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Tischtennis - Niklaushausen trotzt zwar dem Favoriten, doch am Ende sind die Taubertäler gegen Bietigheim-Bissingen im Grunde chancenlos / Malchereks schwarzer Tag

Nicht jeder erreichte sein Topniveau

Von 
Bastian Kohl
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Der Niklashäuser Piotr Bereziuk performte gut im Einzel gegen Mayer. Doch auch er konnte die 5:9-Heimniederlage des SVN gegen die starke Truppe aus Bietigheim-Bissingen nicht abwenden. © Gerhard Klinger

Wie erwartet tat sich das Niklashäuser Spitzenteam am Sonntag gegen den Primus der Tischtennis-Verbandsoberliga Bietigheim-Bissingen II schwer. Da nicht jeder Spieler seinen besten Tag erwischt hatte, musste man am Ende mit 5:9 die Segel streichen. Dennoch gab es während der Partie den ein oder anderen Lichtblick gegen die „Startruppe“ aus dem Stuttgarter Raum.

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Zunächst standen sich in den Eingangsdoppeln Malcherek/Duffoo und Israeli/Yilmaz gegenüber. So hatte das heimische Spitzendoppel gleich zu kämpfen, als gegen die Gäste der fünfte Satz her musste. Dort hatten die beiden aber das bessere Händchen, und kauften dem Bietigheimer Duo den Schneid ab. Parallel dazu gingen Bereziuk/Anderlik gegen das gegnerische Einserdoppel Löffler/Mayer zu Werke. Obgleich man sich von der heimischen Paarung wenig Zählbares erwartete, schafften diese es jedoch, ihre Gegner in ein packendes Match zu verwickeln, und die Sätze zwei und vier für sich zu verbuchen. Auch hier ging es in den alles entscheidenden fünften Satz, in dem die Sensation zum Greifen nah schien. Allerdings hatten die Bietigheimer etwas dagegen und machten so ihren Kontrahenten den Sieg am Ende doch noch streitig.

Gar nicht ins Spiel kam im Anschluss das Niklashäuser Doppel Fiederling/Degen, das glatt in drei Sätzen klein bei geben musste.

So ging es mit 1:2 in die erste Einzelrunde, als Malcherek gegen Löffler an die Platte musste. Auch wenn der Niklashäuser den ersten Satz noch für dich entschied, tat er sich im weiteren Verlauf gegen den flinken Gästespieler schwer und musste einen weiteren Gegentreffer zulassen. Danach wies der peruanische Nationalspieler Duffoo sein Gegenüber Israeli mit 3:0 deutlich in die Schranken und brachte die Heimmannschaft wieder auf 2:3 heran. Dabei boten beide Spieler Tischtennis auf höchstem Niveau.

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Fiederling hadert

Im Anschluss hatte Bereziuk gegen Yilmaz einen schweren Stand, und auch Fiederling haderte mit seinem Spiel gegen Mayer, so dass Bietigheim mit 2:5 davon zo. Jetzt durfte Degen ran, der gegen Pukk nichts anbrennen ließ und die Taubertäler wieder etwas heran brachte. Jedoch gab es für Anderlik gegen Perfiliev nichts zu holen, so dass es 3:6 in die zweite Einzelrunde ging.

Leider hatte Malcherek einen rabenschwarzen Tag erwischt, so dass ihm gegen Israeli nichts gelang und er die Gäste ziehen lassen musste. Für die Heimmannschaft keimte wieder Hoffnung auf, als sich Duffoo und Löffler duellierten. Der Niklashäuser zeigte seinem Gegner abermals, „wo der Bartel den Most“ holt und fertigte ihn glatt in drei Sätzen ab. Jetzt meldete sich Bereziuk zurück, der stark gegen Mayer aufschlug und dem Linkshänder so einen weiteren Zähler zum zwischenzeitlichen 5:7 abrang. Dagegen fiel Fiederling gegen Yilmaz nicht viel ein, ehe Degen im Spiel mit Perfiliev den entscheidenden Treffer für die Gäste zum 5:9-Entstand zulassen und sich Niklashausen geschlagen geben musste.

Trotz der Niederlage ist man aber im Tischtennisdorf Niklashausen zuversichtlich, die beiden Begegnungen kommendes Wochenende gegen Weinheim II sowie Weinheim-West wieder positiv gestalten und als Sieger vom Platz gehen zu können.

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