 mit einem Auswärtssieg. Erstmalige BBL Playoff-Teilnahme, erste internationale Pflichtspiele und nun die drei Siege über Bamberg, Bayern und den Niners Chemnitz. Dies und viele weitere Highlights bescherten die Zauberer ihren Fans in diesem Jahr. Doch in der schnelllebigen Basketballwelt gilt es jetzt bereits den Fokus auf das nächste Spiel zu richten.

Rückkehr des Trainers

Denn schon am Sonntag trafen die Zauberer in der heimischen Arena Hohenlohe auf den aktuellen BBL-Tabellenführer Telekom Baskets Bonn mit Merlins-Ex-Trainer Tuomas Iisalo. Die Begegnung war bei Redaktionsschluss dieser Seite noch nicht beendet. Wir berichten in unserer morgigen Ausgabe. chdu

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