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American Football - Schwäbisch Hall Unicorns haben sich bereits für die Playoffs qualifiziert, jetzt geht es noch darum, die eigene Ausgangsposition weiter zu verbessern

Headcoach Neuman fordert von seinen „Einhörnern“ mehr Disziplin

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axst
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Die Schwäbisch Hall wollen sich in der German Football League auch nicht von den Marburg Mercenaries aufhalten lassen. © Löffler

Wenn die Schwäbisch Hall Unicorns am morgigen Sonntag, 22. August, um 16 Uhr im Marburger Georg-Gassmann-Stadion bei den Marburg Mercenaries antreten, können sie sich mit einem Sieg bereits im drittletzten Rundenspiel vorzeitig das Heimrecht für das Viertelfinale in der GFL sichern.

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In den vergangenen Spielzeiten waren die Auswärtsspiele der Schwäbisch Hall Unicorns bei den Marburg Mercenaries immer ganz besondere Spiele. Mehrfach schafften es die Hessenm trotz deutlicher Hinspielniederlagen in Hall, die Unicorns im Rückspiel in spannenden Begegnungen an den Rand einer Niederlage zu bringen. „Das hat auch mit der Entfernung zu tun“, sagt Halls Head Coach Jordan Neuman. „Auch in diesem Jahr ist das Spiel in Marburg eine unserer weitesten Auswärtsfahrten. Das ist immer eine Belastung, mit der das Team umgehen und trotzdem die Konzentration ab der ersten Spielminute finden muss.“

Konzentration und Disziplin ist auch gefragt, wenn es um die Vermeidung von Strafyards geht. Am vergangenen Samstag, als es gegen die Allgäu Comets ging, brachten es die Unicorns auf elf Regelverstöße und kassierten daraus 102 Yards Raumverlust. Das war deutlich mehr als in den Spielen zuvor, in denen man sich im Schnitt nur fünf Regelwidrigkeiten mit 44 Starfyards pro Spiel erlaubte. „Das muss ein Ausrutscher bleiben“, so Neuman. “Die Begeisterung im Spiel darf nicht so weit gehen, dass sie zur Undiszpliniertheit kippt.“

Die Stärke des Marburger Angriffs ist das Laufspiel, bei dem der Runningback Marcus Cox eine zentrale Rolle spielt. Der Amerikaner sammelt pro Spiel über 100 Yards Raumgewinn. Angeführt wird der Mercenaries-Angriff von Quarterback Sonny Weishaupt, einem der erfahrensten deutschen Quarterbacks, der auch schon für die deutsche Nationalmannschaft aufgelaufen ist. Den Unicorns begegnete Weishaupt unter anderem als Backupquarterback bei Frankfurt Universe und bei den NewYorker Lions Braunschweig in den German Bowls 2018 und 2019.

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In der Verteidigung glänzen bei den Mercenaries besonders der variabel einsetzbare Amerikaner Robert Heyward sowie der Belgier Ruben De Ruyter. Starke Leistungen in der Passverteidigung zeigten aber auch US-Import Marvin Hart und Sebastian Brand, die in der laufenden Saison zusammen bereits fünf gegnerische Pässe abfangen konnten.

Die Haller müssen am Sonntag hingegen mit Samuel Wegner (verletzt) und Jan Klenk (beruflich verhindert) auf zwei Passverteidiger verzichten. Dafür werden in der Defense aber Cornerback Junior Nkembi sowie die Ends Daniel Bartmann und Simon Butsch wieder dabei sein. In der Offense kehrt Center Moritz Schreiber von der Seitenlinie zurück aufs Spielfeld.

Mit dem 33:21-Erfolg gegen Kempten haben sich die noch ungeschlagenen Unicorns am vergangenen Wochenende bereits für die Playoff-Teilnahme 2021 qualifiziert. Jetzt geht es schon um das Heimrecht im Viertelfinale. axst

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