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Motorsport - Nach zweijähriger Pause fand auf dem Walldürner Flugplatzgelände wieder die „Odenwald-Klassik“ statt

Benzingeruch und dröhnende Auspuffe

Von 
Klaus Narloch
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„Klassische“ Motorsportfans kamen am Wochenende auf dem Walldürner Flugplatzgelände voll auf ihre Kosten. © Klaus Narloch

Nach zweijährigem coronabedingtem „Dornröschenschlaf“ kehrte am Wochenende die „Odenwald-Klassik“ zurück an die Austragungsstrecke des Walldürner Flugplatzgeländes, nur ein paar Kilometer weg von der legendären Rennstrecke am „Rüdtschen Eck“ in Oberneudorf. Darüber freuten sich nicht nur der Hauptverantwortliche Manfred John, sondern auch Tausende von Motorrad-Fans, die dieses Event seit langem in ihren Terminkalender eingetragen hatten.

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Bereits am Donnerstagabend sicherte sich die ersten Camper ihren Platz auf dem Flugplatzgelände, um möglichst hautnah am Geschehen zu sein, wenn sich die Piloten auf ihren klassischen Motorrädern auf den rund zwei Kilometer langen Rundkurs machen. Aktiv mit dabei waren rund 250 Teilnehmer aus mehreren europäischen Ländern, die mit ihren klassischen Motorrädern und Gespannen echte Rennatmosphäre erzeugen und so manchen Zuschauer zurückversetzen in die Zeit, in der Namen wie Giacomo Agostini und Phil Read das Geschehen auf allen Rennstrecken der Welt dominierten.

Rechtzeitig zum Auftakt am Freitag hat sich auch das Wetter auf „schön“ umgestellt – damit sollte der 13. Auflage der „Odenwald Klassik“ nichts mehr im Wege stehen.

Am Start waren auch einige Lokalmatadoren aus der näheren Umgebung, die bei ihrem Heimspiel natürlich ganz besonders im Blickfang des Geschehens standen. Schon für die ersten Wertungsläufe am Samstag war die Rennstrecke rund um den Flugplatzkurs bereits gut besucht. Die Zuschauer genossen die Rennatmosphäre mit einer Mischung aus Benzingeruch, dröhnenden Auspuffrohren und hektischer Betriebsamkeit im Fahrerlager.

Wie schon in den Vorjahren war der Renn-Sonntag ein echter Publikumsmagnet. Begünstigt durch das schöne Sommerwetter wählten zahlreiche Biker aus nah und Fern das Flugplatzgelände Walldürn als Ausflugsziel aus.

Neben dem Renngeschehen in den unterschiedlichen Klassen gab es auch neben der Rennstrecke ein ausreichendes Unterhaltungsangebot. Im Mittelpunkt standen allerdings natürlich die einzelnen Rennen, bei denen die Zuschauer hautnah dabei sein können wie an keiner anderen Strecke vergleichbarer Veranstaltungen. Am Ende des Tages durfte Organisierter Manfred John wieder ein positives Fazit ziehen, nicht nur, weil er den Fluch „der verflixten 13. Veranstaltung“ endlich abgeschüttelt hatte, sondern auch wegen den zahlreichen Komplimenten von Fahrern und Besuchern der „Odenwald Klassik“, dem reibungslosen Verlauf mit Unterstützung der vielen Helfer, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchführbar wäre.

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