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Sportjugend - Sport-Assistentenmodell für den Main-Tauber- und den Neckar-Odenwald-Kreis zum zehnten Mal dezentral durchgeführt

180 junge Menschen für das Ehrenamt gewonnen

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bsj
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Volker Silberzahn (links) vom Sportjugendförderverein Main-Tauber und Hans Sieber von der Arnold Hollerbach-Stiftung besiegeln die weitere Zusammenarbeit. © BSJ

Das Sport-Assistentenmodell der Badischen Sportjugend, speziell für den Main-Tauber und den Neckar-Odenwald-Kreis konzipiert, hat sich bereits seit zehn Jahren als ein überaus attraktives dezentrales Angebot zur Gewinnung junger Nachwuchskräfte im Sport bewährt. Auch in diesem Jahr qualifizieren sich trotz Coronas wieder 15 Seminarteilnehmer sportlich und theoretisch am Wochenende in der Kaufmännischen Schule in Tauberbischofsheim. Der Sportjugendförderverein fördert dieses Projekt aufgrund seiner elementaren Bedeutung von Anfang an.

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Bewegung, Sport und Spiel gehören nach wie vor zu den häufigsten Freizeitaktivitäten von Kindern und Jugendlichen, obwohl soziale Medien und Internet den Bewegungsdrang junger Menschen inzwischen oft negativ stark beeinflussen. Erklärtes Ziel der Sportjugend ist es daher, die Lebens, Bildungs- und Entwicklungschancen junger Menschen in den Sportvereinen der Region rund um Main, Tauber und Odenwald abzusichern und zu verbessern. Um weiterhin erfolgreich sein zu können, müssen besonders junge, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter frühzeitig und verstärkt in die ehrenamtliche Verantwortung genommen werden, damit sie, mit Lernerfahrungen ausgestattet, auch Verantwortung für die Jugendarbeit in unseren Vereinen übernehmen können.

Auch der Vorsitzende des Sportjugendfördervereins Main-Tauber, Volker Silberzahn, sowie der Geschäftsführer der Arnold-Hollerbach-Stiftung, Hans Sieber, und Michael Geidl von der Badischen Sportjugend ließen es sich nicht nehmen, persönlich die Ausbildung zu besuchen. Die Stiftung ist seit vielen Jahren ein zuverlässiger und unverzichtbarer Partner dieser dezentralen Ausbildung. Alle Beteiligten stellten wieder fest, dass das Sport-Assistentenmodell des BSB ein erfolgreiches Angebot zur Gewinnung junger Nachwuchskräfte für das Ehrenamt ist. Hier werden neben sozialen und persönlichkeitsbildenden Eigenschaften auch Organisations-, Leitungs-, Team- und Gremienkompetenzen vermittelt, die auch beruflich um- und eingesetzt werden können.

Alle Verantwortlichen haben die Tragweite dieser Ausbildungsreihe auf dem Land frühzeitig erkannt und unterstützten dieses Engagement: „Mit den beiden Sportjugendservicecentern in Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim stehen außerdem allen Neueinsteigern und Ehrenamtlichen beispielhafte Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen zur Verfügung, die das Freiwilligenengagement nachhaltig fördern, begleiten, unterstützen, professionalisieren und beraten können,“.

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Ebenso wurde festgestellt, dass das Modellprojekt im Main-Tauber-Kreis absolut greift. Sämtlich Referenten sind hier aus dem Main-Tauber-Kreis und haben hier bei den Sportjugenden Mergentheim und Tauberbischofsheim Ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) abgeleistet und sind auch heute noch in der Vorstandschaft der Sportjugend tätig. Dies sei ein absolut gewinnbringendes und nachhaltiges Konzept. Große Anerkennung wurde in diesem Zusammenhang an den Lehrgangsleiter Tobias Dosch sowie an das gesamte Referententeam um Jasmin Kappes, Timo und Marco Seus ausgesprochen.

In den vergangenen zehn Jahren wurden insgesamt über 180 neue Sportassistenten, größtenteils unter 18 Jahren, ausgebildet und motiviert, die sich nun teilweise über einen dezentralen Aufbaulehrgang weiter qualifizieren wollen. Bisher sind diese Wochenlehrgänge auf der Sportschule Schöneck durchgeführt und nicht dezentral an Wochenenden angeboten worden. Hier wünscht man sich seitens der Sportjugend nun ein Umdenken von den Dachverbänden: „Die meisten der Teilnehmer sind nicht mehr bereit eine weitere Woche zu opfern und auf eine Sportschule zu gehen, wie in den persönlichen Gesprächen mit den Teilnehmern zum Vorschein kam.“ Gerade die Teilnehmer in ländlichen Sportkreise wie Tauberbischofsheim, Mergentheim, Buchen und Mosbach seien von dieser Problematik am meisten betroffen. Die Lehrgangsinhalte könnten sicherlich größtenteils mit Referenten vor Ort abgedeckt werden. „Man muss sich nur einmal vor Augen halten, welch große Anzahl an Übungsleitern den Vereinen in den letzten Jahren hier im ländlichen Raum verloren ging. bsj

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