Basketball - Baden-Württemberg-Derby in der Bundesliga geht an die Gastgeber aus Ulm / Crailsheim Merlins bangen um Jermaine Haley, der sich am Knie verletzt hat

Euro-Cup-Team spielt in der Schlussphase seine ganze Erfahrung aus

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anu
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ratiopharm Ulm – Hakro Merlins Crailsheim 93:78

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(21:17, 23:26, 28:21, 21:14)

Ulm: Caupain (25 Punkte/davon 3 Dreier), Osetkowski (13/1), Petrucelli (12/2), Klepeisz (12/2), Clark (9/1), Holman (7/1), Conger (3), Wilkins (1).

Crailsheim: Bell-Haynes (15), Stuckey (12/4), McNeace (11), Bleck (9/1), Haley (8), Jones (8/2), Hilliard (7/1), Lasisi (6/2), Raodsavljevic (2).

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Bei den Gastgebern fehlte Per Günther verletzungsbedingt, die Crailsheimer mussten weiterhin auf Coleman und Highsmith verzichten.

In der Anfangsphase leisteten sich die Hohenloher viele Ballverluste, so dass Ulm immer wieder zu einfachen Zählern kam. Nach acht Minuten stand es 18:12, es war die bis dato höchste Führung der Gastgeber. Der erste Spielabschnitt endete schließlich mit 21:17.

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Das zweite Viertel startete mit einem wahren Dreierfestival. Bei den Gästen waren besonders Stuckey, Bleck und Jones reichtig „heiß“ von Downtown – und plötzlich lag Crailsheim sogar in Führung (29:30). Danach war dieser Spielabschnitt geprägt von vielen Führungswechseln. Mit 44:43 ging es schließlich in die Halbzeit.

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Nach Wiederanpfiff sorgten Bleck und Bell-Haynes für schnelle Crailsheimer Zähler und somit für den den nächsten Führungswechsel. Bei Ulm spielte sich dann vor allem Troy Caupain in den Vordergrund. Der Guard erzielte bereits nach 22 Minuten seinen 16. Punkt. Insgesamt wurden die Gastgeber nun stärker und legten einen 11:0-Lauf zum 55:47 aufs Parkett.

Doch die Merlins erholten sich realtiv schnell wieder von diesem „Rückschlag“ und sie verkürzten wieder ( 63:59 in der 28. Minute). In den letzten Sekunden des dritten Viertels sorgten dann jedoch Klepeisz und Osetkowski für wichtige Ulmer Zähler. Somit ging es mit 72:64 in die letzten zehn Minuten der Partie.

Doch wieder kamen die Gäste heran. Nach 32 Minuten hatten sie den Rückstand fast komplett aufgeholt (75:73) und wenig später gingen sie sogar noch einmal in Führung (75:76). Doch dann ließen Obst und Klepeisz ihres die Muskeln von Downtown spielen und sorgten für den nächsten und letztlich auch letzten Führungswechsel. Beim Stand von 84:78 für die Gastgeber verletzte sich Jermaine Haley am rechten Knie und konnte fortan nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Ulm spielte nun seine Erfahrung aus und entschied das Spiel mit 93:78 für sich.

Trainer Tuomas Iisalo: „Wir haben heute viele Dinge richtig gemacht und gegen ein Euro-Cup-Team eine gute Leistung gezeigt. Die ganze Saison über mussten wir viele Verletzungen verkraften und haben heute mit Jermaine Haley den nächsten Spieler verloren. Das tut mir sehr Leid für mein Team, das jeden Tag hart für den Erfolg arbeitet. Leider wird es dadurch im weiteren Saisonverlauf natürlich noch schwerer für uns, was sehr frustrierend ist. Wir werden die Köpfe aber trotzdem nicht in den Sand stecken. Ulm hat heute exzellenten Basketball gespielt und am Ende verdient gewonnen.“ anu