Tischtennis - Kein Spiel- und Trainingsbetrieb in Baden-Württemberg bis zum 30. November / Über Fortsetzung der Spielzeit soll im November entschieden werden Saison 20/21 vielleicht als Einfachrunde

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Trotz aller Hygiene-Maßnahmen muss auch der Tischtennis-Sport in Baden-Württemberg eine Pause einlegen. © dpa

Das Präsidium von „Tischtennis Baden-Württemberg“ (TTBW) hat beschlossen, dass der Mannschaftsspielbetrieb ab sofort in den Verbandsspielklassen (und damit auch der sämtlicher Bezirksspielklassen) bis zu Montag, 30. November, ausgesetzt wird. Dieser Präsidiums-Beschluss umfasst alle Punktspiele und Pokalspiele.

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Darüber hinaus dürfen weiterführende und offene Turniere, TTBW-Races sowie Ortsentscheide der Mini-Meisterschaften ebenfalls bis zum Jahresende nicht mehr stattfinden. Durch den Beschluss der Ministerpräsidenten-Konferenz ist darüber hinaus der Trainingsbetrieb in öffentlichen und privaten Sportanlagen bis 30. November untersagt.

Das TTBW-Präsidium als Entscheidungsgremium wird je nach Lage der Corona-Krise im Anschluss an Beratungen mit den Bezirken und den Verbandsgremien im November entscheiden, ob im Dezember noch gespielt werden kann und in welcher Form der Spielbetrieb fortgesetzt wird, sofern von Seiten der Politik die Möglichkeit dazu gegeben wird.

Eine Möglichkeit auf Grundlage der Wettspielordnung, Abschnitt M 2 ist, die fehlenden Spiele der jetzt unterbrochenen Vorrunde in der zweiten Hälfte der Saison 20/21 (also im Zeitrahmen der geplanten Rückrunde) auszutragen. Diese Vorgehensweise hätte zum Ziel, die Saison 2020/21 in Form einer sogenannten „Einfachrunde“ zu absolvieren. Dabei würde jede Mannschaft einmal gegen jede andere spielen. Somit könnte eine Wertung der Saison erfolgen – mit bekanntgegebener Auf- und Abstiegsregelung. Die detaillierte Umsetzung wird vom Fachausschuss Mannschaftssport bzw. Hauptausschuss Wettkampfsport und den Sport-Referenten entsprechend ausgearbeitet. tw