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Motorsport

Alexander Hin „brennt“ einen neuen Streckenrekord

Das 53. Eichenbühler Bergrennen lockte wieder rund 200 Fahrer sowie viele rennsportbegeisterte Fans aus nah und fern an

Von 
Klaus Narloch
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Spannenden Motorsport gab es am Wochenende in Eichenbühl bei Miltenberg zu sehen. © Klaus Narloch

Nach Corona-bedingter Zwangspause dröhnten am vergangenen Wochenende wieder die Motoren an der Eichenbühler Bergstrecke hinauf nach Umpfenbach. Das mobilisiert wie immer nicht nur den ganzen Ort, sondern auch wieder rund 200 Fahrer, die sich in diesem Jahr in die Starterliste der verschiedenen Klassen eingetragen hatten.

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Um Meisterschaftspunkte in den nationalen sowie internationalen Serien zu ergattern, ist Kampf um jede Sekunde angesagt – und dies auf einer der anspruchsvollsten Strecken im jährlichen Rennzirkus der Bergmeisterschaften. Die selektiven Kurven an der „Klinge“ oder die Honda- und Zielkurve verlangen den Fahrern alles ab. Dabei überschreiten die Hubraum starken Klassen durchaus auch mal die 200 km/h-Grenze. In diesem Jahr haben die Wetterumstände den Fahrern zumindest am Samstag einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, während am Sonntag und die Bedingungen optimal waren

Bereits beim Samstagstraining haben sich die Fahrer so langsam an ihre Grenzen herangetastet. Dabei musste der eine oder andere die Erfahrung machen, dass die Physik nicht zu überlisten ist. Die Folge waren zum Beispiel Dreher oder Ausrutscher in die Böschung. Dies endete meist aber nur mit Blechschaden, aber ärgerlich ist es allemal.

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hh
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Bereits am frühen Sonntagmorgen starteten die ersten Klassen hinauf auf der 3050 Meter langen Strecke hinauf nach Umpfenbach. Da musste man auf der zunächst leicht feuchten Straße bereits hellwach sein. Fehler verzeiht die anspruchsvolle Strecke keine. Schon zu diesem Zeitpunkt hatten bereits viele Zuschauer die besten Plätze in Beschlag genommen, um letztlich wieder hautnah dabei zu sein. Bereits im ersten Wertungslauf hatte Alexander Hin in der Klasse 22 bis 3000 ccm für einen neuen Streckenrekord gesorgt. Dies war natürlich so richtig nach dem Geschmack der Zuschauer.

Eine besondere Augenweide waren auch in diesem Jahr wieder die Prototypen und PS-Boliden der Hubraum starken Rennklassen, die stets besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen und auch immer wieder im Fahrerlager dicht umlagert sind.

Bis auf mehrere kleine Rennunterbrechungen konnten die Verantwortlichen auch in diesem Jahr die beiden Renntage wie geplant durchziehen und damit wurde die mittlerweile 53. Veranstaltung in Eichenbühl Dank der vielseitigen Unterstützung der Vereine und Helfer hinter den Kulissen zu einem vollen Erfolg.

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