Fußball - Kickers heute beim Mitabsteiger KSC Schiele wird Team verändern

Von
Michael Fürst
Lesedauer:

Nein, Kontakt hatte Sebastian Neumann keinen zu seinem einstigen Mannschaftskameraden David Pisot. "Wir haben uns in Ruhe gelassen und werden vielleicht nach dem Spiel ein bisschen sprechen", sagte Kickers-Kapitän Neumann vor dem heutigen Drittliga-Spiel der Würzburger beim Karlsruher SC (Beginn 14 Uhr). Pisot und Neumann waren in der Zweitliga-Saison des FWK ein zuverlässiges Verteidiger-Duo, haben es aber auch nicht geschafft, den Abstieg zu verhindern.

AdUnit urban-intext1

Pisot wechselte nach Karlsruhe, Neumann blieb bei den Kickers. Nun kommt es also zum ersten Wiedersehen auf dem Platz. "Es ist immer etwas Besonderes, gegen einen Ex-Verein zu spielen, aber am Samstag gibt es keine Freunde. Wir wollen unsere weiße Weste zu Hause behalten und im Wildpark weiter ungeschlagen bleiben", sagte David Pisot vor dem Spiel.

Beide Teams sind abgestiegen, beide Teams sind schlecht in die Drittliga-Saison gestartet, beide Vereine haben bereits ihren Trainer gewechselt. Beim KSC hat mittlerweile Alois Schwartz das sagen, beim FWK Michael Schiele - zumindest vorübergehend. Doch der Fußballlehrer will seine Chance nutzen und mit den dringend benötigten Siegen auch auf sich aufmerksam machen (wir berichteten).

"Mich nervt das"

Gearbeitet haben die Kickers in den vergangenen Tagen sehr hart - sowohl im körperlichen als auch im taktischen Bereich. Die Defensivarbeit war der Hauptpunkt. 19 Gegentreffer in elf Spielen sind einfach zuviel. Das sieht auch Sebastian Neumann so: "Mich nervt das auch da hinten." Aber Schiele betont für das heutige Spiel: "Wir wollen uns nicht nur hinten reinstellen."

AdUnit urban-intext2

Neuer Trainer, neues Glück - das haben sich vor allem die Spieler gedacht, die bisher nicht so zum Zug gekommen sind, weil sich Ex-Trainer Schmidt doch aus einem sehr engen Kreis an Akteuren aus dem Kader bedient hatte. "Es wird Veränderungen geben", kündigte auch Michael Schiele an, der sehr zufrieden damit ist, wie die Mannschaft mitgezogen hat. Die Spieler haben, so ließ Sebastian Neumann durchblicken, nach dem Training einiges miteinander unternommen. Auch sie wissen: Ab heute müssen sie "liefern".

Ressortleitung Leiter der Redaktionen Buchen und Sport