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Basketball - Im Pokal-Viertelfinale setzen sich die Hakro Merlins Crailsheim knapp mit 82:79 durch

Würzburger „Baskets“ verpassen Halbfinale knapp

Von 
Paul von Brandenstein
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Die „Baskets“ aus Würzburg wollten unbedingt ins Top Four des Deutschen Basketball-Pokals, doch Unterlagen sie nach packendem Kampf knapp mit 79:92 bei den Hakro Merlins aus Crailsheim. Bild: HMB-Media (Archiv) © HMB Media/Julien Becker

Hakro Merlins Crailsheim – s.Oliver Würzburg 82:79

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(23:16, 20:23, 24:14, 15:26)

Crailsheim: Shorts (22 Punkte), Lasisi (15/davon 3 Dreier), Stuckey (11/3), Lewis (11), Bleck (9/2), Harris (8/2), Radosavljevic (5), Aririguzoh (1), Savage.

Würzburg: Buford (18/2), Rodriguez (15/1), Moller (13/1), Gielo (11/2), Stanic (8), Hunt (5/1), Skele (4), King (3/1), Johnson (2), Hoffmann.

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Zuschauer: 2200

Die Hakro Merlins aus Crailsheim haben Geschichte geschrieben und sind erstmals in das „Top Four“ des deutschen Basketball-Pokals eingezogen. Die leicht favorisierten „Zauberer“ setzten sich in einem packenden Viertelfinale knapp mit 82:79 gegen s.Oliver Würzburg durch. Gegner im Halbfinale, das im Februar ausgespielt wird, sind nun die Basketball Löwen aus Braunschweig.

Beide Mannschaften begannen zunächst nervös, doch dann fanden die „Zauberer“ eher ihren Rhythmus und sie führten nach nicht einmal sechs gespielten Minuten mit 15:6. Dann erst tauten auch die Würzburger langsam auf und hielten die Partie nun offener, doch sie konnten nicht verhindern, dass die Merlins in der zehnten Minute sich erstmals eine zweistellige Führung erarbeiteten (23:13). Ein entscheidender Grund für den Crailsheimer Vorsprung war die Trefferquote von außen: Während die Merlins im ersten Viertel vier Dreierwürfe versenkten, herrschte bei den „Baskets“ in diesem Bereich zunächst Fehlanzeige: Null Treffer bei sieben Versuchen.

Nach dem Zehn-Punkte-Rückstand legten die Würzburger dann aber tatsächlich viertelübergreifend einen 10:0-Lauf hin und glichen zum 23:23 aus. Hier zahlte sich aus, dass sie sich in dieser Phase eine deutliche Gäste-Überlegenheit beim Rebounden herauskristallisierte.

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Im weiteren Verlauf des zweiten Viertels lagen die Merlins dann praktisch durchgehend vorne, doch abschütteln ließen sich die „Baskets“ nicht. Beim Stand von 43:39 ging es schließlich in die Kabinen.

Das dritte Viertel begann zunächst ausgeglichen mit sechs Punkten auf beiden Seiten. Dann setzten die Merlins zu einem 10:0-Lauf an und legten wieder zehn Punkte zwischen sich und die „Baskets“ (55:45). Würzburg leistete sich mehrere Turnovers innerhalb kurzer Zeit und außerdem trafen sie in der Schlussphase des dritten Spielabschnitts – im Gegensatz zum zweiten Viertel – ihre Würfe nicht mehr. Die Crailsheimer nutzten dies clever aus und lagen zehn Minuten vor Schluss deutlich mit 67:53 vorne.

Zu Beginn des letzten Viertels bauten die Merlins ihren Vorsprung auf 16 Punkte aus, und die Partie schien eigentlich entschieden zu sein. Doch dann erwischten auch die Gastgeber eine schwächere Phase, was angesichts der Strapazen durch den Europe-Cup sowie der recht kleinen Rotation, die sie spielen, nicht verwunderlich ist. Würzburg war rund fünf Minuten vor dem Ende plötzlich wieder bis auf sechs Punkte dran (71:65). Dann ging es hin und her. Die Merlins setzen sich wieder mit elf Punkten ab, doch die Würzburger kommen sogar noch bis auf drei Zähler wieder ran. Doch in der entscheidenden Phase holten dann die Merlins die wichtigen Rebounds und brachten den Sieg mit letzter Kraft ins Ziel.

Redaktion Sportredakteur Fränkische Nachrichten Tauberbischofsheim

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