Kommentar Tiefpunkt einer Seuchensaison

Paul von Brandenstein zur Situation der Würzburger Basketballer

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Paul von Brandenstein
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Von Anfang an war klar, dass die Würzburger Bundesliga-Basketballer vor einer schweren Saison stehen würden. Der Verlust einiger wertvoller Stammspieler tat weh. Mit einem um die Hälfte verringerten Etat kann man keine großen Sprünge mehr machen.

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Dass sich die aktuelle Spielzeit aber zu einer absoluten „Seuchensaison“ entwickeln würde, konnte niemand ahnen. Zunächst entpuppten sich die Verpflichtungen von Gavin Ware und Taylor Persons schnell als „Missverständnisse“, weshalb die Verträge bald aufgelöst wurden. Dennoch lief es anfangs ganz ordentlich, da auch noch die beiden Langzeitverletzten Justin Sears und Brekkott Chapman im Spätherbst ins Team zurückkehrten. Der Klassenerhalt schien nur noch Formsache. Doch dann verletzten sich die beiden erneut schwer – und dazu noch viele andere. Es gab Spiele, bei denen sieben Akteure nicht dabei waren.

Am schwersten wog der Ausfall des nachverpflichteten „Rob“ Lowery. Er gab dem Spiel Struktur. Ohne ihn läuft praktisch nichts mehr zusammen. Man kann jetzt nur hoffen, dass er, und vielleicht der eine oder andere Spieler auch, wieder ins Team zurückkehren. Das hat das Oldenburg-Debakel klar gezeigt.

Redaktion Sportredakteur Fränkische Nachrichten Tauberbischofsheim