Basketball

Im Schlussviertel gelingt wenig

Würzburger verlieren in Göttingen

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pw
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Göttingen – Würzburg 82:74

Würzburg: Cameron Hunt 19 Punkte/1 Dreier (6 Rebounds/5 Assists), Stanley Whittaker 15 (9 Assists), Filip Stanic 13 (9 Rebounds), CJ Bryce 11/1, Xeyrius Williams 5, Nico Carvacho 4 (6 Rebounds), Julius Böhmer 3/1, Collin Welp 2, O‘Showen Williams 2.

Die Zähne ausgebissen haben sich die Baskets in Göttingen. © Heiko Becker

Die Würzburg Baskets haben am sechsten Spieltag der BBL ihre erste Auswärtsniederlage der Saison hinnehmen müssen: Bei der BG Göttingen holten sich die Schützlinge von Headcoach Sasa Filipovski erst durch einen halbzeit-übergreifenden 14:0-Lauf eine Führung mit acht Punkten, verloren dann aber im Angriff den Faden und mussten sich den „Veilchen“ nach einem offensiv schwachen Schlussviertel mit 74:82 geschlagen geben.

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Die Unterfranken ließen in einem bis kurz vor Schluss spannenden Spiel elf Punkte an der Freiwurflinie liegen (Trefferquote 54 Prozent), Göttingen traf zehn Dreier mehr – das waren die statistischen Gründe für den Sieg der Heimmannschaft: „Um das auszugleichen, müsste man fantastisch verteidigen. Göttingen hat gut getroffen, sie haben diesen Sieg verdient“, sagte Sasa Filipovski hinterher. Top-Scorer der Partie wurde Göttingens Till Pape mit 22 Punkten. Filip Stanic sagte: „Göttingen hat schwere Würfe getroffen, und wir haben viel an der Freiwurflinie liegen gelassen. Das Endergebnis sagt nicht aus, wie das Spiel wirklich gelaufen ist.“

Ein Spiel der Läufe

Die Partie war ein klassisches „Spiel der Läufe“: Kurz vor dem Seitenwechsel lagen die „Veilchen“ mit 44:38 in Front (19.), dann starteten die Unterfranken ihre beste Phase der Begegnung. Bis zum Gang in die Kabinen hatten sie auf 42:44 verkürzt, und in die zweiten 20 Minuten starteten sie ebenfalls ganz stark: Die ersten zehn Punkte des dritten Viertels erzielten die Baskets, die mit einem Halbzeit-übergreifenden 14:0-Lauf das Spiel drehten und mit 44:52 in Führung gingen.

Nach ausgeglichenem dritten Viertel (20:20) ging es beim Spielstand von 64:62 ging es ins Schlussviertel in die Crunchtime einer spannenden Begegnung. Der Schlussabschnitt begann mit dem nächsten Göttinger Dreier durch Javon Bess und einem „And One“ von Mathis Mönninghoff zum 70:62 – Sasa Filipovski nahm umgehend die nächste Auszeit und brachte sein Team wieder zurück in die Spur. Es folgte die nächste starke Phase in der Verteidigung: In den folgenden rund fünf Minuten gelang den „Veilchen“ kein Punkt, und die Baskets verkürzten auf 70:69 (36.).

Nach dem nächsten defensiven Stopp hatte Nicolas Carvacho sogar die Chance, die Führung von der Freiwurflinie zurückzuholen, scheiterte aber mit beiden Versuchen – den letzten und entscheidenden Run der Partie legten danach die Gastgeber aufs Parkett.

Mit Ausnahme von fünf Freiwürfen von Cameron Hunt und Stanley Whittaker gelang den Gästen in der Schlussphase nichts Zählbares mehr, spätestens nach einem Korbleger von Till Pape zum 80:72 (40.) stand die BG Göttingen als Sieger fest. pw