AdUnit Billboard
Basketball - Würzburger Klatsche in Berlin

s.Oliver Würzburg in Berlin: „Wir waren nicht bereit”

Von 
pw
Lesedauer: 

„Alba hat heute seinen Stil gespielt. Es ist ein toller Stil: Sie rennen viel und haben dazu noch Größe. Ich habe mir allerdings mehr Widerstand von uns erwartet. Aber wir waren schon im ersten Viertel 20 Punkte im Rückstand und so ging es nur noch darum, die Minuten gut zu verteilen. Unser Job ist jetzt, den Gegnern auf unserem Level einen guten Kampf zu liefern. Ich denke, dass meine Spieler von dem Spiel heute einiges lernen können.“ Das waren die Worte von Sasa Filipovski, dem Trainer von Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg, nach der 61:96-Klatsche am Silvesternachmittag in Berlin.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Titelverteidiger Alba Berlin zwang die Gäste aus Unterfranken mit druckvoller Verteidigung bereits in der ersten Halbzeit zu zahlreichen Ballverlusten, kam immer wieder zu leichten Punkten und ließ sich den daraus resultierenden deutlichen Vorsprung auch nach der Pause nicht mehr nehmen.

Immer informiert sein

Die wichtigsten News des Tages

FN Mittags Newsletter - Jetzt anmelden!

Mehr erfahren

„Es ist ganz einfach: Wir waren heute nicht bereit und müssen dieses Spiel schnell abhaken. Am Sonntag gegen Bayreuth (Bericht nebenan, Anm. d. Red.) müssen wir vor allem viel besser verteidigen“, sagte Cameron Hunt nach dem Spiel. Topscorer der Begegnung war Berlins Marcus Eriksson mit 17 Punkten, auf Würzburger Seite trafen Desi Rodriguez (12), Filip Stanic (10) und Aigars Skele (10) zweistellig. pw

Thema : s.Oliver Würzburg

  • s.Oliver Würzburg s.Oliver Würzburg: Spiel in Chemnitz verlegt

    Die beste Nachricht vorneweg: Allen Spielern, Trainern und Betreuern von s.Oliver Würzburg, die sich mit der Omikron-Variante des Corona-Virus angesteckt haben, geht es wieder gut und sie haben die Infektion nach aktuellem Stand gut überstanden. Allerdings müssen entsprechend der Anweisung des Würzburger Gesundheitsamts ein gutes Dutzend Personen teilweise bis Anfang kommender Woche in Quarantäne bleiben, so dass die Basketball-Bundesliga das für Samstag angesetzte Spiel bei den Niners Chemnitz auf Antrag von s.Oliver Würzburg verlegt hat. Einen neuen Termin gibt es noch nicht. Das am vergangenen Wochenende ausgefallene Frankenderby bei Brose Bamberg wird am 26. Januar um 19 Uhr nachgeholt. {element} Insgesamt gab es im Laufe der vergangenen Woche 15 positive PCR-Testergebnisse bei Spielern, Trainern, Betreuern und Trainingsspielern von s.Oliver Würzburg. Vier Spieler und drei Betreuer, die nicht infiziert waren, konnten sich am Montag aus ihrer Quarantäne als Kontaktperson freitesten und sind inzwischen wieder täglich im Trainingszentrum aktiv. {furtherread} Nach aktuellem Stand wird s.Oliver Würzburg am 23. Januar mit dem Auswärtsspiel bei den Fraport Skyliners wieder in den Spielbetrieb einsteigen und dann zwei englische Wochen mit fünf Spielen innerhalb von 15 Tagen bestreiten, darunter die Heimspiele am 30. Januar gegen Alba Berlin und am 6. Februar gegen Brose Bamberg. Zuschauer sind dabei weiterhin nicht zugelassen. pw

    Mehr erfahren
  • s.Oliver Würzburg Für die s.Oliver Würzburg kommt es knüppeldick

    Vor gut zwei Monaten, am Abend des 2. November 2021, war die Basketballwelt in Würzburg noch in Ordnung. Die Mannschaft von s.Oliver Würzburg schlug im Nachholspiel des zweiten Spieltags sensationell Euro-League-Teilnehmer FC Bayern München mit 90:70 in der s.Oliver Arena, die mit 2200 frenetischen Zuschauern endlich, nach den vielen Entbehrungen während der Pandemie, wieder einmal zur „Turnhölle“ wurde. „Ich bin stolz darauf, dass wir eine Mannschaft haben, die trotz der beiden Rückschläge mit den Verletzungen offenbar funktioniert, die Charakter hat und die unseren Fans hoffentlich auch den Rest der Saison Spaß macht.“, sagte der damals noch unumstrittene Headcoach Denis Wucherer am Ende des besagten Abends. {element} Ab dann ging jedoch alles bergab. Die Mannschaft verlor Spiel um Spiel, bis zum heutigen Tag neun in Serie. Trainer Wucherer wurde am 13. Dezember entlassen, am selben Tag verkündete der Klub den bevorstehenden Ausstieg von Hauptsponsor s.Oliver. Die Textilfirma sorgte die letzten zwölf Jahre maßgeblich dafür, dass überhaupt Profi-Basketball in der unterfränkischen Residenzstadt möglich war. Die Lage hat sich also dramatisch gewandelt. {furtherread} Sportlich wie wirtschaftlich steht der Klub mit dem Rücken zur Wand. Bis zur Lizenzierung im April gilt es einen neuen potenten Geldgeber zu präsentieren, sportlich soll der neue Headcoach Sasa Filipovski den freien Fall stoppen. Daraus wird jedoch erstmal nichts. Denn zum Jahresstart schlug auch noch Corona richtig zu. Nach positiven Schnelltests am Vortag des ersten Spiel des Jahres zuhause gegen medi Bayreuth am 2. Januar, musste Würzburg aufgrund negativer PCR-Schnelltests am Tag des Spiels, antreten, obwohl beide Vereine vehement für eine Verlegung plädierten. Die Bedenken, dass noch mehr Corona-Fälle folgen waren zu groß. Schließlich blieben bereits vier Würzburger Spieler und Headcoach Filipovski dem Spiel aufgrund von grippeähnlicher Symptome fern. Der befürchtete „Rattenschwanz“ nach der umstrittenen Entscheidung, das Spiel stattfinden zu lassen, folgte prompt. Anfang der Woche verkündete der Klub insgesamt 13 positive Corona-Tests im Team und aus dem direkten Umfeld. Das Würzburger Gesundheitsamt ordnete für 20 Spieler, Trainer und Betreuer eine 14-tägige Quarantäne an. Vermutlich handelt es sich bei den Ansteckungen der „Baskets“ um die neue Virusvariante Omikron, die auch bei mindestens einem Spieler spezifiziert wurde. Unfreiwillig wurden die abstiegsbedrohten Würzburger nun zum Mittelpunkt des einsetzenden Corona-Chaos in der Basketball-Bundesliga. Auch der vorherige Gegner der „Baskets“, Alba Berlin, in deren Halle die Unterfranken am Silvesternachmittag antraten, hat mittlerweile elf Corona-Fälle zu verzeichnen. Medi Bayreuth stellte glücklicherweise bis dato noch keine Ansteckung im Team fest. Die Liga indes, die öffentlich stark unter Beschuss geriet, verteidigte sich mit einer Stellungnahme, dass das Vorgehen zur Nicht-Spielverlegung Würzburg gegen Bayreuth von den Statuten gedeckt gewesen sei. Die Reaktionen auf die mindestens ungelenke Stellungnahme der BBL fiel bei den Beteiligten recht eindeutig aus. „Für mich war das fahrlässige Körperverletzung, was die Liga uns angetan hat“, meinte etwa Würzburgs Kapitän Felix Hoffmann, der sich eine Entschuldigung oder zumindest Einsicht seitens der Verantwortlichen gewünscht hätte, in einem Interview. Die Spieler sehen sich nicht mehr ausreichend geschützt. Die in Abstimmung mit den Vereinen festgelegten Richtlinien zur Handhabung mit Corona wirken mit dem Aufkommen von Omikron gewaltig aus der Zeit gefallen. Am Freitagnachmittag traf sich die BBL daher auch zu einer außerordentlichen Sitzung, um die Regeln anzupassen. Das für Samstagabend terminierte Frankenderby zwischen Brose Bamberg und s.Oliver Würzburg ist folgerichtig bereits abgesetzt worden. Die Gesamtsituation der gebeutelten Würzburg hat sich selbstredend nun neuerlich verschärft. Die zweiwöchige Arbeit des neuen Trainers Filipovski, der zum Start eine Art Vorbereitung inmitten der Runde mit harten Trainingseinheiten einbaute, wirkt mit den Tatsachen von heute wie vergebliche Liebesmüh. Nach der Quarantäne wartet ein noch strafferes Programm auf das Kellerkind, in dann bestimmt körperlich dürftiger Verfassung. Bleibt zu hoffen, dass zumindest alle Betroffenen keinen schweren Krankheitsverlauf erleiden.

    Mehr erfahren
  • s.Oliver Würzburg s.Oliver Würzburg: Spiel in Bamberg ist verschoben

    Das war zu erwarten: Das Gastsspiel von s.Oliver Würzburg in der Basketball-Bundeslige bei Brose Bamberg am morgigen Samstag wird nicht stattfinden. Der Spieltermin wurde verschoben. Dies teilten die Bamberger und die BBL mit. Grund ist der Corona-Ausbruch bei den Basketballern von s.Oliver Würzburg (wir berichteten). Über die Neuansetzung werde zu gegebener Zeit informiert, hieß es. {element} Das Würzburger Gesundheitsamt hatte am Dienstag vorerst eine zweiwöchige Quarantäne für insgesamt 20 Spieler, Trainer, Betreuer und Trainingsspieler von s.Oliver Würzburg angeordnet. Dadurch stehen dem Verein weniger als acht Stammspieler zur Verfügung, um eine Partie in der Basketball-Bundesliga austragen zu können. Auch Spiel in Chemnitz fraglich Auch die Würzburger Partie am Samstag, 15. Januar, in Chemnitz erscheint nach aktuellem Stand unwahrscheinlich. pm {furtherread}

    Mehr erfahren
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1