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Basketball - Beim heutigen Bundesliga-Gastspiel in Bonn gibt es ein Wiedersehen mit Skyler Bowlin, Tyson Ward und Leon Kratzer

Würzburg trifft erneut auf drei alte Bekannte

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pw
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Nach dem Double-Double von Filip Stanic gegen den FC Bayern München stehen die Chancen wohl gut, dass der 2,06 Meter große Würzburger Neuzugang bald in die deutsche Nationalmannschaft nominiert werden könnte. © Heiko Becker

Skyler Bowlin, Tyson Ward und Leon Kratzer: Wie schon beim letzten Auswärtsspiel in Heidelberg treffen die Bundesliga-Basketballer von s.Oliver Würzburg erneut auf gleich drei ehemalige Spieler. Am heutigen Samstag, 7. November, um 20.30 Uhr treten die Schützlinge von Headcoach Denis Wucherer bei den Telekom Baskets Bonn an und wollen nach dem sensationellen 20-Punkte-Heimsieg gegen den FC Bayern München zum ersten Mal in der Saison auch auswärts erfolgreich sein.

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„Wir müssen jetzt einfach auch auswärts mal abliefern. In Heidelberg wäre es möglich gewesen, da sollte es aber nicht sein“, sagt Wucherer. „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir auch auswärts gewinnen. Bonn mit seiner schönen Halle und seiner tollen Atmosphäre wäre ein guter Zeitpunkt, um den Knoten platzen zu lassen. Es wird aber nur über die mentale Stärke gehen. Deshalb wird es wichtig sein, dass unsere Jungs wie Filip Stanic, Desi Rodriguez und William Buford sich auch auswärts im Griff haben.“

Nach einer für ihre Ansprüche enttäuschenden letzten Saison, die nach Rang 15 im Jahr davor mit Tabellenplatz 13 endete, verpflichteten die Bonner im Sommer mit Tuomas Iisalo einen neuen Headcoach, der mit den Hakro Merlins Crailsheim nach dem Bundesliga-Aufstieg 2019 in den beiden letzten Spielzeiten Rang 3 und Rang 5 nach der BBL-Hauptrunde erreicht hat. Die bisherigen drei Duelle zwischen Denis Wucherer und dem Finnen waren immer enge und spannende Spiele, zwei Mal mit dem besseren Ende für s.Oliver Würzburg.

Die Telekom Baskets Bonn sind mit Überraschungserfolgen bei Alba Berlin und zu Hause gegen ratiopharm Ulm in die neue Saison gestartet und stehen inzwischen mit vier Siegen und zwei Niederlagen auf Platz 7 der aktuellen Tabelle. Im heimischen Telekom Dome sind die Bonner noch ungeschlagen.

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Verantwortlich für den guten Saisonstart sind vor allem die beiden Spielmacher: Parker Jackson-Cartwright (übrigens der jüngere Bruder von Miles Jackson-Cartwright, der in der Saison 2017/2018 in der ProB und der BBL für s.Oliver Würzburg spielte) hat mit durchschnittlich 19,5 Punkten, 7 Korbvorlagen und 2,5 Ballgewinnen in seinen ersten sechs BBL-Partien schon mal eine frühe „MVP-Bewerbung“ abgegeben. Skyler Bowlin kommt in der Regel als sechster Mann von der Bank und spielt mit 14,3 Punkten pro Spiel und einer 48-prozentigen Dreierquote offensiv bisher seine beste Bundesliga-Saison.

Jeremy Morgan, den Tuomas Iisalo aus Crailsheim mit ins Rheinland brachte, liegt mit 11,3 Zählern auf Rang drei der internen Scorerliste, gefolgt von Power Forward Justin Gorham, der mit 9,3 Punkten und 5,8 Rebounds eine gute erste Profi-Saison spielt. Im Angriff setzen die Bonner besonders auf die Würfe aus der Distanz: Kein Team nimmt bisher weniger Würfe aus dem Zweierbereich als die Rheinländer, und ihre 36,2 Dreierversuche pro Partie (bei einer relativ schwachen Trefferquote von 32,4 Prozent) sind mit Abstand der höchste Wert der Liga.

Außerdem liegen die Telekom Baskets Bonn dank Justin Gorham und ihrer beiden deutschen Center Leon Kratzer und Michael Kessens bei den Offensivrebounds mit 14,7 pro Spiel ligaweit auf Platz eins. Ihre 8,7 Ballgewinne pro Partie sind der drittbeste Wert in der BBL.

Das Duell zwischen Bonn und s.Oliver Würzburg findet inzwischen zum 19. Mal statt. Von den ersten 18 Begegnungen hat s.Oliver Würzburg zehn gewonnen, davon vier der letzten fünf und auch die letzten beiden Partien im Telekom Dome. pw

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