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Volleyball - TSV Röttingen zwingt in der Bayernliga den TV Mömlingen in den Entscheidungssatz

Den Spitzenreiter an den Rand einer Niederlage gebracht

Von 
bd
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TSV Röttingen – TV Mömlingen 2:3 (23:25, 25:21, 25:18, 21:25,10:15)

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Röttingen: H. Dollmann, L. Dollmann, Gabriel, Gohsrich, Goldschmidt, Mehring, Metzger, Ott, Schulz, Wunderlich.

Zuschauer: 200.

Es war das Spitzen-Duell der bis dato noch ungeschlagenen Teams in der Bayernliga. Mömlingen hatte den iranischen Ex-Nationalspieler Hamed Madanchi kurzfristig vom Trainer zum Spielertrainer umfunktioniert und gegen Röttingen zusätzlich aufgeboten, um dem selbst erklärten Ziel des Aufstiegs in die Regionalliga Nachdruck zu verleihen.

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Kopf-an-Kopf-Rennen

Mömlingen überzeugte zunächst mit druckvollen Aufschlägen und starker Blockarbeit und setzte sich frühzeitig mit fünf Punkten von der Heimmannschaft ab. Im Laufe des ersten Durchgangs bekam der TSV Röttingen allerdings immer besser Zugriff auf das Spiel und so entwickelte sich bis zum Satzende ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Den Mömlingern kam entgegen, dass deren Aufschläge stabil blieben, während die Heimmannschaft diverse Aufschlagfehler zu verzeichnen hatte. So hieß es am Ende des ersten Durchganges 23:25.

Dennoch hatte den Röttingern der Verlauf der zweiten Hälfte des ersten Satzes Mut gemacht und das Team startete gestärkt in den zweiten Durchgang. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, in dem der TVM immer einem einen oder zwei Punkte Rückstand hinterherrennen musste. In der Crunchtime hatte Röttingen die stärkeren Nerven und glich nach dem 25:21 zum 1:1 nach Sätzen aus.

Auch im dritten Abschnitt bekam der TVM keinen Zugriff mehr im Block und die stärker werdenden Aufschläge der Röttinger setzten den Annahmeriegel der Gäste zusehends unter Druck, wodurch die Gäste aus dem Raum Aschaffenburg ihr variables Spiel immer seltener durchsetzen konnten. Verdient ging auch dieser Satz an den TSV Röttingen.

Satzverlust trotz hoher Führung

Der vierte Satz begann erfolgversprechend für die Röttinger Herren. Die Heimmannschaft spielte sich in einen Rausch und ging früh mit 11:5 in Führung. Nach einer taktischen Auszeit der Gäste kam deren Topangreifer Noah Wolf an den Aufschlag und startete eine erste Serie an starken Sprungaufschlägen, die den TVM zurück ins Spiel brachten.

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Röttingen verteidigte dennoch eine geringe Führung und war beim Stand vom 19:16 nur noch sechs Punkte vom Matchgewinn entfernt. Von da an misslangen aber einige wichtige Sideouts beim TSV und Mömlingen erkämpfte sich nun nahezu jeden Punkt. Angriff, Abwehr und Blockarbeit der Gäste funktionierten nun und auch Spielertrainer Madanchi setzte in dieser Phase als Diagonalangreifer einige wichtige Akzente im Spiel setzen. Das letztendlich verdiente Resultat war mit dem 21:25 der Satzgewinn für die Mömlinger.

Tiebreak war jetzt also angesagt. An dem unbedingten Willen. diesen Satz zu gewinnen ließ der TVM schon zu Beginn wenig Zweifel. Der Zuspieler der Gäste sorgte mit starken Aufschlägen und einigen direkten Punkten auf Mömlinger Seite für einen vorentscheidenden Vorsprung. Er brachte den TSV so unter Druck, dass Mömlingen direkt mit 6:0 startete. Mit platzierten Aufschlägen von Paul Metzger konterten die Röttinger, wodurch die Heimmannschaft nochmals auf 5:6 heran kam. Die Mömlinger wehrte durch starke Aktionen ihres Liberos in dieser entscheidenden Phase zahlreiche Röttinger Angriffe ab und verwandelte seinerseits die eigenen Offensivaktionen in Punkte. Zum Satzende hin machte der TVM kaum noch Fehler.

Auf Röttinger Seite erzielte man gegen den Favorit immerhin einen Zähler für die Tabelle. Angesichts des hochklassigen Spiels und der gezeigten Leistung empfand man den Spielverlust nicht wie eine Niederlage. Ein möglicher Sieg gegen den Favoriten wurde aber knapp verpasst und sorgte für etwas Wehmut bei Head-Coach Ossi Gehringer. Wertvollste Spieler wurden der Mömlinger Libero Fabian Giegerich und Niko Schulz auf Röttinger Seite.

Unterfrankenderby

Am heutigen Samstag, 20. November, steht in Niederstetten das nächste Heimspiel an. Die Röttinger empfangen dabei die zweite Mannschaft des TSV Eibelstadt zum letzten Unterfrankenderby des Jahres. Der Gegner ist aktuell auf Rang drei der Tabelle direkt hinter Röttingen platziert. Der Kader des TSV Eibelstadt II ist wie eine „Wundertüte“ und besteht zum einen aus Studenten sowie aus Spielern, die in der ersten Mannschaft, die in de 3. Liga spielt, derzeit keinen Platz gefunden haben. Prognosen sind daher kaum möglich. Einlass ist ab 18 Uhr. Es gilt die 2G-Regelung. bd

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