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Moto-Cross - Legendentreffen am Wochenende 25./26. Juni in Schefflenz

In Erinnerungen schwelgen

Von 
hawa
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Endlich hat es nach dem dritten Anlauf geklappt und der MSC-Schefflenz kann sein Moto-Cross-Legendentreffen auf dem MSC-Gelände ausrichten. Am 25./26. Juni findet nun der „Tag der Legenden“ mit Classic-Moto-Cross-Rennen beim MSC Schefflenz statt. Gleichzeitig ist diese Veranstaltung dem langjährigem Mitglied Rolf Dieffenbach gewidmet.

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Im Zeichen der Legenden

Der Samstag, 25. Juni, steht ganz im Zeichen der Moto-Cross-Legenden aus den 50er bis 90er Jahren. Das wird ein Treffen der ganz besonderen Art von Moto-Cross-Fahrern, die in den letzten 50 Jahren Moto-Cross-Geschichte geschrieben haben.

Zahlreiche Legenden haben ihr Kommen zugesagt und werden auf dem ehemaligen WM-Parcours des MSC wieder zu sehen sein. Die Teilnehmer präsentieren ihre Maschinen samt Ausrüstung aus ihrer Epoche. Diese Demofahrten werden zum Spiegelbild jahrzehnterlanger Moto-Cross-Geschichte für die Classic-Fans und Zuschauer zu bestaunen sein.

Viele haben zugesagt

Bereits zugesagt haben: Willy Bauer, der mit dem Vize-Weltmeisterschaft von 1973 den deutschen Motocross-Sport sehr geprägt hat, Roland Diepold, Fritz Köbele, Manfred Schäuble, Klaus Bernd Kreutz, Walter Gruhler, Peter Mayer, Martin Sautter, Stanislav Spacek, Hans-und Peter Maisch, Klaus Metzger, Fritz- und Bernd Betzlbacher, Harald Ott, Eckenbach, Herbert und Gerhard Stauch, Henry van den Berg, Paul Rottler, Emil Schwarz, Bert von Zitzewitz, Ulli und Willy Strecker, Alois Niedermayer, die ehemaligen DDR-Legenden Eddy Schulz, Jochen Helmhold, Heinz Hoppe und weitere Anmeldungen gehen täglich noch ein. Meist bekannte Fahrer, die in den letzten 40 Jahren schon einmal in Schefflenz am Start waren. Nicht zuletzt Herbert Schek aus Wangen im Allgäu, mit 89 Jahren der wohl älteste Teilnehmer, altersbedingt ohne Motorrad.

Mit dabei natürlich auch die Moto-Cross-Legenden vom MSC-Schefflenz: Uli Körber, Peter Körber, Bernd Körber, Willy Binnig, Roland Feil und Rüdiger Egolf. Doch ist der erfolgreichste Fahrer des MSC-Schefflenz, Rolf Dieffenbach, nicht mit dabei. Der Ideengeber des legendären Schefflenzer Super-Cups kam 2019 bei einem Motorradunfall ums Leben.

Viele Besucher erwartet

Neben den Fahrern werden auch zahlreiche Besucher aus der Motocross-Szene und viel Prominenz aus vergangenen Tagen in Schefflenz erwartet.

MSC-Vorsitzender Harry Wansner und Gründungsehrenmitglied Uli Körber sind über die Resonanz der bis jetzt eingegangenen Anmeldungen sehr beeindruckt und freuen sich schon im Vorfeld auf ein unvergessliches Wochenende im Kreise der Motocross-Legenden.

Doch nicht nur die fahrerischen Größen jener Zeit werden im Mittelpunkt stehen, sondern auch die Technik jener Epoche.

Beim „Classic Ride“ werden Besitzer von Motocross-Maschinen der Baujahre 1970 bis 1990 ihre Young- und Oldtimer auf der Piste vor fachkundigem Publikum vorführen können – ohne Rennstress, aufgeteilt in zwei Klassen (Ü 85 und U 85, Alter von Fahrer und Motorrad werden addiert).

Die Demofahrten der Legenden werden ebenfalls in zwei Gruppen aufgeteilt, einmal mit den Fahrern unter 65 Jahre und über 65 Jahre.

Das Programm am Samstag findet von 13 bis 17.45 Uhr statt.

Ab 19 Uhr ist ein großes gemeinsames Treffen im Festzelt mit Vorstellung und Interviews der Legenden mit Peter Mayer. Die musikalische Begleitung organisiert „DJ Hennes“. Ein gemütliches Beisammensein der besonderen Art mit Benzin-Gesprächsstoff über mehrere Jahrzehnte hinweg schließt sich an.

Erster Classic-Moto-Cross

Am Sonntag, 26. Juni, steht dann das erste internationale Classic-Moto-Cross in Schefflenz auf dem Programm – mit den Klassen: Veteranen, Classic, Twinshock vor 1975, Twinshock vor 1983 und einer Youngtimer Klasse. Von 8.30 bis 11.50 Uhr werden je Klasse ein freies Training und ein Zeittraining gefahren. Von 13 bis 16.50 Uhr werden je Klasse zwei Wertungsläufe, je 20 Minuten plus eine Runde gefahren. Zwischendurch von 14.30 bis 15:15 Uhr ist nochmals eine Präsentation der Classic-Legenden. Die Siegerehrung aller Klassen ist um 17 Uhr im großen Festzelt. hawa

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