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Fußball - Mit dem Testspiel gegen Fortuna Düsseldorf haben die Würzburger Kickers ihr Trainingslager in Österreich beendet / DFB-Pokal: Daheim gegen Bundesligist Freiburg

FC Würzburger Kickers: Schuppan möchte „oben dabei sein”

Von 
Michael Fürst und Patrick Tittl
Lesedauer: 
Wohin führt der Weg des FC Würzburger Kickers? Trainer Torsten Ziegner ist mit dem Verlauf des Trainingslagers zumindest schon einmal zufrieden. © Frank Scheuring

FC Würzburger Kickers – Fortuna Düsseldorf 2:1

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Würzburg Startelf: Bonmann, Waidner, Dietz, Schneider, Perdedaj, Kraulich, Lotric, Kopacz, Lungwitz, Heinrich, Sané. FWK, zweite Hälfte: Bonmann (90. Richter), Strohdiek (C), Hoffmann, Dietz, Nikolov, M. Breunig, L. Breunig, Atmaca, Meisel, Adigo, Herrmann.

Düsseldorf Startelf: Kastenmeier, Koutis, Oberdorf, Klarer, Zimmermann, Sobottka, Prib, Ofori, Peterson, Savic, Lobinger.

Tore: 1:0 (31.) Sané, 2:0 (72.) M. Breunig, 2:1 (116., Handelfmeter) Hartherz. – Zuschauer in Wels: etwa 300.

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Mit dem Testspiel gegen den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf haben die Würzburger Kickers ihr Trainingslager in Österreich beendet. Nach dem 5:2-Erfolg gegen die FC Juniors Oberösterreich (wir berichteten) gab es am Sonntagabend in Wels ein 2:1. Gespielt wurde zweimal 60 Minuten. Die Kickers zeigten gegen die Fortuna eine ordentliche Leistung, vor allem in Sachen Laufbereitschaft und Zweikampfstärke. Das gefiel sogar Düsseldorfs Sportvorstand Klaus Allofs, der die Würzburger für ihre Leistung lobte. Die beiden Treffer waren schön herausgespielt, und Atmanca hätte sogar auf 3:0 stellen können. Man muss aber auch erwähnen, dass FWK-Keeper Hendrik Bonmann vor allem in den ersten 60 Minuten einige gute Chancen des Zweitligisten zunichte machen musste.

„Das Trainingslager ist gut gelaufen. Wir haben gut gearbeitet, und auch für den Zusammenhalt viel getan“, sagte FWK-Sportvorstand Sebastian Schuppan schon während der Begegnung gegen Düsseldorf.

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga geht es für die Kickers nun also wieder in der 3. Liga um Punkte. Dabei wollen sich die Rothosen nach eigenen Aussagen schnellstmöglich in der neuen Liga zurechtfinden. „Wir wollen zunächst einmal sofort in der Liga ankommen. Die Vergangenheit hat gezeigt, wie ausgeglichen und schwer die 3. Liga ist. Nach einem großen Umbruch müssen wir uns in der Vorbereitung mit der Mannschaft schnell zurechtfinden“, betonte Christian Strohdiek schon zum Auftakt ins Sommertrainingslager.

Der 33-Jährige feierte bereits mit dem SC Paderborn zwei Bundesliga- und zwei Zweitliga-Aufstiege: „Ich versuche meine Erfahrung an die Jungs weiterzugeben und mit gutem Beispiel voranzugehen. Das wird auch ein bisschen von mir erwartet. Wenn ich am Ende als Talisman zähle, wäre es cool, aber für den Aufstieg ist nicht nur eine Person wichtig, sondern ganz schön viele. Bisher hat es kaum ein Team in der 3. Liga gegeben, das von Anfang an durchmarschiert ist. Die erste Woche der Vorbereitung hat gezeigt, dass wir mit dem neuen Trainerteam und der Mannschaft auf einem sehr guten Weg sind. Natürlich haben wir noch viel Arbeit vor uns, aber das ist nach einem Umbruch normal.“

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Kontinuität gefordert

Auch Sebastian Schuppan möchte nicht tiefstapeln: „Als Absteiger muss es unser Anspruch sein, oben dabei zu sein. Wir müssen nicht aufsteigen – auch weil die jungen Spieler noch Zeit benötigen, um sich zu entwickeln. Und auch in Sachen Übungsleiter bezog Schuppan gestern klar Position: „Wir wollen und brauchen mehr Kontinuität auf der Trainer-Position.“ Die drei Trainerwechsel in der zurückliegenden Zweitliga-Spielzeit waren also auch für den Sportvorstand zu viel.

Während des Trainingslagers in Ampflwang wechselte auch der Vorstandsvorsitzende: Daniel Sauer ist nicht mehr im Amt (wir berichteten); für leitet nun Christian Jäger die Geschäfte des Drittligisten. Diplom-Ökonom Jäger war seit 2004 beim Sportrechtevermarkter „Sportfive“ tätig und leitete zuvor die Vermarktungsteams von Hertha BSC und dem 1. FC Nürnberg. „Die Kickers stehen vor einer herausfordernden wie reizvollen Zukunft, die ich mit einem hochmotivierten Team aktiv gestalten und vorantreiben möchte“, betont Jäger.

Der 55-Jährige löste zum 1. Juli Daniel Sauer als Vorstandsvorsitzender ab. Sauer wurde im Dezember 2015 Vorstandsvorsitzender und damit Verantwortlicher für die FC Würzburger Kickers AG.

Während der Begegnung wurde die erste Runde im DFB-Pokalwettbewerb ausgelost. Hier empfangen die Kickers zwischen dem 6. und 8. August Bundesligist SC Freiburg.

Ressortleitung Leiter der Redaktionen Buchen und Sport

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