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3. Liga - Die Kickers verlieren auch bei Borussia Dortmund II, und für den Trainer wird die Luft immer dünner / Zwei Wechsel schon vor der Pause

Ziegner nimmt Spieler in Verantwortung

Von 
Patrick Tittl
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Bild mit Symbolcharakter: Nach vorne waren die Würzburger Kickers (in Weiß Vladimir Nikolov) auch beim Gastspiel in Dortmund viel zu harmlos und ohne Durchschlagskraft. die 0:2-Niederlage war verdient. © Frank Scheuring

Borussia Dortmund II – FC Würzburger Kickers 2:0

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Dortmund: Unbehaun, Papadopoulos, Dams, Maloney (67. Bornemann), Viet (84. Bah-Traore), Knauff (84. Makreckis), Raschl, Pfanne, Pherai, Taz (68. Pohlmann), Tachie (84. Tattermusch).

Würzburg: Bonmann, Waidner, L. Dietz, Kraulich, Herrmann (76. Nikolov), N. Hoffmann (40. Lungwitz), Kopacz (76. Adigo), Pepic, Perdedaj (76. Sané), Heinrich (40. Meisel), Pourié.

Tore: 1:0 (2.) Raschl, 2:0 (25.) Tachie. – Schiedsrichter: Lukas Benen (Nordhorn). – Zuschauer: 976.

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Die Krise der Würzburger Kickers in der 3. Liga spitzt sich weiter zu. Am elften Spieltag kassierte der FWK gestern bei der U23 des Bundesligisten Borussia Dortmund eine verdiente 0:2-Niederlage. Dabei präsentierten sich die „Rothosen“ im eigenen Offensivspiel viel zu harmlos, um am Ende wirkliche Gefahr auszustrahlen. Während der BVB II vorläufig die Tabellenführung in der 3. Liga erobert hat, bleiben die Kickers mit lediglich einem Saisonsieg Vorletzter. Damit dürfte die kommende Länderspielpause noch ungemütlicher für Trainer Torsten Ziegner werden.

Was dem Coach Mut macht

Dieser zeigte sich nach der Partie kämpferisch: „Wir hatten in der Woche und im Vorfeld mehrmals auf die schnellen Dortmunder Umschaltaktionen hingewiesen, bei denen wir sehr aufmerksam sein und die Leute markieren müssen. Diese Fehler müssen die Spieler verantworten. Hoffnung macht mir, dass wir nach dem 0:2 nicht eingebrochen sind und gegen den Tabellenführer bis zum Ende nicht aufgegeben haben. Die ersten 20 Minuten nach der Pause gehörten uns, und wir haben bis zum Schlusspfiff auf das Anschlusstor gespielt.“

Würzburgs Trainer Torsten Ziegner nahm nach der 0:4-Niederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden drei personelle Änderungen vor. Dennis Waidner, Niklas Hoffmann und Fanol Perdedaj starten für Leon Schneider, Louis Breunig und Dominik Meisel (alle Bank).Im altehrwürdigen Stadion „Rote Erde“ erwischten dann aber die Hausherren den besseren Start in die Partie. Nach einem gewonnenen Kopfballduell im Mittelfeld bediente Berkan Taz Tobias Raschl im Rückraum, der den Ball aus etwa zwölf Metern ins Würzburger Tor schoss (2.).

Das war ein echter Nackenschlag für die Kickers, die auch in der Folgezeit viel zu harmlos agierten. Auf der anderen Seite zeigte sich der BVB sehr ballsicher und sorgte immer wieder für Lücken in der Kickers-Defensive. Bestes Beispiel dafür die 25. Minute: Nach einem Ballgewinn lupfte Tobias Raschl den Ball zu Richmond Tachie, der im Anschluss FWK-Keeper Hendrik Bonmann mit einem Schuss ins kurze Eck keine Chance ließ.

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FWK-Trainer Torsten Ziegner reagierte auf die schwache Vorstellung seiner Mannschaft noch vor der Pause und brachte mit Alexander Lungwitz und Dominik Meisel zwei neue Spieler.

Dietz: „Einiges aufzuholen“

Auch nach dem Seitenwechsel sahen die 976 Zuschauer ein ähnliches Bild. Würzburg war bemüht, stellte die Dortmunder Defensive aber selten vor Probleme. Ein Kopfball von Lars Dietz nach einer Ecke (54.) war die beste Aktion der Ziegner-Elf. Auf der anderen Seite spielte der BVB II das Spiel locker über die Zeit.

Dementsprechend betonte Lars Dietz nach dem Schlusspfiff: „Wir fressen sehr früh das Gegentor, was uns nicht passieren darf. Wir müssen in der Länderspielpause in allen Belangen arbeiten und haben einiges aufzuholen.“

Freier Autor

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