Basketball: Damen und Herren der Skyhookers spielten Zuschauer sahen zwei kuriose Spiele

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Wer zum Heimspieltag der TSV Buchen Skyhookers kam, wurde Zeuge zweier sehr außergewöhnlicher Spiele. Den Anfang machte die Damenmannschaft des TSV gegen TV Mosbach. Bei einem Vorsprung von über dreißig Punkten für Buchen verletzte sich eine der Spielerinnen von Kristof Haas. Da Buchen nur mit fünf Spielerinnen antrat, hieß das für den Rest der Spielzeit vier gegen fünf. Aber es kam noch dicker. Nach einer Auszeit in der Coach Kristof Haas extra darauf hinwies, keine Fouls mehr zu machen, wurden dennoch zwei Fouls gegen Buchen gepfiffen.

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Beide Spielerinnen hatten somit das Foullimit erreicht und mussten das Spielfeld verlassen. Bei noch knappen sieben Minuten Spielzeit bedeutete das, dass Kristin Mathes, die immer noch mit Schmerzen am Spielfeldrand lag, wieder ins Spielgeschehen eingreifen musste, da man automatisch ein Spiel verliert, wenn nur noch zwei Spieler auf dem Feld stünden. Elena Brandner, Carolin Haberkorn und Kristin Mathes schafften es dennoch, den Vorsprung souverän über die Zeit zu retten. Es spielten und punkteten: Carolin Haberkorn (37), Maren Mathes (21), Elena Brandner (10), Ramona Scherer (6). Kristin Mathes (4).

Das Spiel Herren I gegen den TV Mosbach folgte. Für die Skyhookers war oberste Priorität sich anständig aus der Landesliga zu verabschieden. Genau das setzte das Team im Laufe des Spiels auch um. Man konnte den Rückstand bis Ende des dritten Viertels immer unter zehn Punkten halten. Dies lag zum einen an der guten Umsetzung der Spielsysteme und hin und wieder aufblitzendem Spielwitz und zum anderem an Jochen Lemp und Christian Saur, die einen sehr guten Tag erwischten.

Die Skyhookers guckten verdutzt auf die Anzeigentafel, auf der 96:98 stand und viele Spieler und Zuschauer überzeugt waren, dass im dritten Viertel zwei Punkte der Skyhookers unterschlagen worden waren. Zum Zeitpunkt der Proteste im dritten Viertel hieß es aber, alles wäre richtig gezählt und so schien das Ergebnis endgültig. Die Mannschaften verabschiedeten sich und waren zum Teil schon unter der Dusche, als die Schiris mitteilten, dass es Verlängerung gäbe. Spieler sowie Zuschauer und Schiris trauten ihren Augen nicht. Dadurch, dass die Skyhookers sich aber innerlich schon mit dem Ergebnis abgefunden hatten, kam die junge Truppe in der Verlängerung nicht mehr richtig in Fahrt und auch bei Christian Saur und Jochen Lemp, die zusammen 68 von 110 Punkten erzielten, ließen die Kräfte deutlich nach. So wurde es am Ende doch nichts mit einem Derbysieg, trotz einer sehr guten Leistung des gesamten Teams. Der Endstand war 110:116 nach Verlängerung.

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Es spielten und punkteten: Christian Saur (42 Punkte; 3 Dreier), Jochen Lemp (26; 4 Dreier), Phillip Scheurich (15), Matthias Saur (13;1 Dreier), Tobias Schmid (4), Eduard Alberg (3), Sebastian Fertig (3), Kristof Haas (2), Andreas Mairon (2).