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Wasserball - Für SV Würzburg 05 geht’s am Wochenende los Bundesliga taucht wieder auf

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svw
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Der deutsche Wasserball taucht wieder auf. Mit einem pandemiebedingt anderen Modus geht die Wasserball-Bundesliga in die neue Saison. Der SV Würzburg 05 startet in Vorrundengruppe C und trifft auf Bayer Uerdingen, die SGW Köln und den Düsseldorfer SC. Nach dem Hinrunden-Turnier am 10./11. April wird es am 24./25 April ein Rückrunden-Turnier mit identischen Kontrahenten geben, ehe es dann in die Relegations- und Play-off-Phase geht. Der Deutsche Schwimmverband hat für die Durchführung inmitten der Pandemie ein Hygienekonzept erarbeitet, das unter anderem PCR- und Schnelltestungen vorsieht.

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399 Tage sind vergangen

Exakt 399 Tage nach dem letzten Pflichtspiel, wird der SV Würzburg 05 am morgigen Samstag, 10. April wieder ein offizielles Spiel bestreiten. Für die Würzburger Wasserballer wird es wie ein Sprung in unbekanntes Gewässer sein. Trainer Matthias Försch: „Wir sind froh und dankbar, dass wir wieder Wettkämpfe bestreiten dürfen, gleichzeitig ist dies unter Pandemiebedingungen mit einem hohen Aufwand verbunden.“ Sein Trainerkollege Iñaki Urkiaga ergänzt: „Wir sind uns bewusst, dass es ein Privileg ist, dass wir als Bundesligamannschaft spielen und trainieren dürfen und sind uns der Verantwortung bewusst. Wir sind froh, dass wir seit Beginn der Pandemie noch keinen Corona-Fall im Umfeld hatten.“

Anfang März 2020, vor Beginn der Pandemie, befanden sich die Nullfünfer sportlich gesehen in absoluter Topform, wirbelten durch die Liga, siegten beim Tabellenführer der Pro B in Köln, ehe nach drei Siegen in Folge der Abbruch der Liga folgte. Zwar durften die Würzburger zuletzt unter strengen Hygieneauflagen im heimischen Adami-Bad trainieren, doch Vorbereitungsspiele oder Trainingsmaßnahmen mit anderen Mannschaften gab es keine.

Prognose schier unmöglich

Mit einer Prognose zum Leistungsstand des eigenen Teams oder der Gegner tut sich Urkiaga schwer: „Wir haben überhaupt keinen Spielrythmus und sind 13 Monate aus dem Wettkampfmodus heraus. Es wird für alle Teams ein absoluter Kaltstart.“

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Auch körperlich erwartet die Nullfünfer mit drei Spielen an zwei Tagen eine große Belastung. „Wir haben so gut es die Situation zulässt trainiert und sollten körperlich fit sein. Bundesliga-Spiele lassen sich im Training jedoch nicht simulieren,“ so Matthias Försch: „Wir rechnen uns durchaus Chancen aus, Punkte in Uerdingen zu holen, wissen aber, dass es eine schwere Aufgabe wird.“

Drei Abgänge, zwei Neuzugänge

Das Würzburger Trainerteam muss derweil einige Abgänge im Vergleich zur abgebrochenen Vorsaison verkraften: Julius Wörn und Jonathan Wiegand haben den Verein verlassen, Eigengewächs Jonas Fehn wechselte studienbedingt nach Berlin.

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Auch zwei Neuzugänge kann der Verein präsentieren. Der 29-jährige Christian Saggau wechselt von der SG Neukölln Berlin an den Main. Er hat eine besondere Verbindung zum SV Würzburg 05. Sein Onkel Kurt Schuhmann gilt als Wasserball-Legende des SVW 05, war zweimaliger Olympiateilnehmer und langjähriger Vize-Präsident des Vereins. Großvater Manfred Schuhman gewann in den 1970er Jahren als Trainer mehrere Deutsche Meistertitel mit den Nullfünfern.

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Der zweite Neuzugang ist Kai Ulrich, der Torhüter wechselt von seinem Heimatverein SC Neustadt nach Unterfranken. Der 24-jährige Ulrich beginnt sein Masterstudium in Würzburg. Er erlernte das Wasserballspiel von klein auf in Neustadt und spielte zuletzt 2. Liga. svw