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Judo - Torsten Zettelmeier vom TSV Tauberbischofsheim wird Vizemeister der Ü30-Kämpfer

Zweitbester in Deutschland

Von 
jotef
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Torsten Zettelmeier von der Judoabteilung des TSV Tauberbischofsheim ist mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Ü30 im Judo abermals eine weitere sportliche Sensation gelungen. Nach 2013 ist dies nun sein zweiter Vizetitel bei den Deutschen.

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Der Deutsche Judo-Bund richtete in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Judo-Verband am vergangenen Wochenende in Bad Homburg die Deutschen Judo-Einzelmeisterschaften der Ü30 aus. Knapp 350 Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten sich angemeldet, gespickt mit ehemaligen Deutschen Meistern, Europameis-tern, Weltmeistern und auch Bronzemedaillengewinner bei Olympischen Spielen.

Torsten Zettelmeier ist Deutscher Vizemeister im Judo. © FN

Zum fünften Mal versuchte der 41-jährige TSVler Torsten Zettelmeier bei diesen Meisterschaften in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm sein Glück. In diesem Jahr erstmals in der Altersklasse M3 (40-44Jahre).

Schon 1993 zeigte er erstmals auf, dass man mit ihm rechnen musste, denn mit sei-nem ersten Titelgewinn im Judokreis Rhein-Neckar-Odenwald, setzte er in der Ju-gend-B erstmals ein Zeichen. In Folge holte er dann noch 11 Mal diesen Titel über die Jugend-A bis zu den Männern. Auch ist er zweifacher Badischer Meister, dreifa-cher Baden-Württembergischer Meister und war auch der erste TSV-Judoka, der 1999 Süddeutscher Vizemeister in der Altersklasse U21 wurde.

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Trotz Corona-Pandemie hatte der TSV-Trainer sich sehr intensiv auf dieses Ereignis vorbereitet. Hierfür waren viel Lauf- und Krafttraining nötig, sowie eine Vielzahl an Randoris (Übungskämpfe).

All diese Bemühungen wurden belohnt, denn alle Vorrundenkämpfe konnte er vorzeitig für sich entscheiden. Auch den Viertelfinalkampf gegen Gordon Dombrowski vom Lübecker Judo-Club aus Schleswig-Holstein beendete er schon nach gut einer Minute durch einen Schulterwurf. Im Halbfinale traf er dann auf den Badischen Kämpfer von Post Südstadt Karlsruhe, auf Martim Silva. Und auch diesmal ließ er keine Zweifel aufkommen, wer als Sieger von der Matte gehen würde. Das große Ziel vor Augen, das Finale bei den Deutschen, motovierte ihn nochmals. Mit einer Kontertechnik gewann er diesen wichtigen Durchgang.

In Kontertechnik gelaufen

Im Finale traf der TSV-Danträger auf Hendrik Schuster von Randori Leipzig-West aus Sachsen. Zunächst tasteten sich beide ab, bis Zettelmeier die Initiative ergriff, lief dabei allerdings in eine Kontertechnik und unterlag damit.

Mit dem Gewinn der Silbermedaille kann Torsten Zettelmeier auf eine tolle Erfolgsquote bei den Deutschen Meisterschaften der Ü30 zurückblicken. Immerhin holte er zweimal Silber, einmal Bronze und zweimal belegte er den fünften Rang. jotef

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