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Eintracht Frankfurt

Hinteregger zum Rücktritt: Privat nicht mehr so glücklich

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dpa
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Freut sich nach seiner Fußballerkarriere auf ein Leben mit weniger Druck: Martin Hinteregger. © Arne Dedert

Frankfurt/Main. Martin Hinteregger hat seinen Rücktritt vom Profifußball auch mit privaten Aspekten begründet. «Die Gründe sind gereift im Herbst, als ich einige Spiele nicht gespielt habe. Da bin ich morgens aufgestanden und habe gespürt, wie schön das Leben ist, wenn du keinen Druck hast.»

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«Da haben die ersten Gedanken angefangen», sagte der 29-Jährige, der den bis 2024 gültigen Vertrag bei Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt aufgelöst hat und künftig nicht mehr professionell Fußball spielen möchte.

Gefestigt habe sich dieser Entschluss in der Nacht von Barcelona, als die Hessen mit 3:2 im Camp Nou siegten. «In Barcelona, wo wir den größten Erfolg der Vereinsgeschichte gefeiert haben, bin ich in den Bus eingestiegen und habe mir gedacht: jetzt ist der Zeitpunkt, wo wir den Sieg holen und dann ist es Zeit, ein neues Leben zu beginnen», sagte Hinteregger in dem von der Eintracht veröffentlichten Video-Interview. Gut einen Monat später waren die Hessen in Sevilla Europapokalsieger.

Auch künftig zu Auswärtsspielen der Eintracht

Der Österreicher kündigte an, auch künftig zu Auswärtsspielen des Vereins aus der Mainmetropole zu reisen. «Es war mit die geilste Zeit meines Lebens», bilanzierte er. Obwohl er eigentlich das beste Jahr seiner Fußballerkarriere erlebt hat, sei er am Ende privat nicht mehr so glücklich gewesen, schilderte Hinteregger.

Auch zur Zusammenarbeit mit FPÖ-Gemeinderat Heinrich Sickl äußerte sich Hinteregger noch einmal. «Ich habe das total unterschätzt. In der Hinsicht muss ich mich in aller Form entschuldigen. Jeder weiß genau, wie ich bin und wie ich ticke und dass ich mit dem Scheiß überhaupt nix zu tun habe», sagte der Österreicher. Sickl hatte in Graz Räumlichkeiten an die rechtsextreme Identitäre Bewegung vermietet, wie ein Journalist offenlegte. Hinteregger beendete die Geschäftsbeziehung und grenzte sich deutlich nach rechts ab.

© dpa-infocom, dpa:220623-99-776003/3

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