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Basketball - Crailsheim unterliegt in Weißenfels nach Verlängerung

Defensive ließ einfach zuviel zu

Von 
cd
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Syntainics MBC – Hakro Merlins Crailsheim 116:111 n.V. (33:24, 22:29, 22:25, 22:21, 17:12)

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MBC: Yakchali (24 Punkte/davon 3 Dreier), Morris (19/4), Coffey (18/2), Huskic (18), Rebic (18/3), Garbacz (17/1), Richter (2), Friederici.

Das Maskottchen der Hakro Merlins hat in der Basketball-Szene längst Kultcharakter. Hier zeigt der „Zaubererhut“, woran es dem Team in Weißenfels mangelte. © dpa

Crailsheim: Shorts (30), Radosavljevic (20/2), Stuckey (19/5), Lewis (9/1), Savage (7/2), Harris (7/1), Bleck (7/1), Lasisi (6/2), Aririguzoh (6).

Zuschauer: 1400.

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Von Beginn an klar, dass die Offensive im Vordergrund stehen würde. In einem ausgeglichenen Spiel, mit insgesamt 28 Führungswechseln, musste schließlich die Verlängerung über den Ausgang des Spiels entscheiden. In dieser setzte sich der Syntainics MBC aus Weißenfels durch und ging mit 116:111 als Sieger vom Parkett.

Erstmals in dieser Saison stand Elias Lasisi im Aufgebot der Jungs von Sebastian Gleim. Er hatte seine muskulären Probleme überstanden und wollte nun wieder mit geballter Scoring-Power auffallen.

Zunächst schickte Gleim seine Starting Five bestehend aus Shorts II, Stuckey, Savage, Lewis und Boggy aufs Parkett. Die Hohenloher zeigten zu Beginn ihre Stärken von der Dreierlinie, Doch nach sechseinhalb Minuten stand es 22:19 für den MBC, Vor allem Chris Coffey, der immer wieder seine Qualitäten beim Zug zum Korb zeigte, sorgte dann sogar für die 33:24-Führung für die Gastgeber nach dem ersten Viertel. Zu Beginn des zweiten Viertels brachte zunächst „Moe“ Stuckey seine Farben mit zwei schnellen Dreiern wieder etwas ran und läutete damit die Aufholjagd ein, Beim 41:42 (16. Minute) lagen die Merlins erstmals vorne. In der Folge blieb die Partie, die von starken Offensiabteilungen und eher schwächeren Defensiven geprägt war, stets hartumkämpft. So war es nicht verwunderlich, dass es nach 40 der regulären Spielzeit 99:99 stand.

In dieser zeigten die Gastgeber weiterhin von „Downtown“ ihre Qualitäten (drei Dreier in drei Minuten), bei den Merlins dagegen wollten die Würfe nicht mehr fallen und so endete die Partie mit 116:111.

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Am morgigen Mittwoch spielen die Merlins im bei ihrer Fiba-Europe-Cup-Premiere beim dänischen Vertreter Bakken Bears.

So sah es der trainer

Sebastian Gleim: „Wir haben defensiv nicht das umgesetzt, was wir uns hier vorgenommen haben. Deshalb haben wir auch verdient verloren. Wir müssen alle Bereiche analysieren, die Konsequenzen daraus ziehen und besser werden. In der Bundesliga kann man schwer ein Spiel gewinnen, wenn man insgesamt fast 120 Punkte zulässt und sechs Gegenspielern fast 20 Punkte gestattet. Wir wussten, dass der Syntainis MBC eine starke Heimmannschaft mit viel offensiver Qualität ist. Wir sind definitiv enttäuscht, weil wir diese Herausforderung scheinbar nicht richtig angenommen haben.“ cd

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