Basketball - Würzburg heute in Oldenburg noch ohne Neuzugang „Angel ist ausgeworfen – und auch ein Köder ist dran“

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Paul V. Brandenstein
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Noch haben die Bundesliga-Basketballer von s.Oliver Würzburg keinen der dringend benötigten Neuzugänge an Land ziehen können, doch es scheint zumindest nur noch eine Sache von Stunden zu sein, wie man gestern aus Äußerungen von Trainer Denis Wucherer heraushören konnte: „Die Angel ist ausgeworfen – und ein Wurm als Köder hängt auch dran.“ Nun müsse man einfach abwarten.

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Für das Bundesliga-Auswärtsspiel bei den EWE Baskets Oldenburg (Samstag, 20.30 Uhr, live auf MagentaSport) wird es allerdings definitiv nicht mehr reichen. Das hängt natürlich mit Corona zusammen, denn ein neuer Spieler muss erst einmal innerhalb von fünf Tagen zwei Mal negativ getestet sein, bis er in der BBL auflaufen darf. „Wenn alles optimal läuft, dann könnte es sein, dass gegen den FC Bayern München ein neuer Spieler aufläuft.“ Diese Partie findet am Mittwoch, 3. Februar, um 20.30 Uhr in Würzburg statt.

Da die „Baskets“ aber nach den Langzeit-Verletzungen von Smith, Sears und Chapman natürlich nicht nur einen Neuen brauchen, befindet man sich derzeit auch mit weiteren Spielern in Verhandlungen. „Das ist in diesem Jahr gar nicht so einfach“, so Wucherer gestern in einem Telefonat mit dem Fränkischen Nachrichten. „Ich habe das Gefühl, dass viele Spieler die Pandemie und damit die gesamte Saison einfach aussitzen wollen.“

Immerhin ist der „Markt“ zuletzt wieder etwas größer geworden. Das liegt daran, dass im Euro-Cup und in der Champions League die ersten Mannschaften ausgeschieden sind – und da gibt es nun den einen oder anderen Spieler, der von seinem derzeitigen Arbeitgeber nicht mehr gebraucht wird, weil er in erster Linie für den internationalen Wettbewerb verpflichtet wurde. „Im Hinblick auf die vielen Spiele, die anstehen, wäre es nicht schlecht, wenn wir dann bald auch zeitnah einen zweiten Spieler bekommen würden“, so Wucherer gestern. Die Partie in Oldenburg ist nämlich die erste von insgesamt sechs innerhalb von nur 16 Tagen.

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Obwohl sich seine „Rasselbande“ in Berlin mehr als achtbar aus der Affäre gezogen hat, glaubt Wucherer wohl nicht daran, aus Oldenburg etwas Zählbares mit nach Hause nehmen zu können. „Sie sind routiniert und auf den großen Positionen ähnlich stark wie Alba besetzt. Da Oldenburg nicht international spielt, hatten sie jetzt eine Woche Zeit, sich auf unsere geringe Körpergröße und unser Spiel einzustellen.“