Fußball - Anspannung bei Kickers-Gegner Düsseldorf Gute Nerven und Geduld

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Schlüsselspiel: "Wir sind uns alle der Bedeutung dieses Spiels bewusst. Daher brauchen wir gegen Würzburg starke Nerven und viel Geduld", blickt Friedhelm Funkel auf die heutige Partie gegen die Würzburger Kickers voraus (13 Uhr, live bei "sky"). Dabei lobt der Düsseldorfer Trainer die Einstellung seiner Spieler: "Die Mannschaft macht einen guten Eindruck, sie ist sehr fokussiert auf dieses Spiel. Wir benötigen im Gegensatz zu den letzten Wochen vor allem größere Effizienz im Nutzen unserer Torchancen. Ich habe in dieser Woche auch die Schlagzeile 'Sieg oder Abstieg' gelesen. Das ist vollkommener Quatsch. Danach gibt es noch zwei weitere Spiele. Aber dass die Partie gegen Würzburg enorm wichtig ist, steht außer Frage."

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Zusammenhalt: "Über den Zuspruch, den wir in den vergangenen Tagen erhalten haben, freue ich mich sehr", betont Funkel. "Sei es über das Fanvideo, das durch die sozialen Netzwerke geht, oder über die Persönlichkeiten der Stadt, die uns Mut zusprechen. Dieser Zusammenhalt gibt uns ein gutes Gefühl. Daher hoffe ich, dass uns auch gegen Würzburg viele Zuschauer unterstützen. Die Mannschaft ist gewillt, den überfälligen Heimsieg einzufahren." Aktuell beträgt der Zuschauerschnitt der Rheinländer in der heimischen Esprit-Arena 25 138 Zuschauer. "Wir wissen, dass die letzten Spiele richtig eng werden können. Wir wollen deshalb mit allen Fans die ganze Stadt mobilisieren, um die Fortuna zu unterstützen", erhofft sich Fortuna-Boss Robert Schäfer lautstarke Unterstützung.

Selbstbewusst: Trotz zuletzt zweier Niederlagen in Folge glaubt Fortunas Sportvorstand Erich Rutemöller an die Wende gegen die Würzburger Kickers. Der 72-Jährige betonte im Vorfeld der Partie gegenüber "RP online": "Niemand sollte das falsch verstehen, ich will die Kickers und erst recht ihren großartigen Trainer Bernd Hollerbach nicht klein reden. Aber wir dürfen uns jetzt nicht in die Hose machen, weil Würzburg nach Düsseldorf kommt. Ich sage, es ist Zeit für einen Knall, und wir holen drei Punkte gegen die Kickers." Ähnlich sieht es auch Kapitän Oliver Fink: "Gegen Würzburg geht es um die Wurst. Wir sollten uns nicht darauf verlassen, dass wir eine mögliche Niederlage noch in den letzten beiden Spielen reparieren können."

Schiedsrichter: Geleitet wird die Partie von Thorben Siewer (29 Jahre) aus Drolshagen (Nordrhein-Westfalen). pati