AdUnit Billboard
Basketball - Erste Niederlage von s.Oliver Würzburg seit sieben Spielen / Gegner Chemnitz hat sich mit dem Sieg erstmals für die Playoffs qualifiziert

1:16- und 0:13-Lauf sind nicht wegzustecken

Von 
pw
Lesedauer: 
Beendet ist die beeindruckende Serie der Würzburger Bundesliga-Basketballer – nach sieben Siegen gab es in Chemnitz wieder eine Niederlage. © Heiko Becker

Chemnitz – Würzburg 88:82 (14:28, 24:15, 25:21, 25:18)

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Würzburg: Hunt (19), Buford (15), Stanic (14), Abu (11), Albus (9), Moller (6), Callison 5/1, Rodriguez 3, Parodi, Böhmer.

Zum ersten Mal seit Anfang März hat s.Oliver Würzburg wieder eine Niederlage kassiert: Im Nachholspiel des 17. Spieltags der Basketball-Bundesliga bei den Niners Chemnitz gingen die Schützlinge von Headcoach Sasa Filipovski im zweiten Viertel zunächst deutlich in Führung, mussten sich nach einer physischen und intensiven Begegnung auf Playoff-Niveau am Ende aber mit 82:88 (43:38) geschlagen geben. Chemnitz hat durch seinen 20. Saisonsieg und die gleichzeitige Niederlage von Crailsheim zum ersten Mal in der Klubgeschichte einen Platz im Playoff-Viertelfinale sicher.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Vor mehr als 3600 Zuschauern in der Messe Chemnitz ging s.Oliver Würzburg am Mittwochabend ohne seinen Kapitän ins Spiel: Felix Hoffmann hat mehrere Monate mit Schmerzen trainiert und gespielt und will nach dem Klassenerhalt, der seit dem Auswärtssieg in Gießen am Karsamstag endgültig feststeht, seine Verletzung auskurieren – die Saison ist für den „Würzburg Warrior“ beendet. Seine Teamkollegen legten sich aber auch ohne ihn ins Zeug und machten den Niners das Leben von Beginn an schwer.

Wie schon im Hinspiel 17 Tage zuvor beackerten sich beide Teams über 40 Minuten mit hoher Intensität und viel Energie. Spielerisch waren es die Gäste, die zunächst die besseren Lösungen fanden und zahlreiche Abschlüsse in Korbnähe hatten. Die ersten zwanzig Würzburger Punkte der Partie gingen auf das Konto von Cameron Hunt, William Buford und Filip Stanic, die mit einem 11:0-Lauf zwischen der 5. und 7. Minute einen frühen zweistelligen Vorsprung für s.Oliver Würzburg herauswerfen konnten (10:20).

Sieben Ballgewinne, vier davon durch Cameron Hunt, gelangen den Unterfranken im ersten Viertel, das beim Stand von 14:28 endete. Und auch im zweiten Abschnitt lief mit Ausnahme einiger vergebener Freiwürfe zunächst alles wie am Schnürchen, so dass der Vorsprung nach einem Dreier von Julian Albus bis zur 15. Minute bereits auf 18 Zähler angewachsen war. Dann erinnerten sich die Hausherren an ihre Heimstärke und ihren besten Schützen: Niners-Kapitän Malte Ziegenhagen traf seine ersten beiden Dreier, und nach einem 16:1-Zwischenspurt war der Abstand in etwas mehr als drei Minuten auf 36:39 zusammengeschmolzen.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Kampf auf Augenhöhe

Beim Seitenwechsel lag s.Oliver Würzburg noch mit fünf Zählern vorne (38:43), das änderte sich dann aber innerhalb der nächsten beiden Minuten: Chemnitz startete mit einem 7:1-Lauf in die zweite Halbzeit und ging zum ersten Mal seit der Anfangsphase der Partie wieder in Führung (45:44, 22. Minute). Die Unterfranken hielten weiter voll dagegen, kassierten aber noch im dritten Abschnitt einen weiteren 13:0-Lauf und lagen dadurch in der 27. Minute zum ersten Mal deutlich in Rückstand (58:49). Entschieden war die Begegnung aber noch lange nicht: Bis zur letzten Viertelpause hatte s.Oliver Würzburg das Ergebnis erneut gedreht und beim denkbar knappen Spielstand von 63:64 die Grundlage für eine spannende Schlussphase der Begegnung gelegt.

Auch in der Crunchtime war es ein Kampf auf Augenhöhe und mit Playoff-Charakter. Chemnitz startete besser ins letzte Viertel und erzielte die ersten sieben Punkte, s.Oliver Würzburg schlug zurück und verwandelte den 70:64-Rückstand bis zur 36. Minute wieder in eine knappe Führung – Julian Albus und Cameron Hunt versenkten zwei Dreier hintereinander zum 74:77. In den letzten knapp vier Minuten der Begegnung waren es dann aber die Gastgeber, die die Unterfranken zu Fehlern zwingen und die daraus resultierenden Ballbesitze in die entscheidenden Punkte verwandeln konnten. 62 Sekunden vor Schluss lag Chemnitz mit 84:79 vorne und brachte den Heimsieg und die Playoff-Qualifikation danach auch sicher über die Ziellinie.

Nach drei Begegnungen in fremden Hallen stehen für s.Oliver Würzburg im Saison-Endspurt jetzt die beiden letzten Heimspiele auf dem Programm: Am kommenden Samstag um 18 Uhr ist der MBC zu Gast, am Dienstag, 26. April, 19 Uhr, die MHP Riesen Ludwigsburg. pw

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1