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Basketball - Vor der Partie am morgigen Sonntag um 20.30 Uhr hat das städtische Ordnungsamt wegen Corona die Regelungen in der Halle wieder verschärft / „Baskets“ gehen als Favorit ins Spiel

Gegen Frankfurt will Würzburg seine Heimserie ausbauen

Von 
Paul von Brandenstein
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Der Würzburger Alex King ist BBL-Rekordspieler. Seine ersten Partien in der Bundesliga hat er für den morgigen Gegner Frankfurt bestritten. © Heiko Becker

Auswärts hat es bei den Bundesliga-Basketballern von s.Oliver Würzburg in dieser Saison noch nicht geklappt, dagegen ist man in der eigenen „Turnhölle“ noch ungeschlagen. Deshalb verwundert es nicht, wenn Trainer Denis Wucherer sagt: „Wir freuen uns auf Heimspiele. Da haben wir uns bisher immer ganz gut präsentiert und mit viel Energie gespielt. Und wir haben jeweils über fast die gesamten 40 Spielminuten unser Level halten können. Das ist sehr wichtig, um Spiele zu gewinnen.“

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Gewinnen wollen die „Baskets“ auch am morgigen Sonntag, 21. November, wenn um 20.30 Uhr die Fraport Skyliners aus Frankfurt in der s.Oliver-Arena zu Gast sind. Die Chancen auf den vierten Sieg der laufenden Saison stehen sicherlich nicht schlecht, denn die langen Kerle aus „Mainhattan“ haben in dieser Saison noch nicht allzu häufig überzeugen können und stehen dementsprechend auf dem letzten Tabellenplatz der Basketball-Bundesliga. Unterschätzen darf man das Team des neuen spanischen Coaches Diego Ocampo aber definitiv nicht. ratiopharm Ulm kann ein Lied davon singen, denn die haben kürzlich als klarer Favorit sogar zu Hause gegen Frankfurt verloren. „Unabhängig vom Tabellenstand ist es immer unbequem, gegen Frankfurt zu spielen. Sie spielen immer hart, und ihre letzten beiden BBL-Spiele haben gezeigt, dass dort Qualität vorhanden ist“, so Wucherer.

Unbestrittener Star der Frankfurter ist Quantez Robertson. Der 36-Jährige spielt schon seit 2009 bei den Skyliners. Ob er aber in Würzburg dabei sein wird oder nicht, steht momentan noch nicht fest. Zuletzt fehlte er wegen Verletzung. Ob er eingesetzt werden kann, entscheide sich erst am Spieltag, heißt es aus Frankfurt. „Wir lassen uns da überraschen“, sagt Wucherer. „Unser Game-Plan steht. Wenn wir mit viel Energie spielen, dann ist es für uns im Endeffekt egal, ob Frankfurt mit Tez Robertson dabei ist oder nicht.“

Vielleicht gibt es auf Frankfurter eine ganz andere Überraschung im Kader: „Frankfurt ist traditionell eine Mannschaft, in der nachverpflichtet wird und die deshalb im Laufe der Saison besser wird. Auch jetzt haben wir schon wieder Gerüchte über Verpflichtungen prominenter Art gehört.“.

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Nach der Partie gegen Frankfurt steht wieder einmal eine Länderspielpause an, was Denis Wucherer nur bedingt gefällt. „Ich habe das Gefühl, dass wir gerade einen ganz guten Rhythmus haben. Irgendwie kommt es mir vor, dass wir in den vergangenen Wochen eigentlich zu selten gespielt haben. Wir haben derzeit zwölf gesunde Spieler im Kader. Da wäre eigentlich ein Rhythmus wie vor drei Jahren, als wir Europe-Cup aktiv waren, eigentlich ideal. Es fehlen zurzeit irgendwie die Spiele und die Auswärts-Trips. Es sind momentan schon recht lange Wochen.“

Maskenplicht und kein Alkohol

Aufgrund der aktuellen Regelungen der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erhalten nur vollständig geimpfte und genesene Personen ab dem 12.Lebensjahr (2G) gegen einen gültigen Nachweis Zutritt zur Halle, in allen Bereichen gilt darüber hinaus eine durchgängige FFP2-Maskenpflicht (Ausnahme: Kinder unter 6 Jahre). Das Ordnungsamt der Stadt Würzburg hat außerdem am Freitag kurzfristig den Verkauf von Speisen und alkoholischen Getränken untersagt. Nichtalkoholische Getränke dürfen verkauft und zum Konsum darf die FFP2-Maske jeweils kurz abgenommen werden.

Redaktion Sportredakteur Fränkische Nachrichten Tauberbischofsheim

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