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Basketball - Crailsheimer verliert hauchzart in Ludwigsburg

Im zweiten Viertel liegen die Ursachen

Von 
jkr
Lesedauer: 

Ludgwigsburg – Crailsheim 77:75 (21:18, 26:12, 14:21, 16:24)

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Crailsheim: Lewis (11), Stuckey (17), Lasisi (2), Harris (11), Bleck (20), Kindzeka, D. Kovacevic, Gudmundsson, Aririguzoh (2), Caffey (12)

Ihm tut der ein kleiner Fehler kurz vor Ende weh: Sebastian Gleim. © Reinhard

Am Samstagabend wollen die Merlins Crailsheim einen weiteren Schritt in Richtung Playoffs gehen und aus der „MHP Arena“ in Ludwigsburg Punkte entführen. Die Ludwigsburger erreichten unter der Woche das Final Four in der Basketball Champions League und stehen außerdem als sicherer Endrundenkandidat der BBL fest. Auch die Merlins zeigten sich zuletzt in starker Verfassung und entschieden drei ihrer letzten vier Begegnungen für sich.

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Das Lokalderby startete zunächst ausgeglichen, doch zur Halbzeit setzten sich die Hausherren mit 47:30 ab. Doch die Zauberer starteten im letzten Viertel eine fulminante Aufholjagd, konnten sich am Ende jedoch nicht mit einem Sieg belohnen und mussten sich den Ludwigsburgern mit 77:75 geschlagen geben. Erfolgreichster Werfer der Hohenloher wurde Kapitän Fabian Bleck mit 20 Punkten.

Crailsheims Trainer Sebastian Gleim schätzte die Begegnung wie folgt ein: „Ganz klar ausschlaggebend war heute das zweite Viertel, wo wir uns überrennen haben lassen. Da haben wir nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen und was wir in den Spielen zuvor gegen Ludwigsburg geschafft haben. Was man benötigt, um eine Chance zu haben zu gewinnen. Am Ende hatten wir einen kleinen Fehler nach dem Freiwurf, der sehr weh getan hat. Und ich denke dann auch an ein, zwei Pfiffe, die wir am Ring nicht bekommen haben. Das ist manchmal so. Wir sind stolz auf das Comeback, wir sind aber nicht froh über das zweite Viertel. Und das können wir uns in den nächsten Spielen nicht erlauben. Das kommt schnell. Wir spielen am Dienstag zuhause gegen Göttingen. Wir werden uns jetzt erholen, kurz vorbereiten und alles reinwerfen, um einen wichtigen Sieg zu holen.“

Wenig Zeit zur Regeneration

Die mitgereisten Merlins-Anhänger heizten ihre Crailsheimer vor dem finalen Abschnitt noch einmal so richtig an – trotz Zehn-Punkte-Rückstand. Nervenaufreibende Schlussminuten warteten auf die Zuschauen. Dem ein oder anderen kam da vielleicht sogar der Overtime-Krimi aus dem Pokalachtelfinale in den Sinn. Kapitän Bleck verkürzte den Rückstand auf vier Punkte. Schließlich war es Moe Stuckey, der den Ausgleich anderthalb Minuten vor Spielende von der Freiwurflinie perfekt machte. Jetzt zählte jeder Wurf. Am Ende reichte die starke Aufholjagd der Merlins nicht zum vierten Sieg in Serie über die MHP Riesen. Die Ludwigsburger siegten 77:75.

Lange Zeit für Regeneration bleibt den Profis der Merlins nicht. Bereits am Dienstag um 19 Uhr) sind die „Zauberer“ wieder in der heimischen Stierkampfarena gefordert. Dann gastiert die BG Göttingen zur Nachholpartie in Ilshofen. jkr

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