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3. Liga - Mit dem 1:1 bei Aufsteiger Viktoria Berlin bleiben die Würzburger Kickers unter dem neuen Trainer Danny Schwarz ungeschlagen

Würzburger Kickers: Zufrieden nach der Zwangspause

Von 
Patrick Tittl
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Torhüter Hendrik Bonmann war auch beim 1:1 in Berlin wieder ein sicherer Rückhalt für die Würzburger Kickers. © Frank Scheuring

Viktoria Berlin – FC Würzburger Kickers 1:1

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Berlin: Krahl, Gunte, Lewald, Hahn, Pinckert, Jopek, Becker, Beyreuther, Küc (84. Seiffert), Lucas Falcao (71. Cigerci), Ogbaidze (63. Verkamp).

Würzburg: Bonmann, Waidner, Schneider, Kraulich, Lungwitz, Meisel, Pepic, Atmaca (70. Adigo), Kopacz, Heinrich (82. Nikolov), Pourié (76. Strohdiek).

Tore: 0:1 (8.) Pepic, 1:1 (75., Foulelfmeter) Cigerci. – Schiedsrichter: Patrick Kessel (Norheim). – Zuschauer: 846.

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Die Würzburger Kickers bleiben in der 3. Liga unter dem neuem Trainer Danny Schwarz weiter ungeschlagen. Am Sonntagmittag erkämpfte sich der FWK ein 1:1 bei Viktoria Berlin. Für den FWK war dies gleichzeitig das erste Pflichtspiel nach drei Wochen Corona-Zwangspause.

Dementsprechend fand Danny Schwarz nach der Partie lobende Worte für seine Mannschaft: „Nach den letzten Wochen war es heute schwierig. Daher war klar, dass es eine brutale Aufgabe wird. Mit den ersten 20 Minuten bin ich hochzufrieden, weil wir es richtig gut gemacht haben und Druck auf den Ball bekommen haben. Allerdings war klar, dass die Körner fehlen. Letztlich nehmen wir den Punkt sehr gerne mit und ich bin stolz auf die Mannschaft, wie sie es angenommen hat.“ Dagegen zog Viktoria-Trainer Benedetto Muzzicato ein gemischtes Fazit: „In den ersten 25 Minuten wollten wir es erzwingen und haben nicht unseren Matchplan verfolgt, die Bälle zu früh verloren. Das war nicht gut. Wir wollten heute die Punkte einfahren und hätten nach der Pause das Spiel für uns entscheiden können. Mich nervt, dass wir nicht gewonnen haben. Dennoch nehmen wir den Punkt dankend mit, weil wir wissen, wo wir herkommen.“

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Früher Führungstreffer

Vor der Partie nahm Danny Schwarz drei Änderungen an seiner Startelf vor. Leon Schneider, Dildar Atmaca und Moritz Heinrich rückten in die erste Elf. Lars Dietz musste kurzfristig wegen Knieproblemen passen. Saliou Sané fehlte wegen Rückenproblemen, Robert Herrmann und Fanol Perdedaj wegen Trainingsrückstands. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld sorgte Mirnes Pepic für den frühen Führungstreffer für die Mainfranken (8.). Auch danach blieb die Schwarz-Elf weiter am Drücker und hätte die Führung durch David Kopacz (14.) und Mirnes Pepic (18.) weiter ausbauen können.

Per Elfmeter zum Ausgleich

Dagegen hatte Viktoria Berlin nur eine gute Möglichkeit von Shalva Ogbaidze aufzubieten (30.). Der Mittelstürmer der Viktoria scheiterte jedoch im Eins-gegen-eins Duell an FWK-Schlussmann Hendrik Bonmann. Kurz zuvor rauschte eine Direktabnahme von Moritz Heinrich knapp über das Berliner Tor (39.). So blieb es zur Pause bei der knappen Führung der Kickers.

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ach dem Seitenwechsel ändert sich das Bild. Plötzlich erwachten die Hausherren und übernahmen nun immer mehr das Kommando. So kam die Viktoria durch Falcao (47., 61.) zu den beiden ersten Torannäherungen im zweiten Durchgang. Allerdings agierten die Hausherren offensiv insgesamt viel zu ungefährlich, was Trainer Muzzicato mit der Hereinnahme von Topscorer Tolcay Cigerci ändern wollte.

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Würzburger Kickers: Danny Schwarz deutet weitere Neuzugänge an

Veröffentlicht
Von
Steffen Krapf
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Und der Offensivspieler war kaum auf dem Platz, als sich ihm schon die Möglichkeit zu seinem siebten Saisontreffer bot. Nachdem Tobias Kraulich Berlins Pasqual Verkamp im Strafraum zu Fall gebracht hatte, gab es einen Foulelfmeter für die Viktoria, den Cigerci sicher zum 1:1 verwandelte (75.). Der 26-Jährige hätte in der Nachspielzeit die Partie sogar noch komplett drehen können, als er mit seinem Abschluss am glänzend reagierenden Hendrik Bonmann scheiterte (90.+2).

Am Samstag geht es ab 14 uhr daheim gegen Meppen.

Freier Autor

Thema : FC Würzburger Kickers

  • Kickers Würzburg Würzburger Kickers: „Meppen macht die Räume brutal eng“

    Ende Mai, am letzten Spieltag der Drittliga-Saison 2020/21, lagen die Spieler des SV Meppen nach Schlusspfiff enttäuscht auf dem Rasen. Trotz eines 2:1-Heimsieg gegen den MSV Duisburg war man in die Regionalliga abgestiegen. Am morgigen Samstag, fast exakt ein halbes Jahr später, kommt der einstige Zweitliga-Kultklub der späten achtziger und neunziger Jahre, als das „Team der Stunde“, als Drittliga-Dritter an den Würzburger Dallenberg. Aufgrund des Lizenzentzugs von Uerdingen, blieb der SV Meppen doch noch drittklassig. „Wir erwarten einen sehr, sehr unangenehmen Gegner“, prophezeite am Donnerstagmittag auch bereits Kickers-Trainer Danny Schwarz vor dem Duell mit Meppen, deren letzte Spiele sich das FWK-Trainerteam ganz genau angesehen hat. Beim Videostudium sahen Schwarz & Co. vier Siege in Folge der Emsländer. Zuletzt siegte das Team von Cheftrainer Rico Schmitt am letzten Montag mit 4:0 gegen Viktoria Köln. „Sie werden denke ich, relativ tief stehen und die Räume brutal eng machen. Meppen ist sehr aggressiv gegen den Ball – und dann haben sie immer ihre Umschaltmomente“, so Schwarz, der dem Gegner „unglaublich viel Speed, Konsequenz und Qualität“ zuspricht. „Wenn wir da nicht wach sind, dann kriegen wir große Probleme.“ {element} Keiner mehr in Quarantäne Die Würzburger „Rothosen“ unter Danny Schwarz brauchen sich aber auch nicht nicht zu verstecken, trotz immer noch Platz 19 in der Tabelle. Unter dem Ex-Bundesligaspieler sind die Kickers nach vier Spielen, mit acht Punkten, immer noch ungeschlagen. Zuletzt spielten die Kickers 1:1 bei Aufsteiger Viktoria Berlin. Und das obwohl die Mannschaft zuletzt, durch mehrere Corona-Erkrankung, mit widrigen Umständen zu kämpfen hatte. Mittlerweile sind wieder alle Spieler aus der Quarantäne zurück und voll im Training. Zuletzt stießen von den jüngst Corona-Positiven Fanol Perdedaj und Robert Herrmann diese Woche wieder zum Team. Beide sollen gegen Meppen auch wieder im Kader stehen. Auf wackeligen Beinen stehen die Einsätze von Offensivmann Dildar Atmaca (Probleme mit dem Hüftbeuger) und Innenverteidiger Lars Dietz (Knie). Sicher ausfallen werden Saliou Sané (Hexenschuss) und der Langzeitverletzte Nzuzi Toko. Bei Daniel Hägele stehen dagegen endlich alle Ampeln auf Grün, dass er nach seiner langwierigen Schambeinverletzung erstmals in dieser Saison zumindest im Kader stehen kann. „Die Trainingswoche war positiv. Wir konnten auch wieder etwas ins Mannschaftstaktische hineingehen“, erklärt der Kickers-Trainer. „Das stimmt mich zuversichtlich.“ {element} Anspruchsvolle Woche Das Heimspiel gegen Meppen wird der Auftakt einer anspruchsvollen Woche für die Kickers, mit drei Spielen in sieben Tagen. Am kommenden Dienstag geht es bereits weiter am „Dalle“ mit dem Nachholspiel gegen den Tabellenvierten Eintracht Braunschweig, ehe die Kickers am nächsten Samstag auswärts in Halle ranmüssen. Klar ist, die Kickers müssen fleißig punkten, um allmählich raus aus dem Tabellenkeller zu gelangen. „Wichtig wird sein, dass wir nicht bequem werden und uns zurücklehnen“, sagt Schwarz angesichts der jüngsten Vier-Spiele-Serie ohne Niederlage. Die Defensivarbeit soll dabei weiter im Vordergrund stehen, lässt der 48-Jährige durchblicken. „Keiner soll denken, dass wir jetzt nur noch Fußball spielen. Das ist ein schmaler Grat in der 3. Liga.“ Den Blick auf die Tabelle möchte Schwarz aktuell noch vermeiden. „Mich interessiert gerade nicht, ob wir über dem Strich stehen, sondern dass wir vor der Winterpause noch so viele Punkte wie möglich holen.“ Die Ungeduld der Fans und des Umfelds kann er nachvollziehen, aber für „Luftschlösser“ sei derzeit nicht die richtige Zeit. „Es wird ein Marathon. Wir werden nicht innerhalb der nächsten zwei Monate aus dem ganzen Schlamassel draußen sein.“ Auf eine all zu zahlreiche Unterstützung der eigenen Fans dürfen die Kickers im Abstiegskampf aber wohl erst einmal nicht zählen. Durch die neuen Corona-Maßnahmen in Bayern finden die Heimspiele des FWK nun unter Berücksichtigung von „2G-Plus“ statt. Das heißt, es dürfen nur Covid19-Geimpfte und Genese ins Stadion, die sich zusätzlich vorab einen offiziellen Schnelltest unterziehen müssen. Die Flyeralarm Arena darf außerdem nur zu 25 Prozent ausgelastet werden. Vor dem Stadion wird am Samstag ab 10.30 Uhr eine Teststation für die erforderlichen Schnelltests bereit stehen. Allerdings ruft der Verein auch dazu auf, das möglichst viele Zuschauer ihre Tests anderweitig erledigen, da vor Ort nur eine begrenzte Test-Kapazität zur Verfügung stehen wird. Im Stadion gilt (auch auf den Plätzen eine FFP2-Maskenpflicht.

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  • Kickers Würzburg Zuschauerbeschränkungen in Bayern: Nur noch 25 Prozent Auslastung

    Auch im Freistaat Bayern wurden in den vergangenen Tagen zahlreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus’ auf den Weg gebracht. Davon betroffen ist auch der Profisport, wie zum Beispiel die Drittliga-Fußballer des FC Würzburger Kickers oder die Bundesliga-Basketballer von s.Oliver Würzburg. Regelungen bei den Kickers Mit Beschlusses durch den bayerischen Landtag gelten seit dem gestrigen Mittwoch in der Flyeralarm-Arena des FC Würzburger Kickers folgende Regelungen: Die Flyeralarm-Arena am Dallenberg darf nur noch mit 25 Prozent der möglichen Kapazität ausgelastet werden. Es gilt die 2G+ Regelung (geimpft oder genesen plus Test). Der Antigen-Test darf höchstens 24 Stunden vor Spielende durchgeführt sein. So genannte Selbsttests werden nicht akzeptiert. Ausnahme: Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren und 3 Monaten haben auch unabhängig von ihrem persönlichen Impfstatus Zutritt. Außerdem herrscht FFP2-Maskenpflicht (oder gleichwertig) im gesamten Stadion-Innen- und -Außenbereich während des gesamten Aufenthalts, also auch am eigenen Sitz- oder Stehplatz. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Maskenpflicht befreit. Bei Kindern und Jugendlichen zwischen dem sechsten und dem 16. Geburtstag ist eine medizinische Gesichtsmaske ausreichend. Diese Regelungen gelten ab sofort für die Heimspiele der Kickers gegen den SV Meppen (Samstag, 27. November, 14 Uhr), Eintracht Braunschweig (Dienstag, 30. November, 19:00 Uhr) und 1860 München (Montag, 20. Dezember, 19 Uhr). An allen Spieltagen eine Teststation auf dem Dallenberg-Parkplatz eingerichtet. Eine direkte Registrierung an der Teststation ist hier möglich. Es kann kein Termin gebucht werden. Die Kickers weisen aber bereits darauf hin, dass auf dem Parkplatz nicht ausreichend Testkapazitäten zu Verfügung stehen, um allen Zuschauenden eine Testung zu ermöglichen. Die Kickers rufen deshalb ihre Zuschauer dringend dazu auf, sich bereits im Vorfeld testen zu lassen. {furtherread} „Baskets“ stoppen Vorverkauf Von der Beschränkung der Zuschauerzahl bei Sportveranstaltungen in Bayern auf maximal 25 Prozent ist natürlich auch Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg . Momentan geht es hier nur um das nächste Heimspiel am Sonntag, 12. Dezember, in der s.Oliver-Arena in der Stettiner Straße gegen die Basketball Löwen Braunschweig betroffen. Diese Partie beginnt um 15 Uhr. Da die Zahl der Dauerkarten-Abonnements und Sponsoren-Tickets die dann maximal zugelassenen 785 Zuschauer bereits deutlich überschreitet, wurde der Ticket-Vorverkauf für das Heimspiel gestoppt. Der Preis für bereits erworbene Eintrittskarten wird zurückerstattet. Die Dauerkarten-Abonnements werden bis auf Weiteres ausgesetzt. „Selbstverständlich werden wir weiterhin alle Vorgaben im Sinne des Infektionsschutzes konsequent umsetzen“, erläutert s.Oliver Würzburg Geschäftsführer Steffen Liebler: „Gleichzeitig fordern wir die Staatsregierung auf, auch die Regelungen für den Zeitraum nach dem 15. Dezember so früh wie möglich zu beschließen und bekannt zu geben. Wir haben bereits am 18. Dezember 2021 das nächste Heimspiel gegen die Hamburg Towers, für das wir natürlich gerne verlässlich planen möchten.“ fwk/sow

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  • Kickers Würzburg Lars Krakat neu im Aufsichtsrat

    Lars Krakat ist neuer Aufsichtsrat der FC Würzburger Kickers AG. Er folgt damit auf Michael Reizel, der seinen Posten aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte, und komplettiert das Gremium, das zusätzlich aus dem Vorsitzenden Thorsten Fischer sowie Dominik Möhler besteht. „Die Kickers sind für mich eine absolute Herzensangelegenheit. Ich möchte helfen, die Zukunft erfolgreicher zu gestalten und wichtige Themen wie den Stadionumbau mit anzupacken“, so der Unternehmensinhaber der KRE-Group, der seit vergangenem November auch Vizepräsident des e.V. ist. {element} Lars Krakat war selbst im Nachwuchs der Kickers am Ball, woraus seine tiefe Verbundenheit mit dem Club rührt. Der gebürtige Sauerländer war bereits in mehreren Gremien tätig und unterstützt die Jugendabteilung des FWK seit nunmehr sieben Jahren aktiv als Sponsor. Er ist mit seinem Unternehmen unter anderem Namensgeber des KRE Sportpark Sieboldshöhe. {furtherread} Thorsten Fischer, Aufsichtsratsvorsitzender der AG, ist froh, einen langjährigen Mitstreiter für das Gremium gewonnen zu haben: „Lars Krkat ist seit vielen Jahren Teil der Kickers-Familie und hat in der jüngsten, sicherlich schwierigen Zeit für den Club Verantwortung übernommen. Er kennt die Gegebenheiten und Strukturen am Dallenberg. Ich habe ihn immer sehr leidenschaftlich und mit großem Kickers-Herz erlebt und freue mich auf die noch engere Zusammenarbeit.“ fwk

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