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Fußball

Was Kurzweg trotzdem fuchst

Die Würzburger Kickers treten als Tabellenführer der Regionalliga Bayern an diesem Freitag in Illertissen an

Von 
Patrick Tittl
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Kickers-Kapitän Peter Kurzweg (rechts) ist mit seinen Würzburger Teamkollegen am Freitag beim Auswärtsspiel in Illertissen gefordert. © Frank Scheuring

„Es hat Spaß gemacht“, freute sich Benyas Junge-Abiol nach dem klaren 7:1-Heimerfolg gegen den TSV Buchbach. Gleichzeitig übernahmen die Würzburger Kickers durch den siebten Saisonsieg die Tabellenführung in der Regionalliga Bayern. „Es ist eine Momentaufnahme. Deshalb sind wir gut beraten, uns auf andere Dinge zu fokussieren,“ betont FWK-Trainer Marco Wildersinn. Nun wartet auf die Kickers am Freitag um 19 Uhr eine schwere Aufgabe beim FV Illertissen.

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Dabei empfängt die zweitschlechteste Defensive der Liga (Illertissen, 26 Gegentoren), die beste Offensive (Würzburg, 34 Tore). Zuletzt kassierten die Mittelschwaben eine deutliche 1:4-Pleite beim TSV Aubstadt und sind dadurch in der Tabelle mit zwölf Punkten auf den 15. Tabellenplatz abgerutscht. „Für uns geht es darum, die Lehren aus dem Spiel gegen Aubstadt zu ziehen. Daher müssen wir nun die Wunden lecken und dann geht es weiter“, war Trainer Marco Konrad nach der Partie bedient.

Dagegen ist die Stimmungslage rund um den Dallenberg eine komplett andere. Denn nach der Tristessen der vergangenen Jahre, kommen die Kickers nun immer besser ins Rollen. „Die letzten Wochen liefen echt top für uns. Auch für den neutralen Zuschauer spielen wir einen sehr ansprechenden Fußball“, blickt Peter Kurzweg auf die zurückliegenden Spiele zurück. Trotzdem sieht der Defensivspieler auch noch Verbesserungsmöglichkeiten: „Was mich aber immer fuchst, ist, dass wir jedes Mal ein Gegentor bekommen. Ich weiß gar nicht, wann wir das letzte Mal zu null gespielt haben. Das ärgert mich persönlich als Abwehrspieler. Nichtsdestotrotz ist dies natürlich meckern auf hohem Niveau, da wir in den letzten Wochen sehr gute Ergebnisse erzielt haben und auch einen sehr attraktiven und offensiven Fussball gespielt haben.“

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Wie reif die Würzburger Mannschaft wirklich ist, dürfte sich daher wohl erst im Laufe dieser Spielzeit noch zeigen. Intern dürfte aber der Aufstieg durchaus ein Thema sein. Zumal die Kickers von den Spitzenmannschaften bisher den attraktivsten Fußball spielen. Nicht umsonst besingen die FWK-Fans regelmäßig den „Chef der Regionalliga“. Daher soll nun auch beim Gastspiel im bayerisch-schwäbischen Landkreis Neu-Ulm der Würzburger Erfolgslauf anhalten. So zumindest sieht es auch Kurzweg: „Der Weg ist bisher der Richtige. Darauf können wir in den nächsten Wochen aufbauen.“

Nun soll erst einmal in Illertissen der achte Saisonsieg gelingen. Dazu müssen sich die Kickers auf einen unangenehmen Gegner einstellen. Vergangene Saison kassierte der FWK in Illertissen als Drittligist eine 1:3-Niederlage im Halbfinale des bayerischen Verbands-Pokals. Eben jene Partie hat auch noch Würzburgs Kapitän im Kopf: „Uns erwartet dort ein ekliges Spiel. Der Platz ist auch nicht besonders gut. Daher müssen wir erst einmal wieder die Grundtugenden auf den Platz kriegen.“

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