Basketball - s.Oliver Würzburg empfängt am heutigen Mittwoch aufsteiger Niners Chemnitz, der den Klassenerhalt bereits vorzeitig und Dach und Fach gebracht hat

„Baskets“ wollen schwache Heimbilanz am Ende noch etwas aufpolieren

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pw
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Vor dem „Finale“ der BBL-Hauptrunde hat sich an der Situation für s.Oliver Würzburg nichts geändert (zumindest nicht bis zum Redaktionsschluss dieser Seite): Um den Klassenerhalt endgültig in trockene Tücher zu bringen, benötigen die Unterfranken weiterhin einen eigenen Sieg oder eine Niederlage des äußerst hartnäckigen Verfolgers JobStairs Gießen 46ers. Ausgerechnet der fränkische Erzrivale Brose Bamberg könnte s.Oliver Würzburg mit einem Heimsieg gegen Gießen bereits am gestrigen Dienstagabend vielleicht schon Schützenhilfe leisten. Sollte dies nicht geklappt haben, dann besitzt Headcoach Denis Wucherer und sein Team von Mittwoch bis Sonntag noch drei „eigene“ Chancen, um mit einem Heimsieg den letzten Schritt selbst zu machen. Mit Aufsteiger Niners Chemnitz (Mittwoch, 20.30 Uhr), den Fraprt Skyliners aus Frankfurt (Freitag, 19 Uhr) und Schlusslicht Rasta Vechta (Sonntag, 15 Uhr) kommen drei Gegner auf „tabellarischer Augenhöhe“ in die s.Oliver Arena. Gegen alle drei Gegner hat s.Oliver Würzburg übrigens das Hinrundenspiel auswärts für sich entschieden.

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Eines ist klar : s.Oliver Würzburg will sich mit guten Leistungen aus der schwierigen Spielzeit 2020/2021 verabschieden und gleichzeitig die schwache Heimbilanz deutlich aufbessern.

Wie das geht, haben die Wucherer-Schützlinge vor zwei Wochen beim Derbysieg gegen Brose Bamberg gezeigt – und auch aus der Niederlage gegen Titelverteidiger Alba Berlin am vergangenen Sonntag „nehmen wir insgesamt viel Positives mit und gehen mit einem guten Gefühl in unsere letzten drei Aufgaben“, so Wucherer.

Alle drei Gegner, auf die s.Oliver Würzburg in den kommenden fünf Tagen trifft, haben Teams, die ebenso wie die Unterfranken im Saisonverlauf durchschnittlich weniger als 80 Punkte pro Partie erzielen und ihre Erfolge häufig über Intensität und Aggressivität in der Verteidigung eingefahren haben.

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Aufsteiger NINERS Chemnitz benötigte zu Beginn der Saison etwas Eingewöhnungszeit und musste bis zum 7. Spieltag auf das erste Erfolgserlebnis warten. Danach zeigten die Sachsen teilweise starke Auftritte und sicherten sich mit elf Siegen frühzeitig den Klassenerhalt. Die Niners stellen neben Berlin das einzige Team der Liga, das den direkten Vergleich gegen das EuroLeague-Team FC Bayern München gewonnen hat.

Bei den Sachsen tragen mit Topscorer Marcus Thornton (14 Punkte pro Spiel) und seinen vier Landsleuten George King, Terrell Harris, Isiaha Mike und Joe Lawson fünf US-Amerikaner im Angriff die Hauptverantwortung für den Erfolg.

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Mit Lawson, Harris, King und dem jungen Deutschen Jan Niklas Wimberg fehlten zuletzt allerdings gleich vier Spieler mit Verletzungen. Von bisher fünf Pflichtspielen in der ProA und der BBL gegen Chemnitz hat Würzburg vier gewonnen, darunter das legendäre Duell um den Bundesliga-Aufstieg am 23. April 2011 in der s.Oliver Arena. pw

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