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Fußball

„Wir werden weiter wachsen“

Trainer Wildersinn weiß, dass viel Arbeit wartet

Von 
Paul von Brandenstein
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Das hatte man sich im Lager der Würzburger Kickers ganz anders vorgestellt. Im ersten Bayernliga-Heimspiel nach dem trostlosen Abstieg aus der 3. Liga kamen die „Rothosen“ gegen den niederbayerischen Aufsteiger SpVgg Hankofen-Hailing aus dem Landkreis straubing-Bogen trotz deutlicher Überlegenheit nicht über ein ernüchterndes 1:1 hinaus (wir berichteten).

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Kickers-Trainer Marco Wildersinn ist zuversichtlich. © Frank Scheuring

„Wir hatten uns eigentlich sehr viel vorgenommen“, sagte Würzburgs neue Coach Marco Wildersinn nach den nur wenig aufregenden 90 Minuten am Dallenberg, deshalb sind wir jetzt sehr enttäuscht, dass es uns nicht gelungen ist, mit drei Punkten in die neue Saison zu starten.

Die Kickers hatten die Partie eigentlich fest im Griff, doch auch ein „gefühlter“ 80-prozentiger Ballbesitz täuschte nicht darüber hinweg, dass es im Spiel nach vorne gewaltig hakte. Torchancen waren absolut Mangelware. Schlampige Abspiele führten immer wieder zu Fehlpässen, so dass die Kickers nur selten vorne „in die Box“ kamen.

Völlig überrascht war Wildersinn vom Spielverlauf keineswegs. „Wir haben viele schlechte Entscheidungen getroffen und hatten viel zu wenig Struktur in unseren Aktionen. Man hat gesehen, dass die Mannschaft erst zusammenwachsen muss. Vieles ist hier neu. Wir werden in aller Ruhe weiterarbeiten und zusammenwachsen. Dann werden wir in Zukunft besser harmonieren.“

Der Trainer haderte etwas damit, dass seine Mannschaft es nach der Führung (1:0 in der 52. Minute durch Junge-Abiol nach schöner Vorarbeit von Kurzweg) es nicht geschafft hat, die Ruhe zu bewahren. „Vielleidcht hätten wir dann das 2:0 gemacht.“ Stattdessen verloren die Kickers phasenweise etwas die Kontrolle über das Spielgeschehen und der Aufsteiger kam durch einen Treffer der Marke „Tor des Monats“ zum überraschenden Ausgleich (Lermer in dere 71. Minute).

Mut machte den Kickers nach Spielschluss der gegnerische Trainer Heribert Ketterl. „Die Kickers haben eine Super-Spielweise an den Tag gelegt. Man sieht das schon die Handschriftdes neuen Trainers, auch wenn noch nicht alles geklappt hat. Wir hatten auch etwas Glück, denn die Profimannschaften in der Regionalliga sind am Anfang der Saison wegen der vielen neuen Spielern meist noch nicht so gut eingespielt. Aber das wird schon werden.“

Am zweiten Spieltag treten die Würzburger Kickers am Sonntag, 24. Juli, um 14 Uhr beim 1. FC Nürnberg II an.

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Redaktion Sportredakteur Fränkische Nachrichten Tauberbischofsheim

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